Linz (www.anleihencheck.de) - Die Aufwertung des Schweizer Franken nimmt kein Ende, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Seit Beginn des Jahres habe die Schweizer Währung gegenüber dem Euro um fast 2% zulegen können und liege mittlerweile bei 0,9120. Stein des Anstoßes sei vor allem das Abkommen mit den USA gewesen, welches seit 14. November 2025 offiziell in Kraft getreten sei. Dieses sehe eine Begrenzung der US-Zölle auf 15% vor und habe zu etwas verbesserten Wachstumsaussichten von Schweizer Unternehmen geführt. Dennoch dürften die Aussichten auf das BIP-Wachstum aufgrund fehlender größerer Impulse aus dem Außenhandel mit 0,9% in diesem Jahr äußerst bescheiden ausfallen. Eine Intervention durch die Notenbank (SNB) dürfte nur eine Frage der Zeit sein, da ein zu starker Franken die heimische Exportindustrie zusätzlich belasten würde. Der Status des Franken als sicherer Hafen in krisenreichen Zeiten befeuere die Stärke zusätzlich. Sollte sich die Wirtschaft nicht nachhaltig erholen und der Franken weiter aufwerten, könnte die SNB wohl auf Negativzinsen setzen. CHF-Verkäufer sollten nicht zögern und das aktuelle Niveau nutzen. (11.02.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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