Anzeige
Mehr »
Freitag, 03.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Strategisches Metall: China verknappt Germanium - und diese Aktie könnte davon erheblich profitieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
546 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Kospi vom Tief deutlich erholt - Japan vor der Wahl

DJ MÄRKTE ASIEN/Kospi vom Tief deutlich erholt - Japan vor der Wahl

DOW JONES--Am Ende einer ereignisreichen Woche hat sich an den asiatischen Aktienmärkten am Freitag kein einheitliches Bild gezeigt. Während es in in Australien und Korea nach unten ging, schloss der Nikkei im Plus. Ausgelöst durch einen neuerlichen Abverkauf von Technologiewerten an der Wall Street herrschte vor allem im Kospi die Risikoaversion bei Technologietiteln vor. Allerdings konnte sich der Index im Tagesverlauf deutlich vom Tief lösen und schloss 1,4 Prozent im Minus.

An der Börse in Tokio, wo der Nikkei 0,8 Prozent höher schloss, waren die am Wochenende anstehenden vorgezogenen Wahlen das bestimmende Thema.

Laut Umfragen lokaler Medien liegt das Momentum bei der Liberaldemokratischen Partei, schreiben die Strategen von TD Securities. "Wir weisen einer absoluten Mehrheit für Premierministerin Takaichi eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent zu", so die Strategen. In diesem Szenario würde die JGB-Zinskurve steiler gehen und der Dollar zum Yen dürfte in Richtung 160,00 steigen, fügen die Strategen hinzu.

Auch die Marktstrategen der DZ Bank rechnen für den Unterhauswahlen am Sonntag mit einem deutlichen Wahlsieg der bisher ohne eigene parlamentarische Mehrheit regierenden LDP. Diese Aussicht trug bereits in den vergangenen Tagen zu einer merklichen Schwäche des Yen bei, da von Premierministerin Takaichi erhebliche fiskalische Impulse angedeutet wurden. Der Yen nähere sich damit wieder Niveaus, die für Interventionsspekulationen sorgen könnten.

Japanische Aktien sind für Portfoliospazialist Daniel Hurley von T. Rowe Price trotz der jüngst durch die Wahl verursachten Volatilität weiterhin attraktiv. Der Fokus des Marktes liege auf dem sogenannten "Takaichi-Trade", also insbesondere bei Aktien aus den Bereichen Verteidigung und Kernenergie. Attraktive Chancen bei japanischen Aktien könnten sich in Bereichen ergeben, die von einem stärkeren Yen oder einer möglichen Entlastung bei der Verbrauchssteuer profitieren, wozu auch ausgewählte Konsumgüteraktien zählten.

Am langen Ende der Renditekurve für japanische Staatsanleihen hat es seit dem Höhepunkt der Anspannung Mitte Januar eine starke Umkehr gegeben. Die Sorgen des Marktes über den fiskalischen Kurs Japans haben vorerst nachgelassen. "Offizielle Klarstellungen haben die fiskalischen Sorgen abgekühlt, aber wir sehen immer noch eine beachtliche Risikoprämie am langen Ende", schreiben die Zinsstrategen der Societe Generale.

An der Börse in Seoul ging es im Tagesverlauf hektisch zu. Zunächst verkauften ausländische Investoren im großen Stil Aktien, in der Folge fiel der Won auf neue Tagestiefs. Der zwischenzeitliche Abverkauf wurde auf wachsende Zweifel der Investoren an der Rentabilität der massiven KI-Ausgaben zurückführt. Wie so oft zu beobachten, wurde der Rücksetzer wieder für Käufe genutzt. Nachdem sie im Verlauf deutlich im Minus notiert hatten, schlossen die Schwergewichte wie SK Hynix und Samsung je knapp im Minus.

Der südkoreanische Internetkonzern Naver (-3,1%) hat schwächere Ergebnisse für das vierte Quartal gemeldet, aber dennoch Rekordergebnisse für das Gesamtjahr erzielt.

In Sydney ging es für den ASX-200 um 2 Prozent nach unten. Hier belasteten nachgebende Rohstoffpreise, Kupfer gab im asiatischen Handel nach. Anzeichen einer schwächeren Nachfrage in China belasteten wahrscheinlich die Stimmung, schrieb ANZ Research. Auch die Notierungen für Eisenerz kamen zurück, wobei die Preise erstmals seit November 2025 unter die Marke von 100 US-Dollar je Tonne zu fallen drohten. Zusätzlich zu schwachen Fundamentaldaten gebe es einen breiteren Ausverkauf bei Industriemetallen, hieß es. Aber auch das nahende chinesische Neujahrsfest sorge für eine saisonale Flaute.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.708,80    -2,0%   +1,6%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   54.253,68    +0,8%   +7,9%     07:00 
Kospi (Seoul)      5.089,00    -1,4%   +20,8%     07:30 
Shanghai-Comp.      4.065,58    -0,3%   +3,4%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   26.578,84    -1,1%   +4,8%     09:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Do, 8:55 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1797     0,1   1,1782    1,1801  +0,5% 
EUR/JPY          184,92    -0,1   185,01    185,49  +0,5% 
EUR/GBP          0,8689    -0,2   0,8703    0,8661  -0,9% 
GBP/USD          1,3576     0,3   1,3537    1,3625  +1,3% 
USD/JPY          156,77    -0,2   157,04    157,19  +0,0% 
USD/KRW         1.468,46    -0,2  1.471,78   1.464,27  +1,4% 
USD/CNY          6,9587    -0,0   6,9589    6,9593  -1,0% 
USD/CNH          6,9388     0,0   6,9382    6,9405  -0,6% 
USD/HKD          7,8112    -0,0   7,8135    7,8083  +0,4% 
AUD/USD          0,6959     0,4   0,6929    0,6978  +4,9% 
NZD/USD          0,5978     0,5   0,5951    0,5990  +4,2% 
BTC/USD         65.263,55     2,1 63.926,40   70.797,45 -18,6% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          64,15    63,29   +1,4%     +0,86 +11,8% 
Brent/ICE          68,39    67,55   +1,2%     +0,84 +12,6% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.852,29  4.774,29   +1,6%    +78,00 +14,9% 
Silber           72,84    70,9   +2,7%     +1,94 +23,7% 
Platin          1.676,79  1.690,39   -0,8%    -13,60  +8,2% 
Kupfer            5,76    5,82   -1,1%     -0,06  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 06, 2026 03:20 ET (08:20 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.