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MÄRKTE USA/Wenig Bewegung bei Indizes - Übernahmen bewegen Einzelwerte

DJ MÄRKTE USA/Wenig Bewegung bei Indizes - Übernahmen bewegen Einzelwerte

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Nach der Feiertagspause zum Wochenauftakt tut sich am Dienstag an den US-Börsen wenig. Zum einen fehlen frische Impulse, zum anderen sorgen weiter Spekulationen über disruptive Nebenwirkungen von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) für Verunsicherung. Zur Mittagszeit in New York liegt der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent höher bei 49.544 Punkten. Der S&P-500 stagniert, die technologielastigen Nasdaq-Indizes liegen knapp im Minus.

Auch am US-Anleihemarkt fallen die Bewegungen gering aus, die Zehnjahresrendite verharrt bei 4,05 Prozent. Im Handel ist von Nachfrage nach vermeintlicher Sicherheit die Rede mit Blick auf die jüngste Schwäche des Aktienmarktes und geopolitische Risiken. Dazu kommt, dass der Empire State Manufacturing Index im Februar entgegen der Prognose leicht gesunken ist, was Zinssenkungsfantasie schürt. Auf der anderen Seite erwartet laut einer Umfrage der Bank of America eine Mehrheit der Befragten steigende Renditen. Der Dollar steigt in die Nähe eines Einwochenhochs - der Euro kommt auf 1,1834 Dollar zurück.

Der weiter anziehende Dollar wird zugleich als ein Bremser für den Goldpreis ausgemacht. Die Feinunze verbilligt sich um 2,3 Prozent auf 4.878 Dollar. Verwiesen wird daneben auf Fortschritte bei den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, weshalb Gold derzeit weniger Zulauf als sicherer Hafen erfahre.

Mit Blick auf die US-iranischen Verhandlungen geben auch die Ölpreise nach um bis zu 2,3 Prozent. Iranische Regierungsvertreter sollen eine Aussetzung der Urananreicherung, die Verlagerung einiger Vorräte des Landes ins Ausland und Geschäftsabschlüsse mit den USA ins Spiel gebracht, um die Atomgespräche voranzubringen.

Weiter Unruhe im KI-Sektor

Aktien aus dem Technologiesektor, insbesondere auch Halbleitertitel werden weiter mit Vorsicht betrachtet, nachdem es zuletzt bereits zu Ausverkäufen bei Aktien aus den Bereichen Software, Vermögensverwaltung, Transportwesen und Gewerbeimmobilien gekommen war aus Sorge vor negativen KI-Nebenwirkungen. Dazu kommen Zweifel an der Rentabilität hoher KI-Investitionen. Im Halbleitersegment geben AMD um 2,1 Prozent nach, wohingegen sich Broadcom und Nvidia von deutlichen Anfangsverlusten inzwischen erholt haben und im Plus notieren. Intel fallen dagegen um 0,9 Prozent.

Für Warner Bros Discovery geht es um 2,9 Prozent nordwärts. Die Gesellschaft befeuert den eigentlich beendeten Bieterwettstreit um sich selbst wieder und hat Paramount Skydance eine Sieben-Tage-Frist für ein verbessertes und endgültiges Angebot eingeräumt, obwohl sich Warner eigentlich bereits mit Netflix einig schien. Netflix geben ganz leicht nach, Paramount steigen um 6,2 Prozent.

Danaher verlieren 2,9 Prozent mit dem Kauf des Medizintechnikunternehmen Masimo für knapp 10 Milliarden Dollar. Masimo fliegen um über 34 Prozent. Der Energiekonzern Portland General Electric übernimmt die Windkraft-, Erdgas- und Verteilungsanlagen der Berkshire-Hathaway-Tochter Pacificorp im US-Bundesstaat Washington für 1,9 Milliarden Dollar, worauf er Kurs um 3,1 Prozent nachgibt. Berkshire gewinnen 1,1 Prozent. ZIM Integrated Shipping Services haussieren um 30 Prozent. Hier treibt die Nachricht, dass die deutsche Reederei Hapag-Lloyd das israelische Unternehmen schluckt.

Der Kurs des Medizingeräteherstellers Medtronic verliert nach einem schwachem Ausblick 2,3 Prozent. Norwegian Cruise Line ziehen 9,9 Prozent an. Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat einen Anteil von über 10 Prozent an der Kreuzfahrtreederei aufgebaut, wie das Wall Street Journal berichtet. Mainz Biomed stürzen um 21,5 Prozent ab. Das deutsche Biopharmaunternehmen hat eine Privatplatzierung und die Prüfung von strategischen Verkäufen von ganzen Geschäftsbereichen mitgeteilt.

Tripadvisor legen um 7,2 Prozent zu. Der Investor Starboard Value hat laut einem Bericht des Wall Street Journal eine Beteiligung von mehr als 9 Prozent an dem Online-Reiseunternehmen aufgebaut und drängt auf eine Umstrukturierung des Vorstands. Die Aktie von Fiserv legt um 0,2 Prozent zu. Jana Partners hat laut einem separaten Bericht des Journals eine Beteiligung an dem Finanztechnologie-Anbieter aufgebaut und drängt ebenfalls auf Veränderungen, um die unterdurchschnittliche Aktienentwicklung zu verbessern.

=== 
INDEX      zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA     49.544,08    +0,1%   43,15     +3,0% 
S&P-500    6.836,40    +0,0%    0,23     -0,1% 
NASDAQ Comp  22.531,94    -0,1%   -14,73     -3,0% 
NASDAQ 100  24.671,50    -0,2%   -61,23     -2,0% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 18:01 Uhr  % YTD 
EUR/USD     1,1833    -0,2%   1,1852     1,1853  +0,9% 
EUR/JPY     181,70    -0,1%   181,94     181,90  -1,2% 
EUR/CHF     0,9132    +0,1%   0,9119     0,9119  -2,1% 
EUR/GBP     0,8740    +0,5%   0,8693     0,8697  -0,3% 
USD/JPY     153,55    +0,0%   153,52     153,47  -2,1% 
GBP/USD     1,3539    -0,7%   1,3630     1,3629  +1,2% 
USD/CNY     6,9240    -0,0%   6,9255     6,9255  -1,4% 
USD/CNH     6,8876    +0,0%   6,8846     6,8860  -1,3% 
AUS/USD     0,7062    -0,2%   0,7073     0,7074  +6,0% 
Bitcoin/USD  67.616,70    -1,4% 68.565,25   67.927,40 -22,5% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     62,18    63,60   -2,2%     -1,42 +10,9% 
Brent/ICE     67,23    68,65   -2,1%     -1,42 +12,7% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold      4.870,21   4.992,50   -2,4%    -122,29 +15,6% 
Silber      73,04    76,63   -4,7%     -3,59  +7,5% 
Platin     1.702,12   1.726,12   -1,4%     -24,00  -1,5% 
Kupfer       5,67     5,76   -1,6%     -0,09  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 17, 2026 12:22 ET (17:22 GMT)

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