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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte am Donnerstag beschließen, den Leitzins bei 2,00 Prozent zu belassen. Analysten erwarten einhellig, dass die EZB ihren Kurs bestätigen wird, von Sitzung zu Sitzung und auf Basis der aktuellsten Daten zu entscheiden und sich dabei auf ihre Einschätzung des Inflationsausblicks, der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation und der Stärke der geldpolitischen Transmission zu stützen. Die EZB gibt ihre geldpolitischen Entscheidungen am Donnerstag um 14.15 Uhr bekannt.

Die Pressekonferenz mit Präsidentin Christine Lagarde beginnt gegen 14.45 Uhr. Analysten rechnen damit, dass Lagarde sich zur wieder erhöhten Unsicherheit im Zuge des Grönland-Streits und zur Stärke des Euro äußern wird.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

06:55 ES/Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (BBVA), Jahresergebnis

07:00 LU/Arcelormittal SA, Jahresergebnis

07:00 DE/Heidelberger Druckmaschinen AG, Ergebnis 3Q (10:00 PK)

07:00 SE/Volvo Car Corp, Jahresergebnis

07:30 DE/Hannover Rück SE, Erneuerungen 2026 (09:00 PK)

07:30 JP/Sony Corp, Ergebnis 3Q

07:30 DK/Vestas Wind Systems A/S, Jahresergebnis

08:00 GB/Anglo American plc, Production Report 4Q

08:00 GB/BT Group plc, Zwischenbericht 3Q

08:00 GB/Shell plc, Ergebnis 4Q

08:00 GB/Vodafone Group plc, Trading Update 3Q

08:00 DK/A.P. Moeller-Maersk A/S, Jahresergebnis (11:00 Analystenkonferenz)

08:00 JP/Suzuki Motor Corp, Ergebnis 3Q

10:00 NL/Qiagen NV, Jahrespressekonferenz (15:30 Analystenkonferenz)

12:00 GB/Linde plc, Ergebnis 4Q (15:00 Analystenkonferenz)

13:00 US/Conocophillips, Ergebnis 4Q

14:00 DE/BMW AG, Pre-Close-Call

17:45 FR/Vinci SA, Jahresergebnis

18:00 IT/Enel SpA, Jahresergebnis

22:00 US/News Corp Ltd, Ergebnis 2Q

22:05 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 4Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen      Dividende 
Stabilus       0,35 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Auftragseingang Dezember 
     saisonbereinigt 
     PROGNOSE: -1,3% gg Vm 
     zuvor:  +5,6% gg Vm 
 
  08:00 Umsatz im verarbeitenden Gewerbe Dezember 
  08:00 Umsatz im Dienstleistungsbereich November 
- FR 
  08:45 Industrieproduktion Dezember 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  -0,1% gg Vm 
- EU 
  11:00 Einzelhandelsumsatz Dezember 
     Eurozone 
     PROGNOSE: -0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,2% gg Vm 
 
  14:15 EZB, Ergebnis der Ratssitzung 
     Einlagensatz 
     PROGNOSE: 2,00% 
     zuvor:   2,00% 
- GB 
  13:00 BoE, Ergebnis und Protokoll des geldpolitischen Rats 
     Bank Rate 
     PROGNOSE: 3,75% 
     zuvor:   3,75% 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 212.000 
     zuvor:  209.000 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.703,00 +0,1% 
E-Mini-Future S&P-500   6.906,00 -0,0% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.025,00 +0,1% 
Nikkei-225 (Tokio)    53.896,45 -0,7% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.645,32 -0,8% 
Shanghai-Comp.       4.085,09 -0,4% 
 
 
Vortag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.603,04 -0,7% 
DAX-Future    24.687,00 -0,7% 
XDAX       24.597,63 -0,0% 
MDAX       31.524,63 -0,0% 
TecDAX       3.613,05 +0,2% 
SDAX       17.925,77 -0,4% 
Euro-Stoxx-50   5.970,47 -0,4% 
Stoxx-50      5.114,45 -0,4% 
Dow-Jones     49.501,30 +0,5% 
S&P-500      6.882,72 -0,5% 
Nasdaq Composite 22.904,58 -1,5% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem vorsichtigen Geschäft an Europas Börsen rechnen Händler auch am Donnerstag. Die globalen Zinsen stehen im Vordergrund noch vor der Berichtssaison. Vor der Bekanntgabe der EZB-Zinsentscheidung am Mittag und vor allem ihren folgenden Aussagen zu Inflation und Wachstum dürfte nicht viel passieren. Dazu gibt auch die Bank of England ihre Entscheidung bekannt. Der Kurseinbruch der globalen Technologiewerte dürfte derweil weitergehen. Vor allem Software-Titel waren am Vorabend an der Wall Street wieder unter die Räder gekommen. In Asien setzt sich das fort.

Rückblick: Etwas leichter - Immerhin sprang der "Claude-Crash" unter den US-Softwareunternehmen nicht eins zu eins auf Europa über. Allerdings wurden die Branchenbewertungen gesenkt - der Sektor der Technologiewerte stellte mit minus 2,4 Prozent den Verlierer in Europa. Zu den Gewinnern gehörten Chemie- und defensive Telekomwerte, deren Branchenindizes um bis zu 4,8 Prozent zulegten. In London stieg der FTSE-100-Index erneut auf ein Rekordhoch - unter anderem wegen der dort gelisteten Minen- und Ölwerte. Zudem bauten GSK ihren Gewinn auf 3,8 Prozent aus. Das Pharma-Unternehmen hatte gute Viertquartalszahlen vorgelegt. Beazley sprangen um 6,9 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen der Übernahme durch Zurich Insurance (+3,5%) zugestimmt hatte. Der SMI erklomm gestützt durch die defensiven Schwergewichte wie Nestle (+2,6%) und Roche (+2,3%) wie der britische Leitindex Rekordstände. Heidelberg Materials und Holcim gaben um 9,8 und 7,9 Prozent nach - belastet von Berichten, wonach die EU ihr Emissionshandelssystem abschwächen wird. Die Verzögerungen werden den Anstieg der CO2-Preise verlangsamen und den relativen Vorteil der beiden Unternehmen schmälern, so JPM. Novo Nordisk brachen um 17,2 Prozent ein. Bei dem Pharmakonzern zeigten sich die Spuren des Wettbewerbs um Abnehmspritzen immer deutlicher. Santander büßten 3,5 Prozent ein. Die Nachricht über den Kauf von Webster Financial in den USA kam schlecht an. Für UBS ging es nach Zahlenvorlage um 6,3 Prozent nach unten - belastet von Geldabflüssen im US-Vermögensverwaltungsgeschäft.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Belastet wurde der Index auch durch die Schwäche von Siemens mit minus 7,1 Prozent. Unter den Verlierern fanden sich Unternehmen, deren Geschäftsmodelle unter der Disruption durch KI-Anwendungen leiden, neben Siemens etwa Scout24 (-5,4%). Umgeschichtet wurde in die Chemiebranche. Unterstützend dürften die jüngst positiven Konjunkturdaten gewirkt haben. Zudem setzt sich die Bundesregierung für stabile und bezahlbare Energie für deutsche Unternehmen ein. Werte wie Brenntag, Lanxess oder Wacker Chemie legten zwischen 9,6 und 12 Prozent zu. Henkel gewannen knapp 5 Prozent, der Konsumgüterkonzern übernimmt den Anbieter von Hochleistungsspezialbeschichtungen Stahl für 2,1 Milliarden Euro. BASF (+5%) war Aktionär von Stahl und profitierte vom Deal. Auch Deutsche Telekom (+5,4%) findet seit Tagen Fans an der Börse. Das Geschäftsmodell ist extrem stabil. Für Infineon ging es nach Zahlenausweis um 1,9 Prozent nach unten. Der Konzern lieferte ein solides, aber saisonal schwächeres erstes Quartal ab, wie es von MWB hieß. Die Übernahme eines Teils des Sensorportfolios von AMS-Osram stelle aber eine starke strategische Ergänzung zu einem attraktiven Preis dar, hieß es weiter.

XETRA-NACHBÖRSE

Elmos Semiconductor wurden 1,5 Prozent höher getaxt - dank erhöhter Ausschüttungen. Mit den Geschäftszahlen von Qiagen wussten Anleger nichts anzufangen. Denn es gab praktisch keinen Umsatz, folglich bewegte sich der Kurs auch nicht.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Sorgen über neue KI-Modelle haben die Wall Street erneut belastet. Bereits am Vortag hatten Befürchtungen über die Tragfähigkeit bestimmter Geschäftsmodelle im Software- und Datenanalysebereich die entsprechenden Werte massiv gedrückt. Der Ausverkauf im Softwaresektor setzte sich fort, der Index im S&P-500 war mit Abgaben von 1,9 Prozent erneut Branchenschlusslicht. Die Konjunkturdaten lieferten Argumente für und gegen Zinssenkungen, bewegten den Aktienmarkt aber kaum. Amgen zogen um 8,2 Prozent an. Das Biopharma-Unternehmen hatte einen höheren Umsatz verzeichnet. Auch Eli Lilly hatte starke Geschäftszahlen im Sektor vorgelegt - der Kurs kletterte um 10,4 Prozent. Uber büßten 5,2 Prozent ein. Sowohl die Ergebnisse als auch der Ausblick blieben unter den Markterwartungen. AMD brachen um 17,3 Prozent ein. Der Chipkonzern hat überraschend starke Geschäftszahlen vorgelegt. Beobachter bemängelten jedoch den Ausblick auf die erste Periode - andere vermuteten Gewinnmitnahmen hinter den Abschlägen. Texas Instruments kauft den US-Halbleiterhersteller Silicon Labs. Der Kurs sank um 1 Prozent, dagegen haussierten Silicon Labs um 48,9 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Anleihen zeigten sich uneinheitlich. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen stieg um 1 Basispunkt auf 4,28 Prozent. Die starke Aktivität im Dienstleistungssektor dämpfte Zinssenkungsfantasien etwas.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 05, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DEVISENMARKT

Devisen          zuletzt    +/- % 0:00 Vortag Mi, 17:59 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1786    -0,2%    1,1807     1,1802  +0,6% 
EUR/JPY          184,97    -0,1%    185,18     184,85  -0,1% 
EUR/CHF          0,9175    +0,0%    0,9171     0,9168  -1,5% 
EUR/GBP          0,8660    +0,1%    0,8648     0,8642  -1,0% 
USD/JPY          156,94    +0,1%    156,83     156,62  -0,7% 
GBP/USD          1,3611    -0,3%    1,3652     1,3657  +1,7% 
USD/CNY          6,9608    +0,0%    6,9590     6,9593  -1,0% 
USD/CNH          6,9421    +0,0%    6,9416     6,9416  -0,6% 
AUS/USD          0,6970    -0,4%    0,6998     0,6993  +5,3% 
Bitcoin/USD       70.341,85    -2,8%  72.362,70   73.455,85 -11,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollar stieg leicht - der Dollar-Index legte um 0,2 Prozent zu. Positive Daten aus dem US-Dienstleistungssektor stützten etwas.

ROHSTOFFE

METALLE

METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.920,15   4.964,20    -0,9%     -44,06 +14,5% 
Silber           78,80    88,37    -10,8%     -9,57 +19,4% 
Platin          1.771,21   1.896,97    -6,6%    -125,76  +7,5% 
Kupfer            5,82     5,85    -0,4%     -0,03  +5,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Goldpreise gaben ihre Gewinne im Verlauf wieder ab und stagnierten auf Tagessicht. Der Markt blieb damit extrem volatil. Aus struktureller Sicht sei bereits ein erheblicher technischer Schaden entstanden. Nach solchen Schwankungen benötigten die Märkte in der Regel Zeit für eine Konsolidierung, erläuterte Analyst Fawad Razaqzada von Forex.com.

ÖL

ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,71    65,14    -2,2%     -1,43 +10,3% 
Brent/ICE          68,02    69,46    -2,1%     -1,44 +10,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Preise stiegen um bis zu 1,9 Prozent. Denn die Rohöllagerbestände in den USA hatten sich unerwartet verringert. Zudem verwiesen Händler auf die für Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran, die möglicherweise nicht stattfinden werden.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

HANDEL USA - EU

Das EU-Handelsabkommen mit den USA wird wieder in die Spur gebracht. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments vereinbarten, die Arbeit an der Ratifizierung des Handelsabkommens wieder aufzunehmen. Die Arbeit war wegen des Vorstoßes von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönlands im Januar ins Stocken geraten.

FED

Fed-Gouverneurin Lisa Cook hält die erhöhte Inflation für eine größere Bedrohung für die Wirtschaft als einen schwächelnden Arbeitsmarkt. Diese Haltung lässt darauf schließen, dass sie einer Rückkehr zu Zinssenkungen skeptisch gegenüberstehen könnte. In einer Rede in Miami sagte Cook, die Wirtschaft sei weiterhin widerstandsfähig. Sie argumentierte, dass sich der Arbeitsmarkt zwar verlangsamt habe, die Bedingungen für die meisten Arbeitnehmer aber immer noch solide seien. Die Inflation bleibe unterdessen erhöht, und es sei zu früh, sich darauf zu verlassen, dass sich der Preisanstieg in Richtung des Jahresziels der Fed von 2 Prozent abkühle, so Cook.

HEIDELBERG MATERIALS

übernimmt das Baustoffgeschäft der Maas Group in Australien für einen Unternehmenswert von 1,7 Milliarden australische Dollar (bargeld- und schuldenfrei). Laut Mitteilung des Heidelberger Baustoffriesen handelt es sich dabei um den führenden Anbieter von Zuschlagstoffen, Transportbeton und Asphalt in den östlichen Bundesstaaten New South Wales, Queensland sowie Victoria.

QIAGEN

BERICHTET  PROG PROG 
4. QUARTAL 2025          4Q25 ggVj  4Q25 ggVj  4Q24 
Umsatz               540  +4%  530  +2%  521 
Operatives Ergebnis bereinigt   154  -3%  154  -3%  159 
Ergebnis nach Steuern bereinigt*  136  0%  130  -5%  136 
Erg./Aktie verwässert bereinigt  0,62  +2%  0,59  -3%  0,61 
 
AUSBLICK 2025 - das Unternehmen hat erwartet: 
- einen Anstieg des Konzernumsatzes von 4 bis 5% 
- bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie von etwa 2,38 US-Dollar 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Umsatzwachstum: von mindestens 5% zu konstanten Wechselkursen (CER, Vorjahr 2.069) 
- bereinigte operative Marge: im Vergleich zu 2025 stabil 
- bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie von etwa 2,50 US-Dollar (Vorjahr: 2,38 US-Dollar) 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Mio US-Dollar, Ausnahme Ergebnis je Aktie in US-Dollar

SAP

startet die erste Tranche des Ende Januar angekündigten Aktienrückkaufs von insgesamt 10 Milliarden Euro bis Ende 2027. Bis zum 27. Juli 2026 will der Softwarekonzern eigene Aktien für insgesamt bis zu 2,6 Milliarden Euro zurückkaufen.

SIEMENS HEALTHINEERS

ist im Auftaktquartal wegen rückläufiger Einnahmen im Diagnostikgeschäft deutlich hinter dem Wachstumsziel für das Gesamtjahr zurückgeblieben, hat die operative Marge anders als am Markt erwartet aber gehalten und die Jahresprognose bestätigt.

Nachfolgend ein Vergleich der vorgelegten Zahlen mit den Analystenprognosen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge und Wachstum in Prozent):

.                 BERICHTET   PROG  PROG 
1. QUARTAL           1Q25/26 ggVj 1Q25/26  ggVj 1Q24/25 
Umsatz              5.402 -1,5%  5.453 -0,5%  5.482 
Vergleichbares Umsatzwachstum   3,8  --   4,3   --   5,7 
EBIT bereinigt           809  -2%   784  -5%   822 
EBIT-Marge bereinigt       15,0  --   14,4   --  15,0 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   449  -5%   414  -13%   474 
Ergebnis je Aktie         0,40  -5%   0,37  -12%  0,42 
Ergebnis je Aktie bereinigt    0,49  -4%   0,45  -12%  0,51 
 

AURUBIS

hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2025/26 auch dank eines deutlich höheren Metallergebnisses infolge gestiegener Metallpreise mehr umgesetzt und verdient als erwartet. Den erst Ende Januar erhöhten Jahresausblick hat der Konzern bekräftigt.

Die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal im Detail (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS):

.               BERICHTET  PROG* PROG 
1. QUARTAL         1Q25/26 ggVj 1Q25/26 ggVj 1Q24/25 
Umsatz            5.284 +25%  5.125 +22%  4.215 
EBIT operativ          101 -23%   102 -22%   131 
Ergebnis vor Steuern operativ  105 -19%   100 -23%   130 
Ergebnis nach Steuern operativ  81 -18%   74 -25%    99 
Ergebnis je Aktie operativ   1,86 -18%   --  --   2,26 
 

RATIONAL

hat im vergangenen Jahr dank eines starken Endspurts einen Rekordumsatz erzielt und den operativen Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Rational sieht gute Wachstumsaussichten, nannte aber noch keinen konkreten Ausblick für 2026.

Die Zahlen zum vierten Quartal im Detail (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

.            BERICHTET  PROG  PROG 
4. QUARTAL 2025     4Q25 ggVj  4Q25  ggVj  4Q24 
Umsatz          341  +7%  333  +5%  318 
EBIT*           99 +13%   86  -2%   88 
EBIT-Marge*       29,0  --  25,8   --  27,5 
Ergebnis nach Steuern  k.A.  --   66  -8%   72 
Ergebnis je Aktie    k.A.  --  5,80  -8%  6,31 
 

ELMOS SEMICONDUCTOR

Der Vorstand plant ein Rückkaufprogramm für eigene Aktien über die Börse von 10 Millionen Euro. Zugleich ist die Ausschüttung einer Dividende von 1,50 (Vorjahr 1,00) Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vorgesehen. Die geplante Gesamtausschüttung für 2025 aus dem Aktienrückkauf und der vorgeschlagenen Dividende summiert sich auf rund 36 Millionen Euro nach 17,2 Millionen Euro im Vorjahr.

ARCELORMITTAL

erwirtschaftete 2025 ein EBITDA von 6,54 Milliarden US-Dollar. Das lag leicht über den Erwartungen von Analysten, stellt aber einen Rückgang gegenüber dem EBITDA von mehr als 7 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr dar. Das EBITDA im vierten Quartal sank im Jahresvergleich auf 1,59 Milliarden Dollar.

BNP PARIBAS

hat ihre mittelfristigen Ziele angehoben. Die Bank setzt dabei auf bereits laufende Kostensenkungs- und gewinnsteigernde Initiativen, um das Wachstum bis 2028 voranzutreiben. Im vierten Quartal 2025 stieg der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 2,97 Milliarden Euro (3,51 Milliarden US-Dollar), während die Einnahmen um 8 Prozent auf 13,11 Milliarden Euro zulegten.

ALPHABET

Die Google-Mutter hat den Umsatz im vierten Quartal um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden US-Dollar gesteigert und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 111,3 Milliarden. Der Nettogewinn kletterte um 30 Prozent auf 34,5 Milliarden US-Dollar. Pro Aktie verdiente der Konzern 2,82 (Vorjahr 2,15) Dollar im Quartal und damit mehr als von der Konsensschätzung mit 2,63 Dollar in Aussicht gestellt. Das Unternehmen meldete für das Jahr 2025 einen Rekordumsatz von 403 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn erreichte im vergangenen Jahr rund 132 Milliarden US-Dollar.

ARM HOLDINGS

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 05, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)

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