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MÄRKTE USA/Freundlich nach positiven Konjunktursignalen

DJ MÄRKTE USA/Freundlich nach positiven Konjunktursignalen

DOW JONES--Gut behauptet zeigen sich die Indizes an der Wall Street im frühen Mittwochshandel. Konjunkturseitig überwiegen positive Signale. Der Auftragseingang für langlebige Güter ist im Dezember in den USA nicht so stark gesunken wie befürchtet und die Industrieproduktion ist im Januar stärker gestiegen als erwartet. Auf der anderen Seite bremsen weiter Bedenken, dass die Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI) viele traditionelle Geschäftsmodelle bedroht. Dazu schwelen weiter Sorgen um die Profitabilität von KI-Investitionen.

Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,3 Prozent auf 49.685 Punkte, der breite S&P-500 steigt ebenso um 0,3 Prozent und auch die Nasdaq-Indizes legen in dieser Größenordnung zu.

Im späten Handelsverlauf wird das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung veröffentlich. Wie üblich hoffen die Marktteilnehmer dabei auf neue Erkenntnisse über den Zinskurs. Für einen stärkeren Impuls dürften allerdings am Freitag anstehende Preisdaten sorgen. Dann wird der Preisindex der persönlichen Ausgaben berichtet, eines der wichtigsten Inflationsmaße der US-Notenbank.

Am Anleihemarkt geht es nach den positiven Konjunkturdaten des Tages mit den Renditen nach oben, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,08 Prozent. Die anziehenden Marktzinsen hieven den Dollar leicht nach oben - der Euro kommt auf 1,1817 Dollar zurück. Auch die Zusage Japans, 36 Milliarden Dollar in den USA zu investieren, gebe dem Greenback Rückenwind, heißt es.

Dazu kommt aber auch eine gewisse Euro-Schwäche vor dem Hintergrund der von der Financial Times aufgebrachten Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von EZB-Chefin Christine Lagarde.

Beim Gold nutzen die Anleger den Rücksetzer vom Vortag wieder zum Kauf. Der Preis erhöht sich um gut 2 Prozent und macht die Vortagesabgaben wieder wett. Die Ölpreise holen die Einbußen vom Vortag sogar mehr als wieder auf und steigen um bis zu 3,0 Prozent. Hier stütze wieder etwas Ernüchterung im Hinblick auf die US-iranischen Atomverhandlungen. Sollten sie scheitern, dürfte iranisches Ölangebot vom Markt verschwinden.

Palo Alto unter Druck

Unter den Einzelwerten verlieren Palo Alto 8,7 Prozent. Das Cybersicherheitsunternehmen hat zwar mit den Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und seine Prognose für den Jahresumsatzes angehoben, doch enttäuscht die Gewinnprognose für das laufende Quartal.

Nvidia klettern um 1,9 Prozent, nachdem die Facebook-Mutter Meta angekündigt hat, "Millionen" der von Nvidia entwickelten Grafikprozessoren Blackwell und Rubin zu kaufen. Meta geben um 0,6 Prozent nach.

Sandisk fallen um 0,9 Prozent, nachdem die frühere Mutter Western Digital angekündigt hat, weitere Aktien des Herstellers von Speichertechnologie zu veräußern. Western Digital verteuern sich um 1,4 Prozent.

Analog Devices hat für das erste Geschäftsquartal einen höheren Gewinn und ein Wachstum der Auftragseingänge gemeldet. Der Markt quittiert das mit einem Plus von 3,3 Prozent. Cadence Design Systems steigen um 6,6 Prozent, getrieben von stark ausgefallenen Geschäftszahlen.

Kenvue steigen um 0,8 Prozent. Der Hersteller des Schmerzmittels Tylenol (Paracetamol) und Marken wie Listerine oder Neutrogena hat im Quartal mehr verdient als erwartet. Steel Dynamics gewinnen 1,7 Prozent. Der Stahlhersteller hat sein Angebot für die australische Bluescope Steel nachgebessert.

New York Times geben um 1,1 Prozent nach und profitieren nicht davon, dass die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway eine neue Beteiligung aufgebaut hat.

INDEX      zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA      49.684,96    +0,3%   151,77     +3,1% 
S&P-500     6.863,71    +0,3%   20,49     -0,0% 
NASDAQ Comp  22.670,53    +0,4%   92,14     -2,9% 
NASDAQ 100   24.781,09    +0,3%   79,49     -2,2% 
 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Di, 18:44 Uhr  % YTD 
EUR/USD      1,1819    -0,3%   1,1853     1,1835  +0,9% 
EUR/JPY      182,42    +0,4%   181,67     181,67  -1,4% 
EUR/CHF      0,9118    -0,2%   0,9133     0,9129  -1,9% 
EUR/GBP      0,8728    -0,1%   0,8739     0,8740  +0,2% 
USD/JPY      154,36    +0,7%   153,27     153,50  -2,3% 
GBP/USD      1,3541    -0,2%   1,3564     1,3542  +0,7% 
USD/CNY      6,9256    +0,0%   6,9247     6,9244  -1,4% 
USD/CNH      6,8883    +0,0%   6,8852     6,8877  -1,3% 
AUS/USD      0,7060    -0,4%   0,7086     0,7057  +6,2% 
Bitcoin/USD  66.945,70    -0,8% 67.495,65   66.950,25 -23,7% 
 
ROHOEL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     64,06    62,26   +2,9%      1,80  +8,6% 
Brent/ICE     69,40    67,42   +2,9%      1,98 +10,6% 
 
 
METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold      4.993,41   4.878,75   +2,4%     114,66 +12,9% 
Silber       77,55    73,38   +5,7%      4,17  +2,9% 
Platin     1.778,89   1.698,73   +4,7%     80,16  -3,1% 
Kupfer       5,76     5,64   +2,0%      0,12  +0,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/mgo

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February 18, 2026 10:09 ET (15:09 GMT)

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