Linz (www.anleihencheck.de) - Während Deutschlands und Frankreichs Wirtschaft strauchelt, setzt das polnische Pendant ihr Wachstum unbeirrt fort, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Im vergangenen Jahr habe dieses bei etwa 3,5% gelegen. Dieser Trend könnte sich auch heuer fortsetzen. Die Gründe für Polens florierende Wirtschaft: Steigende Einkommen und die gleichzeitig hohe Konsumbereitschaft der Bürger sowie sinkende Zinsen (Leitzins aktuell bei 4%). Außerdem fördere auch die aktuell hohe Investitionsbereitschaft des Staates etwa in die Infrastruktur, die letztendlich auch deutschen Handelspartnern in der Metall- und Rüstungsindustrie sowie der Elektronikbranche zugutekomme, das Wachstum. Darüber hinaus habe die Inflationsrate mit 2,4% im Dezember letzten Jahres den niedrigsten Stand seit April 2024 erreicht. Diese Entwicklungen würden sich auch in der Währung widerspiegeln. Zinssenkungen durch die Nationalbank (NBP) könnten in den nächsten Monaten den Polnischen Zloty (PLN) allenfalls nur leicht schwächen, da diese bereits größtenteils eingepreist zu sein schienen. Somit dürfte sich die Stärkephase des Zloty wohl (EUR/PLN bei 4,2150) fortsetzen. Die nächste charttechnische Hürde liege bei 4,2000. (13.02.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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