Wien (www.anleihencheck.de) - Nach monatelangen Spekulationen ist Kevin Warsh als FED-Chef nominiert, so die Raiffeisen Bank International AG (RBI). Der Markt habe erleichtert reagiert. RBI glaube nicht, dass Warsh der TACO-Kandidat sei, den Trump aus Angst vor negativen Marktreaktionen gewählt habe. Warshs Zeit als Inflationsfalke könnte vorbei sein. Stattdessen betone er disinflationäre Effekte von Trumps produktivitätssteigernden angebotsseitigen Reformen sowie der KI-Ökonomie in der USA und fordere niedrigere Leitzinsen, eine reduzierte FED-Bilanz sowie Banken-Deregulierung und eine "entpolitisierte" FED. RBI stimme zu, dass Warsh sich von ökonomischen Überlegungen leiten lasse und nicht rein politisch agiere. Ein Blick auf sein Netzwerk zeige aber: Er sei gut in Trumps Welt integriert. Nach Meinung der RBI werde die "Warsh-FED" weniger konträre Haltungen zum Weißen Haus einnehmen. RBI bleibe bei der Einschätzung von vier Zinssenkungen bis Jahresende und weise auf das Risiko hin, dass die Märkte Warsh mit zu viel Kontinuität und zu wenig "Regimewechsel" verbinden würden. Die Einschätzung von Raiffeisen Research einer steileren US-Zinskurve passe gut zu Warshs Agenda. (16.02.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
