Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die in der letzten Zeit veröffentlichten US-Daten haben die Zinserwartungen beeinflusst, mal wurde die Senkungsfantasie gedämpft, mal forciert, so die Analysten der Helaba.Letztlich würden Marktteilnehmer aber darauf setzen, dass die US-Notenbank mit Kevin Warsh, der im Mai den Vorsitz übernehmen solle, das Leitzinsband bis zum Ende dieses Jahres um mindestens 50 Basispunkte auf 3,00% bis 3,25% senken werde. Noch sei völlig unklar, ob Warsh eine deutlich expansive Geldpolitik im Sinne von Trump durchzusetzen wollen werde und können werde. Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder stelle bislang nämlich eine zunächst unveränderte Geldpolitik in Aussicht. Demnach sei wegen der noch oberhalb des Fed-Ziels liegenden Inflationsrate eine leicht restriktive Geldpolitik angebracht. Auch die heute anstehenden Fed-Redner hätten sich in der jüngeren Vergangenheit gegen schnelle Zinssenkungen ausgesprochen. Neben der inflationären Entwicklung spiele aber auch das konjunkturelle Umfeld für die Geldpolitik eine wichtige Rolle und daher würden neue Daten mit Interesse verfolgt. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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