FRANKFURT (dpa-AFX) - In Sichtweite ihres Rekordtiefs vom Juni 2024 bei 4,422 Euro haben sich am Montag die Aktien von Hellofresh letztlich kaum berappeln können. Im laufenden Stabilisierungsversuch seit dem Jahrestief vom Donnerstag nach den Eckdaten drehten sie kurz ins Plus, verbuchten zuletzt aber wieder einen Verlust von 0,4 Prozent auf 5,20 Euro.
Analyst Sven Sauer von Kepler Cheuvreux zog ein eher maues Fazit der vergangene Woche veröffentlichen Hellofresh-Eckdaten für 2025 und halbierte sein Kursziel mit nun 5,50 Euro nahezu. Folglich strich er auch seine Kaufempfehlung.
Hellofresh habe zwar Fortschritte mit seinem Effizienzprogramm gemacht, beispielsweise einen starken Finanzmittelfluss erzielt. Die Umsatztrends blieben jedoch schwach, sowohl bei den klassischen Kochboxen als auch den Fertigmenüs. Mit Blick auf die Kochboxen hat Sauer das Vertrauen in ein Erreichen des Umsatztiefs 2026 verloren und geht 2027 von einem weiteren Rückgang aus.
In der Corona-Krise hatten Hellofresh Ende 2021 einmal 97,50 Euro gekostet. Damals gab es massive Einschränkungen für den Besuch von Restaurants und die neue Corona-Variante Omikron wurde gerade entdeckt. In den folgenden zweieinhalb Jahren verloren Hellofresh rund 95 Prozent an Wert./ag/ajx




