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MÄRKTE USA/Überraschend starke Payrolls geben Wall Street Auftrieb

DJ MÄRKTE USA/Überraschend starke Payrolls geben Wall Street Auftrieb

DOW JONES--Überraschend gut ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten ("Payrolls") geben den US-Börsen am Mittwoch Auftrieb. Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach der Startglocke 0,5 Prozent auf 50.425 Punkte. Der S&P-500 legt um 0,5 Prozent zu und der Nasdaq-Composite um 0,4 Prozent. Für Januar wurde ein stärkerer Beschäftigungsaufbau gemeldet als erwartet. Demnach entstanden außerhalb der Landwirtschaft 130.000 Stellen, während Volkswirte im Konsens mit 55.000 gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,3 von 4,4 Prozent im Vormonat. Hier war ein unveränderter Stand erwartet worden. Die Stundenlöhne stiegen auf Monatssicht moderat stärker als angenommen.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist eines der Kriterien, an denen die US-Notenbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Die unerwartet gute Beschäftigungslage spricht eher gegen baldige Zinssenkungen. Am Dienstag hatten enttäuschende Daten zum Einzelhandelsumsatz noch Zinssenkungshoffnungen genährt. Nun warten die Anleger gespannt auf die Verbraucherpreisdaten am Freitag. Eine hartnäckig hohe Inflation wäre ein weiteres Argument gegen eine geldpolitische Lockerung.

Der Dollar erholt sich nach den Daten. Der Dollar-Index steigt um 0,2 Prozent. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen an, im Zehnjahresbereich geht es um 3 Basispunkte auf 4,18 Prozent nach oben. Neben den Arbeitsmarktdaten könnte die Auktion zehnjähriger Treasurys im Volumen von 42 Milliarden Dollar Bewegung in den Markt bringen.

Gold gibt einen Teil seiner Gewinne ab. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,5 Prozent. Das zinslos gehaltene Edelmetall verliert bei steigenden Marktzinsen an Attraktivität.

Die Ölpreise legen kräftig zu. Gute Konjunkturdaten sprechen für eine hohe Nachfrage nach Öl. Im Blick stehen ansonsten nach wie vor die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Daneben warten die Akteure auf die wöchentlichen Öllagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Agency und den monatlichen Ölmarktbericht der Opec.

Unternehmensseitig macht erneut der geplante Verkauf der Film- und Fernsehstudios sowie des Streamingdienst HBO Max von Warner an Netflix Schlagzeilen. Der aktivistische Investor Ancora wolle diesen verhindern und habe eine Beteiligung von 200 Millionen US-Dollar an Warner aufgebaut, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Ancora sei der Ansicht, dass Warner sich nicht ausreichend mit Paramount Skydance von David Ellison auseinandergesetzt habe. Paramount hat ein Gegengebot für den gesamten Konzern vorgelegt, auch für die TV-Sender. Warner notieren 0,8 Prozent höher. Paramount verlieren 1 Prozent und Netflix 0,5 Prozent.

Die Aktien von Halliburton und SLB steigen um 3,6 und 3,1 Prozent. Sie profitieren vom Anstieg des Ölpreises, aber auch davon, dass die US-Regierung nun auch Ausrüstern der Ölindustrie erlaubt, in Venezuela tätig zu werden.

Der Kurs von Moderna sackt um 12 Prozent ab, nachdem die US-Gesundheitsbehörde es abgelehnt hat, den Antrag zur Genehmigung des Verkaufs eines neuen Grippeimpfstoffs des Pharmakonzerns zu prüfen.

T-Mobile US hat im vierten Quartal weniger neue Mobilfunkkunden gewonnen als von Analysten erwartet, da sich der Wettbewerb zum Jahresende hin weiter verschärfte. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,88 Dollar je Aktie deutlich unterhalb der erwarteten 2,05 Dollar. Für die Aktie geht es um 4,8 Prozent nach unten.

Mattel brechen um fast 27 Prozent ein. Der Spielzeughersteller hat ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft verzeichnet und eine enttäuschende Gewinnprognose für das laufende Jahr ausgegeben.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          50.425,02    +0,5%   236,88     +4,4% 
S&P-500         6.975,21    +0,5%   33,40     +1,4% 
NASDAQ Comp       23.201,01    +0,4%   98,53     -0,6% 
NASDAQ 100       25.271,61    +0,6%   143,97     -0,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:01 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1864    -0,2%   1,1891     1,1913  +1,2% 
EUR/JPY          182,31    -0,7%   183,61     183,76  -0,3% 
EUR/CHF          0,9158    +0,3%   0,9133     0,9117  -1,9% 
EUR/GBP          0,8688    -0,3%   0,8717     0,8714  -0,0% 
USD/JPY          153,67    -0,5%   154,40     154,26  -1,5% 
GBP/USD          1,3656    +0,1%   1,3641     1,3670  +1,3% 
USD/CNY          6,9445    +0,0%   6,9417     6,9370  -1,2% 
USD/CNH          6,9127    -0,0%   6,9127     6,9102  -0,9% 
AUS/USD          0,7126    +0,8%   0,7070     0,7085  +6,0% 
Bitcoin/USD       67.299,20    -2,0% 68.671,60   69.112,50 -22,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,44    63,79   +2,6%      1,65 +11,5% 
Brent/ICE          70,53    68,80   +2,5%      1,73 +13,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.049,52   5.022,26   +0,5%     27,26 +16,2% 
Silber           84,01    81,23   +3,4%      2,78 +13,9% 
Platin          1.810,43   1.755,81   +3,1%     54,62  +0,1% 
Kupfer            5,98     5,91   +1,1%      0,07  +4,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 11, 2026 09:48 ET (14:48 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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