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MÄRKTE ASIEN/Kräftige Kursgewinne auf breiter Front - Tokio nach LDP-Wahlsieg auf Rekordhoch

DJ MÄRKTE ASIEN/Kräftige Kursgewinne auf breiter Front - Tokio nach LDP-Wahlsieg auf Rekordhoch

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den Börsen in Ostasien ist es am Montag auf breiter Front kräftig nach oben gegangen. In Japan sorgte der klare Sieg der Regierungspartei LDP unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in der vorgezogenen Parlamentsneuwahl für Hausse-Stimmung. Takaichis Liberaldemokratische Partei (LDP) errang mit 316 der 465 Sitze im Unterhaus des Parlaments einen Erdrutschsieg. Damit kann sie nun Gesetze auch ohne Zustimmung des Oberhauses verabschieden. Takaichi gilt als Befürworterin höherer staatlicher Ausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur und präferiert zugleich eine lockere Geldpolitik.

"Eine zentrale Herausforderung für die Regierung Takaichi wird es sein, eine konstruktive wirtschaftliche Beziehung zu Peking aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihr Ziel zu verfolgen, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und anderen regionalen Verbündeten zu vertiefen", so die Analysten von Morningstar DBRS. Die bilateralen Beziehungen zu China, einem der größten Handelspartner Japans, haben sich seit Takaichis Amtsantritt im Oktober verschlechtert.

Der Nikkei-225 machte einen Satz um 3,9 Prozent auf 56.363 Punkte nach oben. Gleich zum Handelsstart war das Marktbarometer sogar um über 5 Prozent nach oben geschossen auf ein Rekordhoch von 57.337 Punkte. "Der Sieg der Koalition verschafft Takaichi mehr Freiheit bei politischen Entscheidungen und stärkt ihre Fähigkeit, wirtschafts- und außenpolitische Ziele zu verfolgen", kommentierten die Analysten der ING. Die Märkte erwarteten, dass Takaichis Regierung verstärkte öffentliche Ausgaben, Steueranreize und Maßnahmen zur Anhebung von Löhnen und Unternehmensinvestitionen initiieren werde, begleitet von anhaltender Unterstützung für strategische Sektoren wie Technologie, Verteidigung und Energie.

Am japanischen Anleihemarkt sorgte die Spekulation auf eine steigende Staatsverschuldung dagegen für fallende Kurse, also steigende Renditen. Proaktivere fiskalische Ausgaben, die auf eine Reflationierung der Wirtschaft abzielen, erhöhten sowohl das fiskalische wie auch das inflationäre Risiko, sagte Marktstratege David Chao von Invesco. Die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen stieg um 5 Basispunkte auf 2,28 Prozent.

Der Yen zeigte sich volatil. Zunächst gab er deutlicher nach auf rund 157,60 Yen je Dollar, wertete dann aber auf, nachdem es seitens der Regierung wieder einmal eine verbale Intervention gab. Der stellvertretende Finanzminister und oberster Währungsdiplomat, Atsushi Mimura, sagte, man beobachte die Entwicklungen am Devisenmarkt mit hoher Dringlichkeit genau. Am Sonntag hatte Finanzministerin Satsuki Katayama erklärt, sie werde am nächsten Tag, falls nötig, mit den Finanzmärkten kommunizieren, um für Yen-Stabilität zu sorgen. Zuletzt ging der Dollar mit 156,52 Yen um.

Auch an den anderen Börsen der Region ging es steil nach oben, nachdem es am Freitag an der Wall Street zum Ende zu einer kräftigen Erholung gekommen war, angeführt von Technologiewerten, insbesondere solchen mit KI-Fantasie. Am stärksten legte die stark technologielastige Börse in Seoul zu. Der Kospi gewann 4,1 Prozent. Die Halbleiterschwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix verteuerten sich mit der wieder stärker gespielten KI-Fantasie um jeweils rund 5 Prozent. Hier stützte zusätzlich ein Bericht, wonach Samsung in Kürze mit der Massenproduktion ihrer HBM4-Speicherchips der nächsten Generation beginnen werde.

In Hongkong zog der HSI (Späthandel) um 2,0 Prozent an, in Schanghai schloss das Börsenbarometer 1,4 Prozent im Plus. Im australischen Sydney zog der S&P/ASX-200 um 1,9 Prozent an und machte damit das Minus vom Freitag komplett wieder wett.

Unter den Einzelwerten in Tokio schoss der Kurs der Halbleiteraktie Advantest um 11,5 Prozent nach oben. Die Aktie des Technologieriesen Softbank verteuerte sich um 6,3 Prozent. Kawasaki Heavy haussierten um knapp 16 Prozent nach einer erhöhten Gewinnprognose. Schwach im Markt lagen dagegen Autoaktien. Toyota gaben um 1,3 Prozent nach, Honda oder Nissan fielen um ja über 3 Prozent zurück. In Hongkong stieg der Kurs der Halbleiteraktie SMIC um 6 Prozent.

INDEX          zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  8.870,10    +1,9%   -0,1%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)  56.363,94    +3,9%   +7,8%     07:00 
Kospi (Seoul)     5.298,04    +4,1%   +25,7%     07:30 
Shanghai-Comp.     4.123,09    +1,4%   +2,4%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)  27.106,16    +2,1%   +3,6%     09:00 
 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 9:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD         1,1850     0,3   1,1815    1,1790  +0,5% 
EUR/JPY         185,53    -0,3   186,00    184,87  +0,9% 
EUR/GBP         0,8709     0,3   0,8685    0,8688  -0,5% 
GBP/USD         1,3606     0,0   1,3604    1,3570  +1,0% 
USD/JPY         156,56    -0,5   157,42    156,81  +0,3% 
USD/KRW        1.460,75    -0,2  1.463,56   1.468,85  +1,6% 
USD/CNY         6,9473    -0,0   6,9498    6,9582  -1,1% 
USD/CNH         6,9264    -0,0   6,9296    6,9389  -0,7% 
USD/HKD         7,8164     0,0   7,8134    7,8122  +0,4% 
AUD/USD         0,7039     0,3   0,7017    0,6962  +5,1% 
NZD/USD         0,6023     0,1   0,6018    0,5979  +4,5% 
BTC/USD        70.521,35    -0,7 71.039,80   64.994,40 -21,6% 
 
ROHOEL         zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         62,91    63,55   -1,0%     -0,64 +10,5% 
Brent/ICE         67,31    68,05   -1,1%     -0,74 +11,8% 
 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold          5.024,34  4.965,05   +1,2%    +59,29 +14,9% 
Silber          81,80   77,904   +5,0%     +3,89  +9,3% 
Platin         1.777,30  1.769,81   +0,4%     +7,49  +1,1% 
Kupfer           5,90    5,88   +0,3%     +0,02  +3,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 09, 2026 02:22 ET (07:22 GMT)

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