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MÄRKTE USA/Knapp behauptet - KI-Sorgen schwelen weiter

DJ MÄRKTE USA/Knapp behauptet - KI-Sorgen schwelen weiter

DOW JONES--Nach der Feiertagspause zum Wochenauftakt bewegen sich die Indizes an der Wall Street zum Handelsbeginn am Dienstag wenig. Titel aus dem IT-Sektor werden dabei weiter gemieden, der Sektor im S ßt 0,7 Prozent ein. Weiter schwelen Sorgen am Markt über potenzielle disruptive Wirkungen von KI-Anwendungen in verschiedenen Geschäftsbereichen. So kam es zuletzt zu Ausverkäufen bei Aktien aus den Bereichen Software, Vermögensverwaltung, Transportwesen und Gewerbeimmobilien. Am Vortag waren in Paris Dassault Systemes gehörig unter die Räder geraten, in Frankfurt die Siemens-Aktie. Dazu hegen Investoren Zweifel, dass sich die hohen KI-Investitionen langfristig rechnen.

Im frühen Handel steigt der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 49.552 Punkte, der S&P-500 stagniert und der technologielastige Nasdaq-Composite verliert 0,2 Prozent.

US-Anleihen kommen nach anfänglichen Aufschlägen zurück - die Rendite im Zehnjahresbereich stagniert bei 4,05 Prozent. Im Handel war zunächst von Nachfrage nach vermeintlicher Sicherheit des Anleihemarktes des Rede mit Blick auf die jüngste Schwäche des Aktienmarktes, den unsicheren Zinspfad der Fed sowie geopolitische Risiken. Dazu kommen schwache Daten. Der Empire State Manufacturing Index ist im Februar entgegen der Prognose einer deutlichen Steigerung leicht gesunken. Das schürt Zinssenkungsfantasie. Auf der anderen Seite erwartet laut einer Umfrage der Bank of America eine Mehrheit der Befragten steigende Renditen.

Der Dollar steigt in die Nähe eines Einwochenhochs - der Dollarindex legt um 0,5 Prozent zu. Händler billigen dem Greenback wieder den Charakter eines vermeintlich sicheren Hafens zu, den er unter Präsident Donald Trump zunächst stark eingebüßt hatte. Mit Kevin Warsh als designiertem US-Notenbankgouverneur scheine Vertrauen zurückzukehren, heißt es.

Der festere Dollar lastet auf dem Goldpreis (-2,2%). Zudem ist das Edelmetall laut der Umfrage der von Bank of America den zweiten Monat in Folge überkauft. Anleger, die auf steigende Goldpreise wetteten, hätten sich inzwischen längst eingedeckt.

Die Ölpreise geben vor den für Dienstag avisierten Verhandlungen zwischen USA und Iran in Genf um bis zu 1,7 Prozent nach. Iranische Regierungsvertreter haben eine Aussetzung der Urananreicherung, die Verlagerung einiger Vorräte des Landes ins Ausland und Geschäftsabschlüsse mit den USA ins Spiel gebracht, um die Atomgespräche voranzubringen.

Übernahmen halten Anleger auf Trab

Unter den Einzelaktien steigen Warner Bros um 2,9 Prozent. Die Gesellschaft befeuert den eigentlich beendeten Bieterwettstreit wieder und hat angekündigt, nach einem aufgestockten Übernahmeangebot doch wieder Gespräche mit Paramount zu führen. Warner schien sich eigentlich bereits mit Netflix einig gewesen zu sein. Netflix steigen um 1,1 Prozent, Paramount kommen um über 4 Prozent zurück.

Danaher verlieren 2,8 Prozent mit dem Kauf des Medizintechnikunternehmen Masimo für knapp 10 Milliarden Dollar. Masimo fliegen um 34,2 Prozent. Der Energiekonzern Portland General Electric (Kurs -0,2%) übernimmt die Windkraft-, Erdgas- und Verteilungsanlagen der Berkshire-Hathaway-Tochter Pacificorp im US-Bundesstaat Washington für 1,9 Milliarden Dollar. Der Kurs der B-Titel von Berkshire klettert um 0,6 Prozent. ZIM Integrated Shipping Services haussieren um 31,1 Prozent. Hier treibt die Nachricht, dass die deutsche Reederei Hapag-Lloyd das israelische Unternehmen schluckt.

Die Titel des Medizingeräteherstellers Medtronic geben nach einem schwachem Ausblick um 2,5 Prozent nach. Norwegian Cruise Line ziehen um 8,4 Prozent an. Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat einen Anteil von über 10 Prozent an der Kreuzfahrtreederei aufgebaut, wie das Wall Street Journal berichtet. Mainz Biomed stürzen um 8,8 Prozent ab. Das deutsche Biopharmaunternehmen hat eine Privatplatzierung und die Prüfung von strategischen Verkäufen von ganzen Geschäftsbereichen mitgeteilt.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          49.552,30    +0,1%   51,37     +3,0% 
S&P-500         6.834,07    -0,0%   -2,10     -0,1% 
NASDAQ Comp       22.504,30    -0,2%   -42,38     -3,0% 
NASDAQ 100       24.686,01    -0,2%   -46,73     -2,0% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 18:01 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1826    -0,2%   1,1852     1,1853  +0,9% 
EUR/JPY          181,46    -0,3%   181,94     181,90  -1,2% 
EUR/CHF          0,9123    +0,0%   0,9119     0,9119  -2,1% 
EUR/GBP          0,8742    +0,6%   0,8693     0,8697  -0,3% 
USD/JPY          153,44    -0,1%   153,52     153,47  -2,1% 
GBP/USD          1,3528    -0,7%   1,3630     1,3629  +1,2% 
USD/CNY          6,9257    +0,0%   6,9255     6,9255  -1,4% 
USD/CNH          6,8892    +0,1%   6,8846     6,8860  -1,3% 
AUS/USD          0,7054    -0,3%   0,7073     0,7074  +6,0% 
Bitcoin/USD       67.076,70    -2,2% 68.565,25   67.927,40 -22,5% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,55    63,60   -1,7%     -1,05 +10,9% 
Brent/ICE          67,62    68,65   -1,5%     -1,03 +12,7% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.881,72   4.992,50   -2,2%    -110,78 +15,6% 
Silber           73,29    76,63   -4,4%     -3,34  +7,5% 
Platin          1.712,10   1.726,12   -0,8%     -14,02  -1,5% 
Kupfer            5,66     5,76   -1,8%     -0,11  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos/hab

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February 17, 2026 10:29 ET (15:29 GMT)

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