Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 05.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der nächste Durchbruch? Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
361 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Berichtssaison setzt Akzente - Notenbanken schauen zu

DJ MÄRKTE EUROPA/Berichtssaison setzt Akzente - Notenbanken schauen zu

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag im Minus geschlossen. Zunächst lieferten am Morgen eine Reihe von Unternehmen mit Geschäftsberichten Impulse, dann bestätigten am Mittag die Bank of England sowie die Europäische Zentralbank, wie erwartet, den Leitzins. Der DAX verlor 0,5 Prozent auf 24.491 Punkte. Mit einem Abschlag von 6,5 Prozent stellten Rheinmetall den Tagesverlierer im DAX. Der Rüstungskonzern hatte einen sogenannten Pre-Close-Call abgehalten. Wie Berenberg anmerkte, wurde für das laufende Jahr ein Umsatz von 13,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Dieser liege rund 12 Prozent unter der Marktschätzung.

Der Euro-Stoxx-50 beendete den Tag 0,7 Prozent tiefer bei 5.926 Punkten. An den Anleihemärkten ging es leicht nach oben, am Devisenmarkt notierte der Euro mit rund 1,18 Dollar kaum verändert. Ein Blick auf die zuletzt sehr volatilen Edelmetalle zeigte, dass Silber schon wieder 16 Prozent tiefer umgesetzt wurde. Gold handelte dagegen 2,5 Prozent im Minus.

EZB lässt Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert

Keine Veränderungen der Leitzinsen, keine Veränderung in der Kommunikation - dies war die Botschaft der EZB. Diese Politik der ruhigen Hand kann laut Ulrike Kastens, Senior Economist bei der DWS, auch in den kommenden Monaten fortgesetzt werden. Trotz globaler Herausforderungen scheine sich die Wirtschaft in der Eurozone zu beleben, wie auch die Daten zum BIP-Wachstum zeigten. Gleichzeitig hätten die Inflationsrisiken abgenommen. Vor diesem Hintergrund sei die EZB weiterhin gut positioniert.

Berichtssaison im Fokus

Ansonsten setzte die Berichtssaison Akzente. Aus dem Bankensektor legten BBVA sowie BNP Paribas Geschäftszahlen vor, der Branchenindex notierte deutliche 3,3 Prozent im Minus. BNP Paribas (+1,1%) habe positiv überrascht, der Gewinn im vierten Quartal habe 5 Prozent über dem Konsens gelegen, gestützt durch bessere Erträge und eine bessere Risikovorsorge, so die Jefferies-Analysten. BBVA stürzten dagegen um 8,8 Prozent ab. Die Geschäftszahlen entsprachen zwar den Erwartungen. Der Gewinn vor Risikovorsorge habe dank der guten Entwicklung in Spanien und Mexiko die Konsensschätzungen übertroffen. Die Zahlen für die Türkei und Südamerika hätten die Schätzungen aber verfehlt, merkten Marktakteure an.

Die Aktie von Vestas Wind Systems fiel um 8,7 Prozent, nachdem der dänische Windturbinenhersteller einen durchwachsenen Geschäftsbericht für das vierte Quartal vorgelegt hatte. Das Unternehmen meldete für das Schlussquartal ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 580 Millionen Euro. Damit verfehlte es die von Analysten in einem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens erwarteten 597 Millionen Euro. Für den Wettbewerber Nordex ging es um 2,6 Prozent nach unten.

Nach durchwachsenen Kennziffern gaben Siemens Healthineers 0,5 Prozent nach. Der Umsatz liege im ersten Quartal einen Tick unter den Konsensschätzungen, das adjustierte EBIT über der Erwartung, hieß es.

Als sehr vernünftig werteten Händler den sofortigen Beginn des Aktienrückkaufs bei SAP. Das Programm von bis zu 10 Milliarden Euro bis Ende nächsten Jahres soll bereits am Donnerstag beginnen. "Angesichts des US-Einbruchs bei Software-Aktien ist das richtig und zeigt Zuversicht", sagt ein Händler. Bis Ende Juli soll nun eine erste Tranche über 2,6 Milliarden Euro über die Börse gekauft werden. SAP gewannen 2 Prozent.

Volvo Car brechen ein

Die von Volvo Car (-23,6%) im vierten Quartal verfehlten Umsatz- und Gewinnziele bedeuteten, dass die Konsensschätzungen für 2026 um 10 bis 15 Prozent gesenkt werden könnten, urteilte UBS-Analyst David Lesne. Die Senkungen könnten sogar noch deutlicher ausfallen. Der Sektor der Automobilhersteller gehörte mit minus 2,7 Prozent zu den Verlierern - VW (-3,7%), BMW (-2,3%) wie auch Mercedes-Benz (-3,2%) wurden gleich mitverkauft.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.925,70       -0,7%        +3,1% 
Stoxx-50        5.071,44       -0,8%        +4,0% 
Stoxx-600         611,65       -1,0%        +4,4% 
XETRA-DAX       24.491,06       -0,5%        +0,5% 
CAC-40 Paris      8.238,17       -0,3%        +1,4% 
AEX Amsterdam       985,14       -0,5%        +4,1% 
ATHEX-20 Athen     6.044,38       -1,8%       +15,0% 
BEL-20 Brüssel     5.525,05       -0,4%        +9,2% 
BUX Budapest     129.819,11       -2,6%       +20,1% 
OMXH-25 Helsinki    5.905,56       -1,3%        +4,1% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.553,59       -3,9%        +0,6% 
PSI 20 Lissabon     8.779,01       -1,2%        +7,5% 
IBEX-35 Madrid     17.746,30       -2,0%        +4,6% 
FTSE-MIB Mailand    45.819,57       -1,8%        +3,3% 
OBX Oslo        1.694,55       +0,2%        +5,8% 
PX Prag        2.775,94       -1,0%        +4,4% 
OMXS-30 Stockholm    3.084,30       -1,1%        +8,1% 
WIG-20 Warschau     3.370,89       -2,5%        +8,6% 
ATX Wien        5.637,04       -1,9%        +7,9% 
SMI Zürich       13.466,04       -0,3%        +1,8% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:59 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1801    -0,0%   1,1807     1,1802  +0,5% 
EUR/JPY          185,16    -0,0%   185,18     184,85  +0,5% 
EUR/CHF          0,9173    +0,0%   0,9171     0,9168  -1,4% 
EUR/GBP          0,8713    +0,7%   0,8648     0,8642  -0,9% 
USD/JPY          156,90    +0,0%   156,83     156,62  +0,0% 
GBP/USD          1,3545    -0,8%   1,3652     1,3657  +1,3% 
USD/CNY          6,9530    -0,1%   6,9590     6,9593  -1,0% 
USD/CNH          6,9345    -0,1%   6,9416     6,9416  -0,6% 
AUS/USD          0,6968    -0,4%   0,6998     0,6993  +4,9% 
Bitcoin/USD       67.826,25    -6,3% 72.362,70   73.455,85 -18,6% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,41    65,14   -2,7%     -1,73 +11,8% 
Brent/ICE          67,64    69,46   -2,6%     -1,82 +12,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.879,55   4.964,20   -1,7%     -84,66 +14,9% 
Silber           76,70    88,37   -13,2%     -11,67 +23,7% 
Platin          1.749,80   1.896,97   -7,8%    -147,17  +8,2% 
Kupfer            5,82     5,85   -0,5%     -0,03  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2026 12:20 ET (17:20 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.