Bad Homburg (www.anleihencheck.de) - Inwieweit der von US-Präsident Donald Trump nominierte neue Chef der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, tatsächlich für eine unabhängige Geldpolitik steht, bleibt abzuwarten, so die Experten von FERI Cognitive Finance Institute.Fest stehe jedoch: Mit Blick auf die Stabilität des Weltfinanzsystems seien die USA unter Trump derzeit ein maßgeblicher Risikofaktor. "Schon heute müssen die USA jeden Tag mehr als 3 Milliarden US-Dollar nur für den Zinsendienst aufwenden - mit stark wachsender Tendenz. Im Jahr 2025 lagen die Zinskosten mit rund 1,3 Billionen US-Dollar etwa dreißig Prozent über den Verteidigungsausgaben - ein langfristig völlig unhaltbarer Zustand", erkläre Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute. Diese Schieflage erkläre, warum Trump so entschlossen sei, auch noch die Fed unter seine Kontrolle zu bekommen: "Trump will mit Gewalt die Zinsen senken, um die staatlichen Zinskosten zu drücken und gleichzeitig die Wirtschaft anzuheizen." Unter dem Strich erhöhe diese Zielsetzung nach Einschätzung des FERI Cognitive Finance Institute die Risiken für den US-Dollar und das globale Finanzsystem. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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