Die Mensch und Maschine Software SE hat 2025 wie erwartet neue Rekorde bei Rohertrag, EBIT und Nettoergebnis erzielt. Auch wenn die Prognosen geringfügig verfehlt wurden, sieht der SMC-Research-Analyst Adam Jakubowski das Unternehmen weiter auf einem beeindruckenden Wachstumskurs, der bis 2030 eine weitere Gewinnverdopplung erwarten lässt. Das Urteil lautet weiterhin "Strong Buy".
Wie erwartet habe Mensch und Maschine im vierten Quartal 2025 gegenüber der schwachen Vorjahresperiode deutlich wachsen können und damit auch im Gesamtjahr neue Rekorde bei Rohertrag, EBIT und Nettoergebnis ausgewiesen. Konkret habe sich der Rohertrag um 4,1 Prozent auf 181,8 Mio. Euro erhöht, das EBIT sei um 5,6 Prozent auf 49,1 Mio. Euro gestiegen und der Nettogewinn habe um 4,0 Prozent auf 31,7 Mio. Euro zugelegt. Das Unternehmen habe damit die beeindruckende Wachstumsgeschichte der letzten Jahrzehnte auch 2025 fortgesetzt und wolle auf dieser Basis die Dividende auf 2,0 Euro je Aktie erhöhen. Dies entspreche der elften Erhöhung in Folge und einer Verzehnfachung gegenüber 2014. Bezogen auf den aktuellen Kurs biete die Aktie damit eine Dividendenrendite von 5,2 Prozent.
Diesen Kurs wolle Mensch und Maschine auch künftig fortsetzen und den Gewinn je Aktie bis 2030 erneut verdoppeln. Bezogen auf die Zwischenjahre entspreche dies einem angestrebten durchschnittlichen Wachstum von 15,0 Prozent p.a., wobei das Unternehmen mit einer Schwankungsbreite von vier Prozentpunkten rechne. Diese Prognose stelle eine Fortschreibung der bisherigen Mittelfristplanung dar, das Ziel der Gewinnverdopplung alle fünf Jahre habe das Unternehmen bereits in der Vergangenheit formuliert und erreicht.
Neu sei allerdings der Verzicht auf eine Top-Line-Prognose beim Rohertragswachstum. Auch die im Herbst getroffene Aussage, wonach der Gewinn nach der unterdurchschnittlichen Zunahme im Vorjahr 2026 wieder überproportional steigen solle, sei nicht mehr explizit bestätigt worden. Damals sei ein EBIT-Wachstum von 13,0 bis 25,0 Prozent in Aussicht gestellt worden. Eine präzisere Einordnung innerhalb der neuen Zielspanne von 11,0 bis 19,0 Prozent für 2026 könne jedoch am 17. März im Zuge der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025 erfolgen.
SMC-Research nehme dies sowie die Tatsache, dass die Zahlen für 2025 trotz aller Rekorde etwas unter den Erwartungen - ebenso leicht unter der Guidance des Unternehmens - ausgefallen seien, zum Anlass, die Schätzungen leicht zu revidieren. Für 2026 werde nun mit einem Rohertrag von 196,6 Mio. Euro, einem EBIT von 57,9 Mio. Euro und einem Nettoergebnis von 37,9 Mio. Euro gerechnet, womit weiterhin deutliche Zuwächse gegenüber 2025 erwartet würden. Auch für die Folgejahre werde unverändert mit fortgesetztem Umsatz- und insbesondere Gewinnwachstum kalkuliert.
Auf dieser Basis habe sich das Kursziel nur geringfügig von 70,0 Euro auf 68,0 Euro reduziert. Gegenüber dem Aktienkurs, der zuletzt im Zuge der Schwäche einiger Software-Werte unverständlicherweise in Mitleidenschaft gezogen worden sei, ergebe sich daraus weiterhin ein sehr hohes Aufwärtspotenzial von mehr als 70,0 Prozent. Vor diesem Hintergrund werde das Urteil "Strong Buy" bestätigt.
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 13.02.2026 um 9:38 Uhr)
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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 13.02.2026 um 8:38 Uhr fertiggestellt und am 13.02.2026 um 9:15 Uhr veröffentlicht.
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