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MÄRKTE EUROPA/DAX startet etwas höher in impulsarmen Tag

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX startet etwas höher in impulsarmen Tag

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Montag mit leichten Aufschlägen in den Tag gestartet. Der DAX legt um 0,2 Prozent auf 24.958 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,3 Prozent im Plus bei 6.003 Punkten. Mit Blick auf die Branchen legt der europäischen Banken-Sektor um 1,7 Prozent zu. Die Aktien von Natwest steigen in London mit Beginn des Aktienrückkaufs um 3,7 Prozent. Der Sektor der Minenwerte verliert dagegen 1,3 Prozent. Schlusslicht sind hier Norsk Hydro mit Minus 3,6 Prozent, nachdem die Analysten von Goldman Sachs den Wert auf "Sell" von "Neutral" gesenkt haben.

In Asien blieben die Aktienmärkte in China und Südkorea geschlossen wegen des Neujahrs-Festes. Und auch an der Wall Street wird nicht gehandelt wegen des Feiertages "Washington's Birthday". Ohne die Aktien aus Südkorea fehlen wichtige Vorgaben auch für die Technologie-Werte in Europa. In den USA hatten sich Apple, Broadcom und Nvidia am Freitag mit Verlusten um die 2 Prozent aus dem Handel verabschiedet.

Auch der Blick auf den Kalender bietet keine Impulsgeber. Die am Vormittag anstehende Industrieproduktion Dezember für die Eurozone wird mit einem Rücksetzer um 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet. Zudem legt die Berichtssaison zum Wochenstart eine Pause ein.

Thema sind die Energiepreise. Wegen geringer Gasspeicherstände in Deutschland müssen eventuell die Importe erhöht werden. Der Ölpreis zeigt sich kaum bewegt davon, ein Barrel Brent notiert mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 67,60 Dollar. Auch der Euro tritt mit 1,1862 auf der Stelle und deutet damit an, dass die geopolitischen Risiken über das Wochenende nicht zugenommen haben. Die Bundesanleihen bewegen sich seit Tagen seitwärts und Gold tendiert um die 5.000-Dollar-Marke.

Die Berichtssaison legt nur am Montag eine Pause ein, im Wochenverlauf berichten aus dem Stoxx-600 weitere 65 Unternehmen. Aktuell ist zu beobachten, dass die Erwartungen an die Geschäftsausweise bereits recht hoch sind, Impulse liefern daher vor allem die Ausblicke.

Bei den Unternehmen wird etwas auf Roche (-0,4%) geblickt. Die Schweizer haben positive Phase-III-Ergebnisse bei ihrem Blutkrebs-Mittel Gazyva/Gazyvaro vermeldet. Das Medikament ist laut Roche in den USA und der Europäischen Union bereits für die Behandlung von Erwachsenen mit aktiver Lupus-Nephritis sowie in 100 Ländern für verschiedene Arten von hämatologischen Krebserkrankungen zugelassen.

Zurich Insurance (+1,8%) bekommt mehr Zeit für die Vorlage eines offiziellen Angebots für den britischen Cyber-Versicherer Beazley. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, haben sie sich auf eine Verlängerung der Frist bis zum 4. März geeinigt. Sie wäre ansonsten am heutigen Montag abgelaufen. Anfang Februar hatten die Versicherer eine Übernahmevereinbarung getroffen, in der Beazley mit rund 8 Milliarden Pfund bewertet wird.

Für die Aktie von Siemens Energy geht es um 1,4 Prozent nach oben. Das starke erste Quartal hat für die RBC-Analysten den Investment Case auf breiter Basis gestärkt. Der entscheidende Aspekt dabei sei das gestiegene Vertrauen in die Langlebigkeit des Gasturbinen-Booms, gepaart mit Aufwärtspotenzial beim freien Cashflow und ersten positiven Anzeichen bei Gamesa.

Börsengang kündigt sich an

Die Lübecker Gabler Group strebt an die Börse. Das Unternehmen, das im Bereich der Unterwassertechnologie tätig ist und einen Großteil seiner Umsätze im Verteidigungssektor erzielt, plant einen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse voraussichtlich Anfang März. Die Aktien sollen im Scale-Segment gelistet werden. Der abgebende Aktionär, die Possehl-Gruppe, will nach dem Börsengang mindestens eine Minderheitsbeteiligung behalten. Gabler strebt einen Nettoemissionserlös aus neu ausgegebenen Aktien von etwa 40 Millionen Euro an, welcher für die Stärkung der Bilanz, die Beschleunigung des organischen Wachstums und die Durchführung ausgewählter kleinerer Akquisitionen vorgesehen ist.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.002,67    +0,3%   17,44     +3,3% 
Stoxx-50         5.159,63    +0,3%   12,97     +4,6% 
DAX           24.957,56    +0,2%   42,68     +1,7% 
MDAX          31.287,87    -0,0%   -11,17     +2,2% 
TecDAX          3.642,50    -0,4%   -12,83     +0,9% 
SDAX          17.846,51    +0,0%    6,43     +3,9% 
CAC           8.320,47    +0,1%    8,73     +2,0% 
SMI           13.615,95    +0,1%   15,28     +2,5% 
ATX           5.622,28    -0,0%   -0,30     +5,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:06 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1862    -0,1%   1,1871     1,1852  +1,0% 
EUR/JPY          181,94    +0,4%   181,24     181,52  -1,6% 
EUR/CHF          0,9120    +0,0%   0,9119     0,9125  -2,1% 
EUR/GBP          0,8693    -0,1%   0,8699     0,8706  -0,3% 
USD/JPY          153,38    +0,5%   152,68     153,15  -2,3% 
GBP/USD          1,3646    +0,0%   1,3645     1,3613  +1,1% 
USD/CNY          6,9216    -0,2%   6,9382     6,9380  -1,2% 
USD/CNH          6,8857    -0,2%   6,9025     6,9044  -1,1% 
AUS/USD          0,7087    +0,3%   0,7066     0,7063  +6,3% 
Bitcoin/USD       68.656,90    -0,4% 68.918,90   68.823,95 -21,0% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,66    62,75   -0,1%     -0,09  +9,3% 
Brent/ICE          67,60    67,75   -0,2%     -0,15 +11,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.007,07   5.042,09   -0,7%     -35,03 +16,7% 
Silber           77,07    77,36   -0,4%     -0,29  +8,5% 
Platin          1.723,03   1.742,18   -1,1%     -19,15  -0,6% 
Kupfer            5,77     5,80   -0,5%     -0,03  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 16, 2026 03:44 ET (08:44 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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