Berlin (ots) -
Die SPD-Fraktion fordert konkrete Maßnahmen, die das Internet für junge Menschen sicherer machen sollen. Digitale Räume sollen sicherer, fairer und transparenter werden
Jasmina Hostert, Sprecherin der AG BFSFJ:
"Das Internet ist für viele ein fester Teil des Alltags. Doch gerade dort, wo Kinder und Jugendliche unterwegs sind, lauern Risiken, die man auf den ersten Blick kaum erkennt: endlose Feeds, die einen immer weiter scrollen lassen, Systeme, die gezielt an den eigenen Emotionen ziehen, oder Inhalte, die verunsichern und manipulieren können. Alle Eltern, die einmal miterlebt haben, wie ihre Kinder geradezu hypnotisiert auf den kleinen Bildschirm starren, wissen: Hier besteht Handlungsbedarf.
So wie im Straßenverkehr Regeln gelten, um alle zu schützen - von Tempo-Limits bis hin zu sicheren Überwegen - braucht es auch im digitalen Raum Leitplanken, die schützen, ohne Bewegungsfreiheit zu nehmen. Genau hier setzt der Reformvorschlag der SPD-Fraktion an: Digitale Räume sollen sicherer, fairer und transparenter werden.
Die SPD-Fraktion fordert konkrete Maßnahmen, die das Internet für junge Menschen sicherer machen sollen. Für die Nutzung von Social Media soll gelten: Verlässliche Altersprüfungen - datensparsam und datenschutzkonform. Keine Nutzung von Kindern unter 14 Jahren. 14 bis 16-jährige bekommen auf den Plattformen "Jugendversionen" ohne manipulative Feeds, ohne endloses Scrollen, ohne Belohnungsmechanismen. Algorithmen dürfen generell nur noch eingesetzt werden, wenn Nutzer ausdrücklich zustimmen.
Menschen sollen weiterhin online lernen, kreativ sein und ihre Meinung äußern können. Aber die Umgebung muss so gestaltet sein, dass sie stärkt - nicht ausnutzt. Sollte es bis Sommer 2026 keine Fortschritte auf europäischer Ebene geben, wird die SPD-Fraktion nationale Maßnahmen auf den Weg bringen. Das Ziel bleibt klar: Ein Internet, das schützt, statt zu schaden."
Das Impulspapier "Sichere Soziale Medien" finden Sie hier: https://www.spdfraktion.de/themen/social-media-sicherer
Pressekontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
- Die Pressestelle -
Telefon: 030 227 52728
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Website: www.spdfraktion.de
Original-Content von: SPD-Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/181322/6217984
Die SPD-Fraktion fordert konkrete Maßnahmen, die das Internet für junge Menschen sicherer machen sollen. Digitale Räume sollen sicherer, fairer und transparenter werden
Jasmina Hostert, Sprecherin der AG BFSFJ:
"Das Internet ist für viele ein fester Teil des Alltags. Doch gerade dort, wo Kinder und Jugendliche unterwegs sind, lauern Risiken, die man auf den ersten Blick kaum erkennt: endlose Feeds, die einen immer weiter scrollen lassen, Systeme, die gezielt an den eigenen Emotionen ziehen, oder Inhalte, die verunsichern und manipulieren können. Alle Eltern, die einmal miterlebt haben, wie ihre Kinder geradezu hypnotisiert auf den kleinen Bildschirm starren, wissen: Hier besteht Handlungsbedarf.
So wie im Straßenverkehr Regeln gelten, um alle zu schützen - von Tempo-Limits bis hin zu sicheren Überwegen - braucht es auch im digitalen Raum Leitplanken, die schützen, ohne Bewegungsfreiheit zu nehmen. Genau hier setzt der Reformvorschlag der SPD-Fraktion an: Digitale Räume sollen sicherer, fairer und transparenter werden.
Die SPD-Fraktion fordert konkrete Maßnahmen, die das Internet für junge Menschen sicherer machen sollen. Für die Nutzung von Social Media soll gelten: Verlässliche Altersprüfungen - datensparsam und datenschutzkonform. Keine Nutzung von Kindern unter 14 Jahren. 14 bis 16-jährige bekommen auf den Plattformen "Jugendversionen" ohne manipulative Feeds, ohne endloses Scrollen, ohne Belohnungsmechanismen. Algorithmen dürfen generell nur noch eingesetzt werden, wenn Nutzer ausdrücklich zustimmen.
Menschen sollen weiterhin online lernen, kreativ sein und ihre Meinung äußern können. Aber die Umgebung muss so gestaltet sein, dass sie stärkt - nicht ausnutzt. Sollte es bis Sommer 2026 keine Fortschritte auf europäischer Ebene geben, wird die SPD-Fraktion nationale Maßnahmen auf den Weg bringen. Das Ziel bleibt klar: Ein Internet, das schützt, statt zu schaden."
Das Impulspapier "Sichere Soziale Medien" finden Sie hier: https://www.spdfraktion.de/themen/social-media-sicherer
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