Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei ihrer Ratssitzung am 5. Februar hat die EZB ihre optimistische Einschätzung des Wirtschaftswachstums im Euroraum bekräftigt, so die Analysten der DekaBank.Es sei eine Reihe von Stärken der inländischen Wirtschaft identifiziert worden, die helfen sollten, globale Belastungen zu kompensieren. Auch der Inflationsausblick der EZB habe sich nicht wesentlich verändert. Aufwärtsrisiken würden vom nach wie vor kräftigen Anstieg der Löhne ausgehen. Abwärtsrisiken infolge des starken Euros würden als verkraftbar angesehen. Insgesamt wirke Präsidentin Lagarde überzeugt, dass die Inflation mittelfristig auf den Zielwert von 2% konvergieren werde, was die Prognose der DekaBank bis auf Weiteres unveränderter Leitzinsen unterstütze. Zwar betone sie auch die hohe Unsicherheit, weshalb die EZB nur von Sitzung zu Sitzung entscheiden könne. De facto dürften die Hürden für eine Änderung der Geldpolitik jedoch hoch liegen. Die unterschiedlichen Lager im EZB-Rat würden sich in etwa die Waage halten, sodass die Daten deutliche Signale liefern müssten, um eine Mehrheit für einen Zinsschritt in die eine oder die andere Richtung herbeizuführen. (Ausgabe vom 09.02.2026) (10.02.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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