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MÄRKTE USA/Wenig verändert nach starkem US-Arbeitsmarktbericht

DJ MÄRKTE USA/Wenig verändert nach starkem US-Arbeitsmarktbericht

DOW JONES--Der unerwartet gut ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht sorgt zur Wochenmitte an der Wall Street für eine wenig veränderte Tendenz. Der Dow-Jones-Index gibt seine anfänglichen Gewinnen am Mittag (Ortszeit) wieder ab und zeigt sich kaum verändert bei 50.185 Punkten. Der S&P-500 tritt ebenfalls auf der Stelle, der Nasdaq-Composite verliert 0,4 Prozent. Für den Januar wurde ein Beschäftigungsaufbau außerhalb der Landwirtschaft von 130.000 Stellen vermeldet, während die Volkswirte im Konsens mit 55.000 gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote sank zudem auf 4,3 von 4,4 Prozent im Vormonat. Hier war ein unveränderter Stand erwartet worden. Die Stundenlöhne stiegen auf Monatssicht moderat stärker als angenommen.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist eines der Kriterien, an denen die US-Notenbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Die unerwartet gute Beschäftigungslage spricht eher gegen baldige Zinssenkungen. Am Dienstag hatten enttäuschende Daten zum Einzelhandelsumsatz noch Zinssenkungshoffnungen genährt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bis Juni zu keinen Zinssenkungen kommt, stieg laut dem CME FedWatch Tool nach der Veröffentlichung der Daten von 24,8 auf 40,2 Prozent. Nun wird auf die Verbraucherpreisdaten am Freitag gewartet. Eine hartnäckig hohe Inflation wäre ein weiteres Argument gegen eine geldpolitische Lockerung.

Der Dollar erholt sich nach den Daten. Der Dollar-Index steigt um 0,1 Prozent. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen leicht an, im Zehnjahresbereich geht es um 1,0 Basispunkte auf 4,15 Prozent nach oben. Neben den Arbeitsmarktdaten könnte die Auktion zehnjähriger Treasurys im Volumen von 42 Milliarden Dollar Bewegung in den Markt bringen.

Gold gibt einen Teil seiner Gewinne ab. Der Preis für die Feinunze verbessert sich um 1,0 Prozent auf 5.074 Dollar. Das zinslos gehaltene Edelmetall verliert bei steigenden Marktzinsen an Attraktivität.

Die Ölpreise legen zu. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 2,0 Prozent. Gute Konjunkturdaten sprechen für eine hohe Nachfrage nach Öl. Im Blick stehen ansonsten nach wie vor die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 6. Februar wider Erwarten ausgeweitet.

Unternehmensseitig macht erneut der geplante Verkauf der Film- und Fernsehstudios sowie des Streamingdienstes HBO Max von Warner an Netflix Schlagzeilen. Der aktivistische Investor Ancora Holding hat eine Beteiligung von rund 200 Millionen US-Dollar an Warner Bros. Discovery aufgebaut und erklärt, sich gegen die Vereinbarung von Warner zum Verkauf seiner Film- und Fernsehstudios sowie des Streamingdienstes HBO an Netflix aussprechen zu wollen. Nach Ansicht von Ancora hat es Warner versäumt, sich ausreichend mit Paramount Skydance von David Ellison auseinanderzusetzen. Paramount hat ein Gegengebot für den gesamten Konzern vorgelegt, einschließlich der TV-Sender. Warner notieren 1,3 Prozent höher und Paramount gewinnen 0,6 Prozent. Dagegen verlieren Netflix 3,2 Prozent.

Die Aktien von Halliburton und SLB steigen um 2,7 und 3,6 Prozent. Sie profitieren vom Anstieg des Ölpreises, aber auch davon, dass die US-Regierung nun auch Ausrüstern der Ölindustrie erlaubt, in Venezuela tätig zu werden.

Der Kurs von Moderna fällt um 6,7 Prozent, nachdem die US-Gesundheitsbehörde es abgelehnt hat, den Antrag zur Genehmigung des Verkaufs eines neuen Grippeimpfstoffs des Pharmakonzerns zu prüfen.

T-Mobile US hat im vierten Quartal weniger neue Mobilfunkkunden gewonnen als von Analysten erwartet, da sich der Wettbewerb zum Jahresende hin weiter verschärfte. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,88 Dollar je Aktie deutlich unterhalb der erwarteten 2,05 Dollar. Für die Aktie geht es nach anfänglichen Verlusten nun um 1,7 Prozent nach oben.

Mattel brechen um 23,1 Prozent ein. Der Spielzeughersteller hat ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft verzeichnet und eine enttäuschende Gewinnprognose für das laufende Jahr ausgegeben. Die Aktien der Fahrdienst-Plattform Lyft fallen nach durchwachsenen Zahlen für das vierte Quartal um 15,7 Prozent. Die Zahl der aktiven Fahrgäste und der Fahrten verfehlte die Erwartungen der Wall Street. Der Gewinn stieg, profitierte aber von der Auflösung einer hohen Wertberichtigung. Die Uber-Titel büßen 2,4 Prozent ein.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          50.185,44    -0,0%   -2,70     +4,4% 
S&P-500         6.943,40    +0,0%    1,59     +1,4% 
NASDAQ Comp       23.012,63    -0,4%   -89,85     -0,6% 
NASDAQ 100       25.108,61    -0,1%   -19,03     -0,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:01 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1882    -0,1%   1,1891     1,1913  +1,2% 
EUR/JPY          181,77    -1,0%   183,61     183,76  -0,3% 
EUR/CHF          0,9150    +0,2%   0,9133     0,9117  -1,9% 
EUR/GBP          0,8704    -0,1%   0,8717     0,8714  -0,0% 
USD/JPY          152,98    -0,9%   154,40     154,26  -1,5% 
GBP/USD          1,3650    +0,1%   1,3641     1,3670  +1,3% 
USD/CNY          6,9412    -0,0%   6,9417     6,9370  -1,2% 
USD/CNH          6,9119    -0,0%   6,9127     6,9102  -0,9% 
AUS/USD          0,7128    +0,8%   0,7070     0,7085  +6,0% 
Bitcoin/USD       66.060,20    -3,8% 68.671,60   69.112,50 -22,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,05    63,79   +2,0%      1,26 +11,5% 
Brent/ICE          70,08    68,80   +1,9%      1,28 +13,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.073,67   5.022,26   +1,0%     51,42 +16,2% 
Silber           83,75    81,23   +3,1%      2,53 +13,9% 
Platin          1.796,05   1.755,81   +2,3%     40,24  +0,1% 
Kupfer            5,94     5,91   +0,4%      0,02  +4,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/brb

(END) Dow Jones Newswires

February 11, 2026 12:14 ET (17:14 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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