Linz (www.anleihencheck.de) - Nach dem Erdrutschsieg der regierenden (LDP) unter Premierministerin Takaichi konnte der Yen gegenüber dem Euro zunächst etwas an Stärke gewinnen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Takaichis Pläne zur Ankurbelung der Wirtschaft würden umfassende Steuersenkungen, erhöhte Staatsausgaben und niedrige Zinsen vorsehen. Renditen auf japanische Staatsanleihen seien in der Folge gestiegen und hätten die Währung erneut unter Druck gesetzt. Sollte die Inflation (aktuell 2,1%, Kernrate bei 2,4%) jedoch weiterhin hartnäckig über dem Zielniveau der Bank of Japan (BoJ) verharren, müsste der Leitzins von 0,75% womöglich weiter angehoben werden. Aktuell spreche wenig für den Yen. Eine Devisenmarktintervention durch die BoJ dürfte wohl das letzte Mittel sein, um die anhaltende Schwächephase des Yen (EUR/JPY bei 185,00) zu stoppen. (10.02.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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