Anzeige
Mehr »
Sonntag, 24.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Niemand hat diese Kombination je gesehen: Wolfram, Indium & 2.370 g/t Silber bei 0,13
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
654 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Konsolidierungstag - Berichtssaison setzt Akzente

DJ MÄRKTE EUROPA/Konsolidierungstag - Berichtssaison setzt Akzente

DOW JONES--Nach dem Plus am Vortag geht es an den europäischen Aktienmärkte am Donnerstag im frühen Geschäft leicht nach unten. Im Handel wird von einem Konsolidierungstag gesprochen, wobei die Einzelwerte ihre Impulse mehrheitlich von der Berichtssaison erhalten. Zudem sorgen auch Analysteneinstufungen für Kursbewegungen. Der DAX verliert 0,5 Prozent auf 25.146 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt nach dem Rekordhoch am Vortag ebenfalls um 0,5 Prozent auf 6.071 Punkte.

Für Gegenwind an den Börsen sorgen die geopolitischen Entwicklungen und die damit steigenden Energiepreise. So geht es für die europäischen Erdgaspreise nach oben. Händler befürchten, dass eine Eskalation zwischen den USA und dem Iran die LNG-Ströme in der Region stören könnte. Die Gasmärkte sind zunehmend besorgt über Lieferungen durch die Straße von Hormus - insbesondere aus Katar, dem zweitgrößten Exporteur weltweit. "Diese Lieferrisiken bauen sich zu einer Zeit auf, in der sich die EU-Gasspeicher weiter leeren und sich einem Füllstand von 30 Prozent nähern", so die ING-Analysten. Öl der Sorte Brent legt um 1,5 Prozent auf 71,39 Dollar je Barrel zu, während die Feinunze Gold wieder über 5.000 Dollar notiert.

Bundesanleihen notieren weiterhin seitwärts, während der Euro bei 1,1801 Dollar gehandelt wird. In den USA wird am Nachmittag vor allem auf die Handelsbilanz für Dezember geschaut. Daneben steht der Philadelphia-Fed-Index an.

Bei den Einzelwerten steht erneut die Bayer-Aktie im Fokus. Die US-Regierung verleiht dem Unkrautvernichter Glyphosat einen Sonderstatus. US-Präsident Trump hat die Produktion und den dafür notwendigen Abbau des Minerals Phosphat durch Bayer in den "Defense Production Act" aufgenommen. Damit wird die Glyphosat-Verfügbarkeit als unverzichtbar für die Sicherheit und Unabhängigkeit der USA eingestuft. "Dann kann man sich ja ausmalen, dass Glyphosat vor Gericht nicht mehr als 'Teufelszeug' hingestellt werden kann", so ein Händler. Die Bayer-Aktie zeigt sich nach dem jüngsten volatilen Verlauf wenig verändert.

Airbus nach Ausblick leichter

Die guten Geschäftszahlen von Airbus im Schlussquartal 2025 werden durch den Ausblick für 2026 und Engpässe bei Triebwerkslieferungen überschattet. Der Konzern muss den Produktionshochlauf der Modellreihe A320 drosseln. Der US-Hersteller Pratt & Whitney habe bisher keine feste Zusage für die von Airbus bestellten Triebwerke gemacht. Dies wirke sich negativ auf die Prognose für dieses Jahr und den Produktionsanstieg aus, teilte der Konzern mit. Die Aktie verliert 5,9 Prozent.

Für Nestle geht es um 3,2 Prozent nach oben. Der neue strategische Plan, das Portfolio zu verschlanken und sich auf vier Kategorien zu konzentrieren - Kaffee, Tiernahrung, Nutrition und Lebensmittel -, scheint ziemlich standardmäßig zu sein, so RBC Capital Markets. Trotz einer besonderen Stärke im Geschäftsbereich Waters & Premium Beverages in Nord- und Südamerika treibe das Unternehmen den Verkauf der Sparte dennoch voran.

Die Aktie der Zurich Insurance verliert 0,9 Prozent. Auch wenn die Verweise auf das Übernahmeangebot von Zurich Insurance für den Cyber-Versicherer Beazley im Mittelpunkt stehen dürften, sollte dies die Ergebnisse für 2025 nicht überschatten, schreibt Jefferies in einer Research Note. Der Versicherer habe ein zweistelliges Wachstum seines Betriebsgewinns und seiner Kernkapitalrendite verzeichnet und gleichzeitig seine Dividende um 7 Prozent angehoben.

Zahlen gab es auch von Knorr-Bremse (+1,6%) und Krones (-1,9%). Insgesamt verzeichnete Knorr-Bremse im vierten Quartal und für das Gesamtjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr eine gute Entwicklung bei den wichtigsten Eckdaten, merkt die DZ Bank an. So seien Auftragseingang, Umsatz, bereinigtes EBIT und Marge im Rahmen der Prognosen bis leicht über der Erwartung ausgefallen. Der freie Cashflow (FCF) habe 5 Prozent über dem Konsens gelegen.

Krones habe solide Zahlen für 2025 vorgelegt, so MWB unter Verweis auf das Umsatzwachstum von 7 Prozent, das im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. Allerdings normalisiere sich die Wachstumsdynamik, merken die Analysten an. Der Auftragseingang von 5,56 Milliarden Euro impliziere eine Book-to-Bill-Ratio von 0,98 und signalisiere, dass die Nachfrage ihren Höhepunkt überschritten habe.

Renault (-3,3%) erwartet in diesem Jahr einen weiteren Rückgang der Margen, da eine internationale Expansion und ein wachsender Anteil am Verkauf von Elektrofahrzeugen angestrebt wird. Renault plant, in diesem Jahr seine Modellpalette in Europa mit einem Fokus auf Elektro- und Hybridmodelle zu erneuern und zu erweitern.

Im MDAX liefern die Analysten der UBS die Impulse, nach einer Kaufempfehlung steigen DWS um 4,1 Prozent, nach einer Herunterstufung auf "Sell" notieren Freenet 6,6 Prozent im Minus.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.070,79    -0,5%   -32,58     +4,0% 
Stoxx-50         5.226,15    -0,3%   -17,72     +5,3% 
DAX           25.146,10    -0,5%  -132,11     +2,1% 
MDAX          31.666,07    -0,2%   -76,15     +2,7% 
TecDAX          3.716,14    -0,2%   -5,68     +1,6% 
SDAX          18.033,57    -0,3%   -59,46     +3,9% 
CAC           8.377,12    -0,6%   -51,91     +2,6% 
SMI           13.868,72    +0,4%   61,68     +3,7% 
ATX           5.803,98    -0,3%   -16,57     +7,0% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 18:44 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1801    +0,1%   1,1786     1,1835  +0,9% 
EUR/JPY          182,74    +0,2%   182,41     181,67  -1,4% 
EUR/CHF          0,9117    +0,1%   0,9107     0,9129  -1,9% 
EUR/GBP          0,8738    +0,1%   0,8731     0,8740  +0,2% 
USD/JPY          154,84    +0,1%   154,76     153,50  -2,3% 
GBP/USD          1,3506    +0,1%   1,3499     1,3542  +0,7% 
USD/CNY          6,9337    +0,1%   6,9276     6,9244  -1,4% 
USD/CNH          6,8972    +0,1%   6,8916     6,8877  -1,3% 
AUS/USD          0,7070    +0,3%   0,7045     0,7057  +6,2% 
Bitcoin/USD       66.935,25    +0,8% 66.384,35   66.950,25 -23,7% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          66,06    65,05   +1,6%      1,01 +13,3% 
Brent/ICE          71,39    70,35   +1,5%      1,04 +15,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.017,61   4.976,98   +0,8%     40,64 +12,9% 
Silber           79,19    77,27   +2,5%      1,92  +2,9% 
Platin          1.780,60   1.766,29   +0,8%     14,31  -3,1% 
Kupfer            5,79     5,80   -0,3%     -0,02  +2,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 19, 2026 04:20 ET (09:20 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.