NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch merklich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Nachmittag 69,77 US-Dollar. Das waren 97 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 92 Cent auf 64,88 Dollar.
Die Notierungen werden in dieser Woche wieder stark durch die Irankrise bestimmt. Die Nachrichten zum Konflikt mit den USA bringen keine Entspannung. So soll US-Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge erwägen, einen weiteren Flugzeugträger in die Region zu senden. "Wir haben eine Flotte, die unterwegs ist, und eine weitere könnte folgen", zitierte das Onlineportal "Axios" den Republikaner.
Zudem sei die Öl-Produktion in Kasachstan, dem Iran und Venezuela im vergangenen Monat deutlich gefallen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg. Sie verwies auf einen Opec-Bericht. Das geringere Angebot stützt die Preise tendenziell. Der besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht sorgte hingegen nicht für deutliche Bewegungen am Ölmarkt.
Am Nachmittag gaben die Ölpreise einen Teil ihrer vorherigen Gewinne ab. In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Analysten hatten hingegen eine Stagnation erwartet./jsl/jha/
