Berlin (ots) -
Der Cyber-Angriff auf die Deutsche Bahn hat laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) keine weiteren Auswirkungen.
Die Präsidentin des BSI, Claudia Plattner, sagte am Donnerstag im rbb24 Inforadio, die Situation scheine überwunden, "wobei natürlich jederzeit wieder eine neue Welle kommen kann". Sie betonte, dass es bei der Attacke nicht um Kundendaten gegangen sei: "Mit den Kundendaten 'hintendran' haben solche Angriffe gar nichts zu tun - es wird nur der Service 'vornedran' gestört, die Kundenanfragen kommen nicht mehr durch."
Durch einen sogenannten DDos-Angriff waren die IT-Systeme der Bahn zwei Tage lang gestört. Dabei werden von verschiedenen Stellen so viele Anfragen an das System gestellt, dass es überlastet wird. "DDos-Attacken gibt es seit Jahrzehnten. Sie sind aber inzwischen von einer Qualität, da kann auch durchaus mal ein großes Unternehmen unter Druck kommen", erklärte Plattner. Ihr zufolge wollen Angreifer mit solchen Attacken ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen.
Plattner sagte, seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hätten derartige Attacken zugenommen: "Das haben wir im Verlauf der letzten Jahre beobachtet. Was wir feststellen ist, dass da insgesamt gerade auch aus Russland viel passiert.". Ob Russland hinter diesem konkreten Angriff steckt, sei aber völlig unklar: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt untersuchen wir das noch, hier können wir noch keine Aussage machen, das ist Gegenstand laufender Untersuchungen."
Der Link zum Interview: https://ots.de/JkkPHp
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51580/6219696
Der Cyber-Angriff auf die Deutsche Bahn hat laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) keine weiteren Auswirkungen.
Die Präsidentin des BSI, Claudia Plattner, sagte am Donnerstag im rbb24 Inforadio, die Situation scheine überwunden, "wobei natürlich jederzeit wieder eine neue Welle kommen kann". Sie betonte, dass es bei der Attacke nicht um Kundendaten gegangen sei: "Mit den Kundendaten 'hintendran' haben solche Angriffe gar nichts zu tun - es wird nur der Service 'vornedran' gestört, die Kundenanfragen kommen nicht mehr durch."
Durch einen sogenannten DDos-Angriff waren die IT-Systeme der Bahn zwei Tage lang gestört. Dabei werden von verschiedenen Stellen so viele Anfragen an das System gestellt, dass es überlastet wird. "DDos-Attacken gibt es seit Jahrzehnten. Sie sind aber inzwischen von einer Qualität, da kann auch durchaus mal ein großes Unternehmen unter Druck kommen", erklärte Plattner. Ihr zufolge wollen Angreifer mit solchen Attacken ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen.
Plattner sagte, seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hätten derartige Attacken zugenommen: "Das haben wir im Verlauf der letzten Jahre beobachtet. Was wir feststellen ist, dass da insgesamt gerade auch aus Russland viel passiert.". Ob Russland hinter diesem konkreten Angriff steckt, sei aber völlig unklar: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt untersuchen wir das noch, hier können wir noch keine Aussage machen, das ist Gegenstand laufender Untersuchungen."
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