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Das Netz reicht nicht mehr: Dieser Titel setzt auf Energie aus Wasser - bevor der Markt es versteht
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MÄRKTE EUROPA/Behauptet bei sehr ruhigem Geschäft

DJ MÄRKTE EUROPA/Behauptet bei sehr ruhigem Geschäft

DOW JONES--Wenig verändert präsentieren sich Europas Börsen am Montagmittag. Der DAX stagniert bei 24.923 Punkten, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,3 Prozent im Plus bei 6.002 Punkten. Mit Blick auf die Branchen legt der europäischen Bankensektor um 1,8 Prozent zu. Die Aktien von Natwest steigen in London mit Beginn des Aktienrückkaufs um 4,4 Prozent. Der Sektor der Minenwerte verliert dagegen 1,2 Prozent. Für Norsk Hydro geht es gleich um 4,9 Prozent nach unten, nachdem die Analysten von Goldman Sachs den Wert auf "Sell" von "Neutral" gesenkt haben. In Asien blieben die Aktienmärkte in China und Südkorea geschlossen wegen des Neujahrsfestes. Und auch an der Wall Street wird nicht gehandelt wegen des Feiertages "Washington's Birthday".

Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion im Dezember wie erwartet stark gedrosselt. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, fiel die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,4 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang um 1,5 Prozent prognostiziert. Die Berichtssaison legt am Montag eine Pause ein, im Wochenverlauf berichten aber aus dem Stoxx-600 weitere 65 Unternehmen.

Thema sind die Energiepreise. Wegen geringer Gasspeicherstände in Deutschland müssen eventuell die Importe erhöht werden. Der Ölpreis zeigt sich allerdings kaum bewegt davon. Auch der Euro tritt mit 1,1857 auf der Stelle und deutet damit an, dass die geopolitischen Risiken über das Wochenende nicht zugenommen haben.

Bei den Unternehmen wird etwas auf Roche (+0,4%) geblickt. Die Schweizer haben positive Phase-III-Ergebnisse bei ihrem Blutkrebsmittel Gazyva/Gazyvaro gemeldet. Das Medikament ist laut Roche in den USA und der Europäischen Union bereits für die Behandlung von Erwachsenen mit aktiver Lupus-Nephritis sowie in 100 Ländern für verschiedene Arten von hämatologischen Krebserkrankungen zugelassen.

Zurich Insurance (+1,5%) bekommt mehr Zeit für die Vorlage eines offiziellen Angebots für den britischen Cyber-Versicherer Beazley. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, haben sie sich auf eine Verlängerung der Frist bis zum 4. März geeinigt. Sie wäre ansonsten am Montag abgelaufen. Anfang Februar hatten die Versicherer eine Übernahmevereinbarung getroffen, in der Beazley (-0,6%) mit rund 8 Milliarden Pfund bewertet wird.

Für die Aktie von Siemens Energy geht es um 1,1 Prozent nach oben. Das starke erste Quartal hat für die RBC-Analysten den Anlagefall auf breiter Basis gestärkt. Der entscheidende Aspekt dabei sei das gestiegene Vertrauen in die Langlebigkeit des Gasturbinenbooms, gepaart mit Aufwärtspotenzial beim freien Cashflow und ersten positiven Anzeichen bei Gamesa.

Siemens geben dagegen um 3,6 Prozent nach und führen die Verliererliste im DAX an. Die Aktien werden mit dem größten Aufschlag gegenüber Vergleichsunternehmen seit einem Jahrzehnt gehandelt und liegen "deutlich über einem Niveau, das sich rechtfertigen lässt", urteilt Analyst Joachim Klement von Panmure Liberum. Obwohl der Ausbau von Rechenzentren in Europa und die Nachfrage aus der Industrieautomatisierung die Aktie stützten, litten zwei der drei Sparten des Unternehmens unter einer gedämpften Auftragslage, merkt Klement an. Auch der Gewinnausblick des Unternehmens deute darauf hin, dass die Aktie überbewertet sei.

Die Kapitalmarktveranstaltung von Fincantieri habe die Erwartungen an die Ertragskraft des europäischen U-Bootsektors neu ausgerichtet und Argumente für die TKMS-Aktie geliefert, so die Analysten von MWB. Die Konzernziffern seien zwar nicht direkt vergleichbar, weil Fincantieri auch Kreuzfahrtschiffe baue, doch sei die Botschaft klar. Unterwassersysteme seien der wichtigste Wachstumsmotor bis 2030; in diesem Segment werde eine EBITDA-Marge von etwa 20 Prozent angestrebt. Damit würden neue Maßstäbe im Sektor gesetzt. Im Vergleich dazu sei die Marge von TKMS aktuell schwach. Als Plattformführer und Technologieträger der 212-Bootsklasse sollte TKMS aber profitieren, wenn die Stückzahlen stiegen und Altverträge ausliefen. TKMS rücken zu Wochenbeginn um 3,1 Prozent vor.

Dazu passt, dass die Lübecker Gabler Group an die Börse strebt. Das Unternehmen, das im Bereich der Unterwassertechnologie tätig ist und einen Großteil seiner Umsätze im Verteidigungssektor erzielt, plant einen Börsengang an der Frankfurter Börse voraussichtlich Anfang März. Die Aktien sollen im Scale-Segment gelistet werden. Der abgebende Aktionär, die Possehl-Gruppe, will nach dem Börsengang mindestens eine Minderheitsbeteiligung behalten. Gabler strebt einen Nettoemissionserlös aus neu ausgegebenen Aktien von etwa 40 Millionen Euro an, welcher für die Stärkung der Bilanz, die Beschleunigung des organischen Wachstums und die Durchführung ausgewählter kleinerer Akquisitionen vorgesehen ist.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.002,17    +0,3%   16,94     +3,3% 
Stoxx-50         5.162,38    +0,3%   15,72     +4,6% 
DAX           24.923,18    +0,0%    8,30     +1,7% 
MDAX          31.304,80    +0,0%    5,76     +2,2% 
TecDAX          3.659,25    +0,1%    3,92     +0,9% 
SDAX          17.865,66    +0,1%   25,58     +3,9% 
CAC           8.343,81    +0,4%   32,07     +2,0% 
SMI           13.653,83    +0,4%   53,16     +2,5% 
ATX           5.664,74    +0,7%   42,16     +5,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:06 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1853    -0,2%   1,1871     1,1852  +1,0% 
EUR/JPY          181,81    +0,3%   181,24     181,52  -1,6% 
EUR/CHF          0,9129    +0,1%   0,9119     0,9125  -2,1% 
EUR/GBP          0,8690    -0,1%   0,8699     0,8706  -0,3% 
USD/JPY          153,38    +0,5%   152,68     153,15  -2,6% 
GBP/USD          1,3641    -0,0%   1,3645     1,3613  +1,3% 
USD/CNY          6,9246    -0,2%   6,9382     6,9380  -1,2% 
USD/CNH          6,8877    -0,2%   6,9025     6,9044  -1,1% 
AUS/USD          0,7084    +0,3%   0,7066     0,7063  +5,9% 
Bitcoin/USD       69.645,00    +1,1% 68.918,90   68.823,95 -22,3% 
 
ROHÖ L          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,88    62,75   +0,2%      0,13  +9,3% 
Brent/ICE          67,91    67,75   +0,2%      0,16 +11,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.001,14   5.042,09   -0,8%     -40,95 +16,7% 
Silber           76,95    77,36   -0,5%     -0,41  +8,5% 
Platin          1.719,09   1.742,18   -1,3%     -23,09  -0,6% 
Kupfer            5,77     5,80   -0,6%     -0,03  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 16, 2026 07:54 ET (12:54 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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