Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss der International Business Machines Corporation (IBM) und der Confluent, Inc., beide USA, nach eingehender Prüfung freigegeben. Dem Vorhaben stehen keine durchgreifenden wettbewerblichen Bedenken entgegen.
IBM ist weltweit in der Herstellung und Vermarktung einer breiten Palette von IT-Lösungen tätig. Dazu zählen insbesondere Software und Systeme für Unternehmenskunden wie Server, Speichersysteme sowie Cloud- und KI-Angebote, daneben auch IT-Implementierungs- und Beratungsdienstleistungen. Confluent ist ein führender Anbieter von Event Stream Processing (ESP)-Software. Die von Confluents Software aus unterschiedlichen Anwendungen, Datenbanken und Maschinen in Echtzeit zusammengeführten Daten werden unter anderem für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen genutzt.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts: "Unsere Prüfung hat gezeigt, dass IBM und Confluent auch nach dem Zusammenschluss im Bereich des Event Streamings in dynamischen und wettbewerbsintensiven Märkten tätig sein werden. Der Zusammenschluss verschafft den Unternehmen keine Verhaltensspielräume, die es ihnen erlauben würden, Wettbewerber etwa durch Produkt- oder Rabattbündel vom Markt zu verdrängen."
IBM wird im Markt nicht als relevante Alternative zu Confluent angesehen. Die Ermittlungen haben zwar eine hohe Marktpräsenz von Confluent ergeben, zugleich aber auch das Vorhandensein mehrerer leistungsfähiger Wettbewerber. Dazu zählen unter anderem Ververica, Redpanda, StreamNative und Aiven, die ESP-Software für eine Vielzahl von Einsatzgebieten anbieten. Dabei handelt es sich um Software, mit der Daten aus unterschiedlichen Quellen in Echtzeit verarbeitet und weitergeleitet werden. Für bestimmte Kundengruppen sind zudem cloudbasierte Angebote großer Anbieter (sogenannter Hyperscaler) sowie die Eigenimplementierung der Open Source-Lösung Apache Kafka, die den zugrundeliegenden Standard für ESP darstellt, wettbewerblich relevant.
Im Mittelpunkt der Untersuchung standen außerdem mögliche wettbewerbliche Auswirkungen aus der Kombination ergänzender Produkte der beiden Unternehmen. IBM ist in einigen Bereichen, insbesondere bei leistungsstarken Großrechnern ("Mainframes"), marktführend. Zwar überschneiden sich die Kundenkreise von "IBM "und Confluent teilweise. Die Ermittlungen haben jedoch ergeben, dass der Zusammenschluss IBM keine Möglichkeit eröffnet, Kunden in erheblichem Umfang an Confluent zu binden, Preise anzuheben oder Wettbewerber vom Markt zu verdrängen. Auch denkbare wettbewerbsschädliche Wirkungen durch gebündelte Angebote konnten nicht festgestellt werden. Ein erheblicher Teil der Unternehmen, die ESP-Software verwenden, ist kein IBM-Kunde. Zudem wurden von Marktteilnehmern keine relevanten produktbezogenen Ergänzungswirkungen aufgezeigt.
IBM ist weltweit in der Herstellung und Vermarktung einer breiten Palette von IT-Lösungen tätig. Dazu zählen insbesondere Software und Systeme für Unternehmenskunden wie Server, Speichersysteme sowie Cloud- und KI-Angebote, daneben auch IT-Implementierungs- und Beratungsdienstleistungen. Confluent ist ein führender Anbieter von Event Stream Processing (ESP)-Software. Die von Confluents Software aus unterschiedlichen Anwendungen, Datenbanken und Maschinen in Echtzeit zusammengeführten Daten werden unter anderem für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen genutzt.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts: "Unsere Prüfung hat gezeigt, dass IBM und Confluent auch nach dem Zusammenschluss im Bereich des Event Streamings in dynamischen und wettbewerbsintensiven Märkten tätig sein werden. Der Zusammenschluss verschafft den Unternehmen keine Verhaltensspielräume, die es ihnen erlauben würden, Wettbewerber etwa durch Produkt- oder Rabattbündel vom Markt zu verdrängen."
IBM wird im Markt nicht als relevante Alternative zu Confluent angesehen. Die Ermittlungen haben zwar eine hohe Marktpräsenz von Confluent ergeben, zugleich aber auch das Vorhandensein mehrerer leistungsfähiger Wettbewerber. Dazu zählen unter anderem Ververica, Redpanda, StreamNative und Aiven, die ESP-Software für eine Vielzahl von Einsatzgebieten anbieten. Dabei handelt es sich um Software, mit der Daten aus unterschiedlichen Quellen in Echtzeit verarbeitet und weitergeleitet werden. Für bestimmte Kundengruppen sind zudem cloudbasierte Angebote großer Anbieter (sogenannter Hyperscaler) sowie die Eigenimplementierung der Open Source-Lösung Apache Kafka, die den zugrundeliegenden Standard für ESP darstellt, wettbewerblich relevant.
Im Mittelpunkt der Untersuchung standen außerdem mögliche wettbewerbliche Auswirkungen aus der Kombination ergänzender Produkte der beiden Unternehmen. IBM ist in einigen Bereichen, insbesondere bei leistungsstarken Großrechnern ("Mainframes"), marktführend. Zwar überschneiden sich die Kundenkreise von "IBM "und Confluent teilweise. Die Ermittlungen haben jedoch ergeben, dass der Zusammenschluss IBM keine Möglichkeit eröffnet, Kunden in erheblichem Umfang an Confluent zu binden, Preise anzuheben oder Wettbewerber vom Markt zu verdrängen. Auch denkbare wettbewerbsschädliche Wirkungen durch gebündelte Angebote konnten nicht festgestellt werden. Ein erheblicher Teil der Unternehmen, die ESP-Software verwenden, ist kein IBM-Kunde. Zudem wurden von Marktteilnehmern keine relevanten produktbezogenen Ergänzungswirkungen aufgezeigt.
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