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Die Amazon-Aktie ist schwach wie seit 20 Jahren nicht mehr. Angst vor KI und Warren Buffetts Milliarden-Ausverkauf belasten. AMZN steht am Abgrund. Eine HKCM-Analyse.
Am gestrigen Dienstag hat die Amazon-Aktie den neunten Verlusttag in Folge abgeschlossen. So eine rabenschwarze Serie erlebte das Wertpapier des weltgrößten Online-Händlers zum letzten Mal 2006, also vor 20 Jahren. Passend dazu wurde vor wenigen Stunden bekannt, dass Star-Investor Warren Buffett satte 75 Prozent seiner Amazon-Aktien für mehr als 1.5 Milliarden US-Dollar abgestoßen hat. Die Zeiten für AMZN werden wohl noch deutlich härter. Eine HKCM-Analyse.
KI-Panik und Buffett-Ausverkauf: Zerreißprobe für Amazon
Im Herbst war die AMZN-Position von Buffetts Berkshire Hathaway 2.1 Milliarden Dollar wert. Nach den massiven Verkäufen im vierten Quartal sind es nur noch 457 Millionen. Von ursprünglich zehn Millionen Amazon-Aktien sind im Berkshire-Portfolio nur noch 2.3 Millionen übrig. 2019 hatte Buffett sich erstmals am Versand-Riesen beteiligt. Damals gab er zu, dass er "ein Idiot gewesen sei, nicht früher" zu investieren. Das Vertrauen scheint Buffett nun aber verloren zu haben. Und das hat gute Gründe.
Denn erstmals seit Jahren gibt Amazon mehr aus, als operativ eingenommen wird. Mit geplanten Ausgaben von 200 Milliarden US-Dollar (ein Plus von über 50 Prozent zum Vorjahr) steuert der Konzern auf einen negativen freien Cashflow von geschätzten 22 Milliarden US-Dollar zu. Damit ist Amazon nicht allein: Die Big Four der Tech-Branche (Amazon, Google, Meta und Microsoft) planen für 2026 Investitionsausgaben von über 650 Milliarden US-Dollar.
Trotz Rekordumsätzen zwingt das KI-Wettrüsten die Tech-Riesen in eine finanzielle Enge, die man nur aus kapitalintensiven Branchen wie der Schwerindustrie kennt. Für Anleger ist die Lage hochexplosiv: Einerseits machen Cloud-Wachstum und KI-Wettrennen die Expansion notwendig. Andererseits verlor die Amazon-Aktie nach der Ankündigung eines 200-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramms über elf Prozent an Wert an einem Tag. Kann die AMZN-Aktie diesen Schock verdauen? Die Antwort unserer Analyse fällt negativ aus. Zumindest vorerst.
HKCM-Analyse: Wer jetzt kauft, greift ins fallende Messer
Die aktuelle Korrektur bei Tech-Werten wie Amazon ist eine Neubewertung. Die Märkte strafen Unternehmen ab, deren Investitionen den Cashflow übersteigen, während sie gleichzeitig Fortschritte in der KI-Monetarisierung fordern. Für die AMZN-Aktie bleibt es erstmal ungemütlich: Mit dem jüngsten Rücksetzer von knapp 260 Dollar (oberer Widerstand) unter 200 Dollar verlor Amazon nicht nur ein Viertel seines Börsenwerts, sondern nähert sich auch der Unterkante unseres aufsteigenden rosa Trendkanals. Ein Bruch darunter ist laut Primärszenario nur eine Frage der Zeit und dürfte dramatische Folgen haben.
Mittelfristig rechnen wir damit, dass Amazon die aktuelle Korrektur der blauen Welle (a) noch ein gutes Stück fortsetzt, bevor die farbgleiche Folgewelle (b) für bullische Erholung sorgen kann. Um von der (korrektiven) Welle-(b)-Rallye zu profitieren, haben unsere Abonnenten einen konkreten Einstiegsbereich erhalten, innerhalb dessen die blaue Welle (a) ihren Boden ausbauen soll. Richtiges Timing ist bei der Amazon-Aktie in den kommenden Monaten das A und O. Schließlich gilt es, zum avisierten Welle-(b)-Top Gewinne zu realisieren, bevor die Folgewelle (c) für weiteren Abwärtsdruck sorgt und die übergeordnete grüne Korrekturwelle [II] finalisiert.
Um von Kursbewegungen in beide Richtungen zu profitieren, erhalten Abonnenten unseres Tech33-Analysepakets tägliche Updates zu Top-Titeln wie Amazon, Google, Microsoft oder Nvidia. Enthalten sind neben Analysechart auch konkrete Zielzonen für Ein- und Ausstiege, Tipps für erfolgreiches Portfolio-Management sowie Echtzeit-Signale bei Handelsmöglichkeiten. Disclaimer: Unsere Analyse ist keine Anlageberatung.
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Enthaltene Werte: US0231351067,US02079K3059,US5949181045,US0846707026,US30303M1027
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