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MÄRKTE USA/Etwas fester - Dow-Jones-Index erneut mit Rekordhoch

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Dow-Jones-Index erneut mit Rekordhoch

DOW JONES--Die US-Börsen setzen zu Wochenbeginn ihre Aufwärtsbewegung vom Freitag fort. Der Dow-Jones-Index hat im frühen Handel bei 50.219 Punkten erneut ein Rekordhoch markiert, gab im Anschluss die Gewinne allerdings fast vollständig wieder ab und zeigt sich am Mittag (Ortszeit) mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 50.143 Punkten. Der S&P-500 erhöht sich um 0,7 Prozent und der Nasdaq-Composite gewinnt 1,2 Prozent. Positive Daten zur US-Verbraucherstimmung hatten den Dow-Jones-Index zum Ausklang der vergangenen Woche erstmals über die Marke von 50.000 Punkten gehievt.

Die Befürchtungen, dass sich viele Unternehmen mit ihren hohen Investitionen in KI-Projekte übernehmen könnten, scheinen aktuell etwas in den Hintergrund zu rücken. Amazon gewinnen nach dem Kurseinbruch am Freitag 0,2 Prozent, Alphabet legen um 1,3 Prozent zu.

Am Montag ist die Nachrichtenlage eher dünn. Weder stehen wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, noch sind Quartalszahlen bedeutender Unternehmen angekündigt. Im Wochenverlauf wird jedoch die Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts für Januar nachgeholt. Auch Verbraucherpreisdaten sind angekündigt.

Politisch gilt das Interesse dem Wahlsieg der Regierungspartei LDP unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Japan. Die Ministerpräsidentin gilt als Befürworterin höherer staatlicher Ausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur und präferiert zugleich eine lockere Geldpolitik. Am Anleihemarkt fielen die Kurse japanischer Anleihen mit der Aussicht auf eine wachsende Staatsverschuldung, die Marktzinsen stiegen. Dies wiederum ließ die japanische Landeswährung Yen vor allem zum Dollar aufwerten. Der Dollar-Index sinkt um 0,7 Prozent.

Der schwächere Dollar stützt den Goldpreis, der um 2,1 Prozent auf 5.071 Dollar je Feinunze steigt und wieder über der Marke von 5.000 Dollar notiert. Große institutionelle Anleger bleiben laut der ANZ trotz des jüngsten Ausverkaufs optimistisch für Gold. Diese Einschätzung werde von der chinesischen Zentralbank geteilt, die ihre Goldkäufe im Januar den 15. Monat in Folge fortgesetzt habe. Der Markt warte auf die anstehenden US-Konjunkturdaten im Wochenverlauf, um weitere Hinweise auf den geldpolitischen Pfad der Fed zu erhalten.

Die Ölpreise holen zwischenzeitliche leichte Verluste wieder auf und legen deutlicher zu. Die Notierungen für Brent und WTI erhöhen sich um bis zu 1,7 Prozent. "Die geopolitischen Aufschläge bauen sich stetig ab, aber es wird kurzfristig keine Gewissheit über das Schicksal des Irans geben, bis ein Rahmenabkommen zustande gekommen ist", schreibt Neil Crosby von Sparta Commodities. Der Markt warte zudem auf Klarheit bezüglich der indischen Käufe von russischem Rohöl, fügt er hinzu.

Am US-Anleihemarkt gibt es dagegen kaum Bewegung. Die Zehnjahresrendite notiert wenig verändert bei 4,20 Prozent. Teilnehmer sprechen von einer Seitwärtsbewegung vor den anstehenden US-Daten.

Hims & Hers mit dickem Minus

Unter den Einzelwerten sacken die Aktien von Hims & Hers Health um 23,7 Prozent ab. Das Unternehmen will nun doch keine Nachahmerversion der Abnehmpille von Novo Nordisk anbieten. Am Wochenende erklärte das Unternehmen, wegen juristischer Drohungen auch von der Gesundheitsbehörde FDA darauf zu verzichten.

Der Kurs des Einzelhändlers Kroger steigt um 5,0 Prozent. Das Unternehmen will mit Greg Foran ein ehemaliges Mitglied der Unternehmensführung seines wichtigsten Wettbewerbers Walmart zum neuen CEO machen.

Um 0,7 Prozent nach unten geht es mit dem Kurs von Eli Lilly. Der Pharmakonzern übernimmt das auf Gentherapie spezialisierte Biotech-Unternehmen Orna Therapeutics für bis zu 2,4 Milliarden Dollar.

Micron fallen um 0,8 Prozent, hatten im frühen Handel aber schon deutlicher im Minus gelegen. Die wichtigste Wettbewerberin des Chipkonzerns, die südkoreanische Samsung Electronics, wird einem Bericht zufolge gegen Ende des Monats mit der Massenherstellung ihres neuen High-Bandwidth-Memory-Chips HBM4 beginnen.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          50.143,28    +0,1%   27,61     +4,3% 
S&P-500         6.978,09    +0,7%   45,79     +1,3% 
NASDAQ Comp       23.302,38    +1,2%   271,16     -0,9% 
NASDAQ 100       25.318,34    +1,0%   242,57     -0,7% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:58 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1900    +0,7%   1,1815     1,1812  +0,6% 
EUR/JPY          185,76    -0,1%   186,00     185,57  +1,0% 
EUR/CHF          0,9136    -0,4%   0,9173     0,9165  -1,5% 
EUR/GBP          0,8708    +0,3%   0,8685     0,8683  -0,4% 
USD/JPY          156,09    -0,8%   157,42     157,10  +0,4% 
GBP/USD          1,3665    +0,5%   1,3604     1,3604  +1,0% 
USD/CNY          6,9389    -0,2%   6,9498     6,9504  -1,1% 
USD/CNH          6,9160    -0,2%   6,9296     6,9309  -0,7% 
AUS/USD          0,7087    +1,0%   0,7017     0,7013  +5,2% 
Bitcoin/USD       70.238,70    -1,1% 71.039,80   69.781,65 -19,9% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          64,61    63,55   +1,7%      1,06 +10,5% 
Brent/ICE          69,16    68,05   +1,6%      1,11 +11,8% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.070,90   4.965,05   +2,1%     105,86 +14,9% 
Silber           83,41    77,90   +7,1%      5,50  +9,3% 
Platin          1.793,63   1.769,81   +1,3%     23,82  +0,9% 
Kupfer            5,95     5,88   +1,1%      0,07  +3,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

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February 09, 2026 12:23 ET (17:23 GMT)

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