Straubing (ots) -
Entscheidend sind nun aber nicht ein paar neue Schlagworte, sondern ob die Partei sich jene Themen zu eigen macht, bei denen ihr in der arbeitenden Mitte das Vertrauen abhandengekommen ist: zu hohe Abgaben, Angst um den Job, zu viel Bürokratie, unsichere Energiepreise, marode Schulen, Wohnungsnot, Zweifel an Sicherheit und Ordnung. Wer ernst genommen werden will, muss konkrete Antworten geben. Die SPD wird sich daran messen lassen müssen, ob sie wirtschaftliche Vernunft und sozialen Ausgleich zusammenbringt, statt reflexhaft neue Umverteilungsideen abzuspulen. Ein glaubwürdiges Grundsatzprogramm muss Anerkennung für Leistung und Unternehmergeist mit klaren Regeln für Fairness verbinden.
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Markus Peherstorfer
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/122668/6212170
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