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MÄRKTE USA/Leichte Erholung - Schwacher ADP-Arbeitsmarktbericht

DJ MÄRKTE USA/Leichte Erholung - Schwacher ADP-Arbeitsmarktbericht

DOW JONES--Mit leichten Gewinnen dürfte die Wall Street zur Wochenmitte in den Handel starten und sich somit nach dem Rücksetzer vom Dienstag erst einmal stabilisieren. Ein Ausverkauf im Softwaresektor hatte vor allem die technologielastigen Nasdaq-Indizes nach unten gezogen. Ursächlich waren Befürchtungen, dass eine neue Analyse-Software des KI-Unternehmens Anthropic zu einer ernsthaften Konkurrenz im Bereich Datenanalyse werden könnte. Aktien der Anbieter von Daten oder Datenanalyse gerieten heftig unter Druck und rissen auch die Aktien von Software-Unternehmen im weiteren Sinne mit nach unten. Der Future auf den S&P-500 gewinnt 0,2 Prozent.

Am Mittwoch muss der Markt wichtige Konjunkturdaten und eine weitere Serie an Unternehmenszahlen verarbeiten. Konjunkturseitig blieb der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar mit einem Stellenaufbau von 22.000 hinter der Prognose einer Zunahme um 45.000 deutlich zurück. Der Bericht dürfte stark beachtet werden, zumal die für Freitag geplante Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts aufgrund des - inzwischen beigelegten - Haushaltsstreits in den USA abgesagt wurde.

Nach der Eröffnung stehen noch die Einkaufsmanagerindizes für den Servicesektor von S&P Global sowie ISM auf der Agenda.

Daneben gibt weiter die Berichtssaison den Takt vor. Die Uber-Aktie verliert vorbörslich 2,1 Prozent. Sowohl die Ergebnisse für das vierte Quartal als auch der Ausblick für das laufende erste Quartal blieben unter den Markterwartungen. Abbvie fallen um 3,4 Prozent, obwohl der Gewinn im vierten Quartal und der Ausblick für das Gesamtjahr über den Erwartungen gelegen haben. Nach Handelsschluss folgen Qualcomm und die Google-Mutter Alphabet.

Die Aktien von AMD reduzieren sich um 9,4 Prozent. Der Chipkonzern hatte am Dienstag nach der Schlussglocke überraschend starke Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Auch die Umsatzprognose für das laufende Jahr übertraf den Analystenkonsens. Beobachter vermuten Gewinnmitnahmen hinter dem Kursminus. Die Aktien des Konkurrenten Nvidia tendieren knapp behauptet.

Texas Instruments kauft für 231 US-Dollar pro Aktie in bar den US-Halbleiterhersteller Silicon Labs. Damit hat der Deal einen Wert von rund 7,5 Milliarden Dollar. Das Geschäft soll sich ab dem ersten vollständigen Jahr nach Abschluss der Übernahme positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken, so Texas Instruments. Texas Instruments fallen um 3,9 Prozent, dagegen haussieren Silicon Labs um 51 Prozent auf 206,40 Dollar.

Am Anleihemarkt zeigen sich die Notierungen wenig verändert. Und auch der Dollar bewegt sich kaum. Dagegen setzen die Edelmetallpreise ihre Erholung fort. Mit dem Goldpreis geht es um 2,0 Prozent auf 5.045 Dollar je Feinunze nach oben. Silber verteuert sich um 5,8 Prozent.

Die Ölpreise zeigen sich etwas fester, unterstützt von den Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 0,4 Prozent "Die Unsicherheit darüber, wie die Gespräche verlaufen werden, bedeutet, dass der Markt wahrscheinlich weiterhin eine Risikoprämie einpreisen wird", so die Analysten der ING.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:59 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1819    +0,0%   1,1819     1,1818  +0,6% 
EUR/JPY          185,15    +0,6%   184,08     184,01  -0,1% 
EUR/CHF          0,9168    +0,1%   0,9163     0,9158  -1,5% 
EUR/GBP          0,8616    -0,2%   0,8630     0,8627  -1,0% 
USD/JPY          156,66    +0,6%   155,76     155,70  -0,7% 
GBP/USD          1,3718    +0,2%   1,3695     1,3700  +1,7% 
USD/CNY          6,9548    -0,1%   6,9586     6,9575  -1,0% 
USD/CNH          6,9381    +0,1%   6,9344     6,9335  -0,6% 
AUS/USD          0,7029    +0,2%   0,7018     0,7019  +5,3% 
Bitcoin/USD       75.656,50    +0,1% 75.589,85   76.511,45 -11,1% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,45    63,21   +0,4%      0,24 +10,3% 
Brent/ICE          67,52    67,33   +0,3%      0,19 +10,9% 
 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.045,44   4.946,40   +2,0%     99,04 +14,5% 
Silber           90,38    85,42   +5,8%      4,95 +19,4% 
Platin          1.934,72   1.879,26   +3,0%     55,46  +7,5% 
Kupfer            6,01     6,09   -1,3%     -0,08  +5,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/apo

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February 04, 2026 08:31 ET (13:31 GMT)

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