Die KI-basierten Lösungen von LAIQON für das Anlagemanagement sowie die weitreichende Digitalisierung dieses Geschäftsfelds stoßen zunehmend auch bei großen Marktteilnehmern auf Interesse. Inzwischen konnten mehrere bedeutende Adressen aus der Branche als Partner gewonnen werden. Ein zentraler Baustein ist das gemeinsam mit Union aufgelegte Produkt, das nach einer längeren Aufbauphase nun deutlich an Dynamik gewinnt. Aktuell sind rund 100 Banken an den Vertrieb angebunden. Allein die Projekte im genossenschaftlichen Umfeld, darunter auch ein Mandat mit der Volksbank Rosenheim, haben bereits mehr als 300 Mio. Euro an Assets generiert.
Mehrere Wachstumsmotoren gleichzeitig
Das verwaltete Volumen wächst derzeit um rund 40 Mio. Euro pro Monat, wobei sich dieses Tempo im Jahresverlauf noch verdoppeln soll. Gleichzeitig steht mit weiteren Initiativen zusätzlicher Rückenwind bevor. Gemeinsam mit dem europäischen Marktführer Amundi wird eine ETF-Familie mit aktiver KI-Steuerung an den Start gebracht, deren Markteinführung für Mai geplant ist. Bereits im laufenden Jahr dürfte sich dieses Angebot positiv auf die Assets under Management auswirken. Nach dem Sprung von 6,5 auf 10 Mrd. Euro im Jahr 2025 - getragen durch organisches Wachstum und eine größere Akquisition über 2,1 Mrd. Euro - ist für die aktuelle Periode ein weiterer Anstieg um 20 Prozent auf rund 12 Mrd. Euro vorgesehen.
Skaleneffekte verbessern Ertragslage deutlich
Der kräftige Ausbau der Assetbasis im Vorjahr schafft eine solide Grundlage für steigende Umsätze und Ergebnisse ab 2026. Die organisatorischen und technischen Strukturen sind weitgehend etabliert, sodass zusätzliches Volumen nur noch mit unterproportional steigenden Kosten verbunden sein dürfte. Entsprechend klar fallen die Ergebnisverbesserungen aus: Nachdem das operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2025 noch leicht negativ war, plant das Unternehmen für die laufende Periode bei Umsätzen von 53 bis 58 Mio. Euro ein EBITDA zwischen 4,5 und 7,5 Mio. Euro. Mittelfristig ist vorgesehen, die Assets under Management bis 2028 auf mehr als 15 Mrd. Euro auszubauen, verbunden mit Erlösen von über 82 Mio. Euro und einem EBITDA von mehr als 27 Mio. Euro.
Vertrieb als zentraler Beschleuniger
Vor allem im genossenschaftlichen Sektor greift der Vertrieb inzwischen sichtbar. Diese Entwicklung dürfte das Wachstum der Assets under Management weiter antreiben. Für das laufende Jahr wird erneut ein Zuwachs von rund 20 Prozent erwartet. Damit sollten auch Umsatz und operatives Ergebnis deutlich anziehen. Nach mehreren investitionsintensiven Jahren hat die Aktie im vergangenen Jahr bereits eine Trendwende eingeleitet. Bestätigen die kommenden Quartale die prognostizierten Verbesserungen im Zahlenwerk, dürfte sich daraus ein nachhaltiger Aufwärtstrend entwickeln.
(aktien-globlal.de, erstellt 06.02.26, 15:00 Uhr, veröffentlicht 06.02.26, 15:07 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
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