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MÄRKTE EUROPA/Konjunktur- und Inflationssignale stützen Börsen leicht

DJ MÄRKTE EUROPA/Konjunktur- und Inflationssignale stützen Börsen leicht

DOW JONES--Mit leichten Aufschlägen gehen die europäischen Börsen am Mittwoch in die Sitzung. Positive Konjunktursignale kommen aus Japan. Die Exportdaten - vor allem Richtung China - sind klar besser als gedacht ausgefallen. Damit stützen die Daten die Hoffnung auf eine globale Wirtschaftsbelebung durch Asien. Der DAX klettert um 0,5 auf 25.134 Punkte, der Euro-Stoxx-50 marschiert in gleicher Größenordnung auf 6.055 Zähler nach oben.

Auch Daten aus Großbritannien lassen positiv aufhorchen, denn die Inflation hat sich im Januar abgeschwächt. Dies erhöht die Chancen auf eine Zinssenkung durch die Bank of England im März. Aber das wichtigste Ereignis wartet erst nach Börsenschluss in Europa auf die Anleger: das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung. Investoren erhoffen sich Hinweise, wie etwa auf die Verteilung zwischen geldpolitischen "Falken" und "Tauben". "Damit kann man abschätzen, wie am Freitag die Reaktion auf den PCE-Index ausfällt", kommentiert ein Händler.

Denn dieser gilt als der entscheidende Maßstab für die Inflationsprojektionen der US-Notenbank. Die Lage in den USA ist kompliziert: bei der vergangenen Sitzung Ende Januar legte die Fed nach drei Zinssenkungen eine Pause ein. Die Inflation liegt aber weiter über dem 2-Prozentziel und der Arbeitsmarkt ist deutlich stärker als erwartet. Beide Entwicklungen sprechen nicht unbedingt für weitere Zinssenkungen. Fed-Gouverneur Michael Barr sagte daher, er wolle erst Beweise dafür sehen, dass die Inflation nachhaltig zurückgehe, bevor er weitere Zinssenkungen in Betracht ziehe.

Bei Bayer ist Vortagesrally schon Geschichte

Bei Bayer werden nach der Erleichterungsrally des Vortages Gewinne eingestrichen. Mit einem Abschlag von 7,7 Prozent sind die Vortagesgewinne komplett egalisiert. "Das ist kein Zweifel an der Story an dem erhofften Vergleich in den USA, aber man sieht es nicht mehr ganz so blauäugig", sagt ein Händler. Insgesamt sieht JP Morgan die Ankündigung von Bayer eines potenziellen Sammelvergleichs als einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung zur Beilegung des Roundup-Rechtsstreits an. Allerdings merken die Analysten kritisch an, dass es weiterhin Aspekte wie die Notwendigkeit einer gerichtlichen Genehmigung und die Möglichkeit einer hohen Widerspruchsquote zu berücksichtigen gelte.

Auch BAE Systems zeigen sich mit einem Aufschlag von 5,2 Prozent auffällig. Der britische Konkurrent von Rheinmetall mit einem ebenso umfangreichen Produktportfolio erfüllt die hohen Erwartungen. Überraschend stark sei der freie Cashflow ausgefallen, heißt es bei JP Morgan. Das EBITDA liege rund 1 Prozent über Konsens und falle in vier Segmenten besser als gedacht aus. Für Rheinmetall geht es im Schlepptau um 2,6 Prozent gen Norden. Der Branchensektor ist mit 2,5 Prozent Plus mit weitem Abstand Tagesgewinner.

Etwas verwundert über einen deutlichen Abschlag von über 4 Prozent zeigen sich Händler bei Carrefour. Die mittelfristigen Ziele seien eigentlich in Ordnung, möglicherweise sei das operative Margenziel von 3,5 Prozent bis 2030 zu wenig. "Andere große Einzelhändler in Europa liegen um oder über 4 Prozent", merkt ein Händler kritisch an.

Die Aktien der Werbeagentur-Holding Havas bauen ihre Gewinne auf 7,9 Prozent aus. Für Mitbewerber wie WPP geht es nur 1 Prozent und Publicis sogar nur 0,2 Prozent höher. "Angesichts der Krise der Werbebranche hat Havas mit ihrem Ausblick überrascht", sagt ein Händler. Auch die Profitabilität sei besser als erwartet ausgefallen.

Als recht unspektakulär bezeichnen Händler die Jahreszahlen von SAF-Holland - der Kurs legt um 0,2 Prozent zu. Die Kennziffern seien wie erwartet schwach aufgrund der Konjunkturlage ausgefallen. Die hauseigenen Ziele seien aber erreicht worden, insofern sei dies positiv. Mehr könne man noch nicht sagen, da der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 und auch der Dividendenvorschlag erst mit dem Geschäftsbericht am 19. März ausgegeben werden.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.054,56    +0,5%   32,71     +3,2% 
Stoxx-50         5.211,87    +0,6%   32,09     +4,8% 
DAX           25.133,62    +0,5%   135,22     +1,3% 
MDAX          31.380,17    -0,2%   -64,16     +2,4% 
TecDAX          3.683,81    +0,1%    2,77     +0,9% 
SDAX          17.876,48    +0,2%   30,42     +3,6% 
CAC           8.390,37    +0,3%   28,91     +2,0% 
SMI           13.792,48    +0,3%   39,64     +2,9% 
ATX           5.727,24    +0,5%   25,96     +6,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 18:44 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1837    -0,1%   1,1853     1,1835  +0,9% 
EUR/JPY          181,87    +0,1%   181,67     181,67  -1,2% 
EUR/CHF          0,9131    -0,0%   0,9133     0,9129  -2,1% 
EUR/GBP          0,8726    -0,2%   0,8739     0,8740  -0,3% 
USD/JPY          153,65    +0,2%   153,27     153,50  -2,1% 
GBP/USD          1,3565    +0,0%   1,3564     1,3542  +1,2% 
USD/CNY          6,9218    -0,0%   6,9247     6,9244  -1,4% 
USD/CNH          6,8854    +0,0%   6,8852     6,8877  -1,3% 
AUS/USD          0,7074    -0,2%   0,7086     0,7057  +6,0% 
Bitcoin/USD       68.193,45    +1,0% 67.495,65   66.950,25 -22,5% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,59    62,26   +0,5%      0,33 +10,9% 
Brent/ICE          67,77    67,42   +0,5%      0,35 +12,7% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.924,93   4.878,75   +0,9%     46,18 +15,6% 
Silber           75,89    73,38   +3,4%      2,51  +7,5% 
Platin          1.726,49   1.698,73   +1,6%     27,76  -1,5% 
Kupfer            5,69     5,64   +0,9%      0,05  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 18, 2026 03:52 ET (08:52 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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