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BÖRSE AKTUELL: Ruhiger Wochenstart durch Feiertage (16.02.26)

Die neue Handelswoche startet an den Finanzmärkten ungewöhnlich ruhig. Grund dafür sind Bankfeiertage in China, den USA und Kanada, wodurch die Kassamärkte geschlossen bleiben. Dies dürfte die Marktaktivität deutlich reduzieren und die Volatilität in vielen Anlageklassen vorerst begrenzen.

Besonders relevant: In China dauert die Handelspause aufgrund der Feierlichkeiten zum Lunar New Year sogar bis zum Ende der Woche an.

Asiatische Märkte: Kaum Bewegung durch geringe Volatilität

Entsprechend niedrig war die Volatilität zum Wochenbeginn in Asien. Der japanische Nikkei notiert aktuell leicht im Plus bei +0,02%, während Indiens Nifty 50 um +0,2% zulegen kann.


Marktbericht Börse: Der US-Dollar bleibt das zentrale Thema der Woche

In dieser Woche dürfte vor allem der US-Dollar im Mittelpunkt stehen. Der Markt folgt weiterhin dem Narrativ einer "USD-Rebalancierung". Laut Credit Agricole wird eher eine Konsolidierung erwartet - größere Bewegungen sind erst bei deutlich schwächeren Daten oder dovishen Signalen der US-Notenbank Fed wahrscheinlich.

Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen:

  • Core PCE (Dezember)

  • Vorläufige PMI-Daten (Februar)

  • FOMC-Protokoll

  • TIC-Report (Dezember) zur Auslandsnachfrage nach US-Anleihen und Aktien

Zusätzliche, nicht im Kalender fest verankerte Volatilität könnte von einem möglichen Urteil des US Supreme Court zu Zöllen am 20. Februar ausgehen.

Diese Kombination macht klar: Besonders zum Ende der Woche könnte es zu spürbar stärkeren Bewegungen im USD und bei US-Treasury-Renditen kommen, vor allem wenn Daten oder Aussagen deutlich vom Marktkonsens abweichen.


Forex: Australischer Dollar stark - Yen deutlich schwächer

Im Devisenhandel zeigt sich heute vor allem der australische Dollar (AUD) als stärkste Währung. Deutliche Verluste verzeichnet dagegen der japanische Yen (JPY).

Die Schwäche des Yen wurde durch enttäuschende Konjunkturdaten ausgelöst: Das japanische BIP wuchs lediglich um 0,2% annualisiert bzw. 0,1% im Monatsvergleich und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück. Die Zahlen bestätigen die fragile Erholung sowie die anhaltende Schwäche bei Exporten und Investitionen....


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