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Seyit Binbir
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Kleine Solaranlagen als Geldanlage: Rendite, Risiken und Förderungen

Die Zahl der Balkonkraftwerke in Deutschland wächst. Immer mehr Menschen wollen ihren eigenen Strom erzeugen, um unabhängiger von den Energiepreisen zu sein. 2026 sind mehr als 1,2 Millionen Mini-PV-Anlagen in Betrieb.

Funktionsweise und Renditeaussichten von Balkonkraftwerken

Der Blick auf einen Balkonkraftwerk-Vergleich zeigt: Die sogenannten Stecker-Solaranlagen ermöglichen leistungsabhängig eine Stromkostenersparnis von mehr als 100 Euro.

Seit 2024 sind in Deutschland Modelle mit einer Wechselrichterleistung von 800 Watt erlaubt. Sie können jährlich zu einer Stromkostenersparnis von 143 bis 175 Euro beitragen. Die Investitionskosten von 300 bis 600 Euro amortisieren sich folglich nach drei bis fünf Jahren.

Wie hoch die Rendite eines Balkonkraftwerks genau ausfällt, hängt sowohl von der Modell- als auch von der Standortwahl aus. Denn eine optimale Südausrichtung erhöht die Produktivität der Anlage. Zusammen mit einem hohen Eigenverbrauch des erzeugten Sonnenstroms steigert sie die Renditeaussichten.

Wie sich die Ausrichtung der Stecker-Solaranlagen auf deren Erträge auswirkt, zeigt ein Blick auf ihre Funktionsweise. Im Aufbau ähneln sie klassischen Photovoltaikanlagen. Ebenso wie diese bestehen sie aus den Solarmodulen mit den Solarzellen und einem Wechselrichter. Zudem gehört zu einem Balkonkraftwerk der Anschluss an die Steckdose.

Fällt Sonnenlicht auf die Solarzellen - vorzugsweise im Winkel von 30 Grad - versetzt es die darin befindlichen Elektronen in Bewegung. Sie erzeugen Gleichstrom, der durch den Wechselrichter in den im Haushalt nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird. Je mehr "Sonnenstrom" entsteht und durch an die Steckdose angeschlossene Haushaltsgeräte abgegeben wird, desto geringer fällt am Ende des Jahres die Stromrechnung aus.

Ungenutzte Energie als finanzielles Risiko

Ein Balkonkraftwerk versorgt nur die Geräte im Haushalt mit Energie, die zum Zeitpunkt der Stromerzeugung in Betrieb sind. Ein Energieüberschuss wird ans öffentliche Stromnetz abgegeben.

Zwar erhalten die Eigentümer der Stecker-Solaranlage dafür eine Einspeisevergütung. Allerdings fällt diese nur gering aus.

Laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, beträgt die Einspeisevergütung seit 01. Februar 2026 7,78 Cent pro Kilowattstunde bei einer Teileinspeisung. Bei einer Volleinspeisung erhöht sie sich auf 12,34 Cent pro Kilowattstunde. Diese Werte gelten für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis zehn Kilowattpeak. Die Fördersätze für neu installierte Solaranlagen - sowohl klassische Modelle als auch Balkonkraftwerke - sinken jedes halbe Jahr um ein Prozent.

Aus finanzieller Sicht lohnt es sich insbesondere für Besitzer eines Balkonkraftwerks nicht, den Solarstrom vollständig ins Netz einzuspeisen. Sinnvoller ist es, ihn zum großen Teil direkt selbst zu verbrauchen oder - sollte das nicht möglich sein - in einen Batteriespeicher zu investieren.

Welche Förderungen gibt es für eine Mini-PV-Anlage?

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage - selbst eines kleinen Modells für den Balkon - geht mit hohen Anschaffungskosten einher. Wie hoch diese genau ausfallen, hängt maßgeblich von der Leistung des gewählten Balkonkraftwerks ab.

Für einen Singlehaushalt reicht eine 400-Watt-Anlage, die inklusive Halterung ab 200 Euro kostet.

Für Paare und Familien ist dagegen ein 800-Watt-Komplettset empfehlenswert. Dafür sind 250 bis 500 Euro einzuplanen. Wer sich zudem einen Batteriespeicher anschaffen möchte, sollte mit Gesamtkosten ab 800 Euro rechnen.

Um die Kosten zu senken, lohnt sich der Blick auf mögliche Förderungen von Bund und Ländern. So bieten Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen einen Zuschuss beim Kauf einer Stecker-Solaranlage an. Bundesweit offerieren zudem immer mehr Städte und Gemeinden Förderangebote, hauptsächlich für Mieter. Die Förderungen werden entweder vor oder direkt nach dem Kauf eines Balkonkraftwerks beantragt. Abhängig vom Wohnort und der Wattzahl der Anlage betragen sie 50 bis 500 Euro.

Tipp: Seit 2023 fällt auf Photovoltaikanlagen keine Mehrwertsteuer an. Dadurch können Privatpersonen bei der Anschaffung 19 Prozent der Kosten einsparen.

Enthaltene Werte: DE0009653386

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