Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
562 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Börsen mit leichtem Minus vor US-Preidaten

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen mit leichtem Minus vor US-Preidaten

DOW JONES--Mit kleinen Verlusten zeigen sich Europas Börsen am Freitagmittag. Weiter für Verunsicherung sorgt die Angst vor disruptiven KI-Modellen, wenngleich das für die technologielastigen US-Börsen eine größere Gefahr darstellt. Laut Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank fürchten Anleger, dass Künstliche Intelligenz bestehende Softwarelösungen ersetzen wird. Vor allem das bisherige Preismodell der Lizenzen pro Nutzer komme an seine Grenzen. Erledige eine KI die Arbeit von fünf Mitarbeitern, zahle der Kunde dennoch nur eine Lizenz. Europäische Technologiewerte können sich gegen die Sorgen stellen, da sie überwiegend auf der Seite der Zahlungsempfänger stehen: Mit den Kursen des Sektors geht es im Schnitt um 1,2 Prozent nach oben.

Wichtigster Tagestermin sind die US-Verbraucherpreise, die Auskunft über die künftige Fed-Zinspolitik geben könnten. Gespannt wartet der Markt nun auf die US-Verbraucherpreise für Januar. Sie sollten mit plus 2,5 Prozent gegen Vorjahr dem Fed-Ziel von 2 Prozent etwas näher kommen, nachdem im Dezember noch ein Anstieg um 2,7 Prozent verzeichnet worden war. Allerdings hatten schon starke US-Arbeitsmarktdaten am Mittwoch die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen gedämpft; höhere Inflationsdaten dürften den Markt massiv belasten.

Der DAX notiert 0,1 Prozent niedriger bei 24.836 Punkten, der Euro-Stoxx-50 fällt dagegen kräftiger um 0,7 Prozent zurück. Am Devisenmarkt wertet der Euro leicht ab auf 1,1860 Dollar. Die Anleihemärkte zeigen sich wenig bewegt.

Unterstützung für den DAX kommt von den Analysten der Bank of America (BoA). Diese sind zuversichtlicher für den deutschen Aktienmarkt und haben ihn auf "Overweight" hochgestuft. Der lang erwartete Fiskalstimulus für Deutschland sei nun da und dürfte das Wachstum stützen. Die Auswirkungen begännen, sich in den Daten zu zeigen, am offensichtlichsten bei den deutschen Auftragseingängen, die auf Dreimonatsbasis annualisiert um über 40 Prozent gestiegen seien. Die BoA-Volkswirte hätten ihre Prognose für das deutsche BIP-Wachstum in diesem Jahr kürzlich auf 1 Prozent angehoben, was dazu beitrage, die Prognose für das BIP-Wachstum im Euroraum auf 1,2 Prozent zu erhöhen.

Tagesgewinner unter den Branchen sind bisher die Rüstungs- und Luftfahrtwerte, der Sektorindex klettert um 3,6 Prozent. Gut kommen vor allem die Jahreszahlen und der erhöhte Ausblick von Safran an, die um 8,9 Prozent zulegen. Bei dem französischen Luftfahrt- und Rüstungshersteller lief das vergangene Jahr so rund, dass der Ausblick bis 2028 erhöhte wurde. "Die Gewinnerwartung bis dahin um nochmals 16 Prozent gegenüber der alten Prognose zu erhöhen, ist schon beeindruckend", sagt ein Händler. Im DAX gewinnen Rheinmetall 2,4 Prozent.

Auch von Eutelsat kommen gute Quartalsdaten, dazu ist die Finanzierung ihres geplanten Satellitennetzwerkes gesichert. Die Aktien springen um 7,3 Prozent an. Im DAX profitieren MTU von der guten Laune im Sektor und steigen 4,6 Prozent.

Um 8,5 Prozent verteuern sich die Aktien des angeschlagenen Computerspiele-Anbieters Ubisoft. Die Quartalsdaten sind nach den drastischen Restrukturierungsmaßnahmen nicht ganz so schlimm wie befürchtet ausgefallen. L'Oreal fallen indes um 3,8 Prozent. Als kritisch wird an der Börse das organische Umsatzwachstum von 6,0 Prozent gewertet. Bei den Analysten von JP Morgan heißt es dazu, dass dies unter dem Konsens von 6,1 Prozent sowie der eigenen Schätzung von plus 7,0 Prozent liege.

Der Trend zu höheren Bewertungen europäischer Versorger scheint abrupt zum Stillstand gekommen zu sein. Den Grund dafür sehen die Citi-Analysten im Vorstoß von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Kohlenstoffmärkte zu reformieren - da diese die EU-Industrie wettbewerbsunfähig machten. Verschärft wurde dies durch Diskussionen über eine mögliche Aussetzung der CO2-Kosten bei der Gaskraftstromerzeugung in Italien mit dem Ziel, die Energiekosten zu senken. Die Analysten wiesen bereits auf das Abwärtsrisiko für Strompreise hin, doch nun scheine sich dieses Risiko auf den CO2-Preis auszuweiten. RWE fallen mit minus 3,3 Prozent deutlich zurück. Hier belastet auch eine Abstufung auf "Marketperform" durch Bernstein.

Jenoptik geben nur 1,3 Prozent nach. Die Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr mit einer verhaltenen Nachfrage in den Bereichen Halbleiterausrüstung und Autos zu kämpfen gehabt, wird aber nun optimistischer beim Ausblick. Auch Umstufungen sorgen wieder für kräftige Bewegungen. So springt PVA Tepla um 7,9 Prozent, nachdem BNP Paribas die Verkaufsempfehlung zurückgezogen hat. Daneben bremsen Dividendenzahlungen optisch: Bei Siemens geht es 3,5 Prozent tiefer, dort werden 5,35 Euro Dividende ausgeschüttet.

Als "enttäuschend" stuft ein Marktteilnehmer den Ausblick von Talabat ein - eine Beteiligung von Delivery Hero. Nachdem für 2026 jüngst ein stagnierendes EBITDA in Aussicht gestellt worden ist, erwartet das Unternehmen nun einen Rückgang um 13 bis 18 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Aktie brach in der Folge ein. Damit dürfte der Konsens für das 2026er-EBITDA von Delivery Hero nach unten gehen, die Aktie notiert 3,7 Prozent im Minus.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.972,13    -0,7%   -39,16     +3,8% 
Stoxx-50         5.137,89    -0,3%   -14,64     +4,8% 
DAX           24.836,46    -0,1%   -16,23     +1,5% 
MDAX          31.112,95    -0,0%   -0,75     +1,6% 
TecDAX          3.632,12    +0,7%   23,60     -0,4% 
SDAX          17.669,70    -0,1%   -13,71     +3,0% 
CAC           8.304,01    -0,4%   -36,55     +2,3% 
SMI           13.572,05    +0,3%   42,13     +2,0% 
ATX           5.594,49    -1,9%  -110,39     +7,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:14 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1861    -0,1%   1,1872     1,1858  +1,0% 
EUR/JPY          181,82    +0,3%   181,32     181,99  -1,6% 
EUR/CHF          0,9122    -0,0%   0,9124     0,9160  -1,9% 
EUR/GBP          0,8718    +0,0%   0,8714     0,8694  -0,1% 
USD/JPY          153,30    +0,4%   152,71     153,47  -2,6% 
GBP/USD          1,3604    -0,1%   1,3621     1,3639  +1,1% 
USD/CNY          6,9383    +0,1%   6,9346     6,9428  -1,3% 
USD/CNH          6,9051    +0,1%   6,8982     6,9146  -1,1% 
AUS/USD          0,7053    -0,5%   0,7087     0,7111  +6,2% 
Bitcoin/USD       67.054,80    +1,2% 66.250,35   67.086,90 -25,7% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,24    62,65   -0,7%     -0,41  +9,6% 
Brent/ICE          67,10    67,52   -0,6%     -0,42 +11,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.967,50   4.926,50   +0,8%     41,00 +13,9% 
Silber           77,65    75,18   +3,3%      2,47  +5,4% 
Platin          1.709,45   1.690,01   +1,2%     19,44  -3,6% 
Kupfer            5,74     5,79   -0,8%     -0,04  +2,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 13, 2026 07:48 ET (12:48 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.