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Endet der Höhenflug tragisch?: Airbus-Rekorde blenden: Erst neues Allzeithoch, dann 70-Prozent-Crash?

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Airbus glänzt mit Rekordzahlen - doch Lieferengpässe und ein vorsichtiger Ausblick bremsen die Euphorie. Massive Korrekturen drohen nach dem Höhenflug. Eine HKCM-Analyse.

Airbus hat im zurückliegenden Quartal starke Zahlen geliefert und sorgt zunächst für Begeisterung an den Märkten. Umsatz, Gewinn und Auftragsbestand erreichen neue Höhen, die Dividende setzt ein zusätzliches Ausrufezeichen. Doch trotz dieser glänzenden Bilanz trübt ein vorsichtiger Ausblick die Stimmung: Lieferkettenprobleme und Produktionsengpässe könnten das Wachstum in den kommenden Jahren spürbar ausbremsen. Der Aktie drohen üble Turbulenzen. Eine HKCM-Analyse.

Airbus: Endet der Höhenflug tragisch?

Airbus hat das Geschäftsjahr 2025 mit beeindruckenden Zahlen abgeschlossen und dabei viele Anleger aufhorchen lassen. Der Konzern steigerte seinen Umsatz auf 73.4 Milliarden Euro - ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch deutlicher fiel der Sprung beim bereinigten operativen Gewinn aus: Das bereinigte EBIT kletterte auf 7.13 Milliarden Euro nach 5.35 Milliarden Euro in 2024. Auch unterm Strich lief es rund: Der Nettoertrag wuchs um 23 Prozent auf 5.22 Milliarden Euro. Operativ zeigte Airbus ebenfalls Stärke.

Mit 793 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen übertraf der Hersteller das Vorjahresniveau, während der Auftragsbestand mit 8754 bestellten Maschinen einen historischen Rekord erreichte. Zusätzlich sorgt die geplante Dividende von 3.20 Euro je Aktie für Rückenwind bei Investoren. Ende Oktober sorgte Airbus zudem für Aufsehen, indem es mit Thales und Leonardo ein gemeinsames Raumfahrtunternehmen gründete, um Europas Antwort auf Elon Musks Starlink-Satelliten-System zu schaffen.

Trotz dieser Glanzleistungen im Jahr 2025 trübte der Ausblick die Stimmung. Anhaltende Lieferengpässe bei Triebwerken und Schlüsselkomponenten bremsen die Produktion, vor allem bei der A320-Familie. Die Produktionsziele für 2027 wurden nach unten korrigiert: Statt ambitionierter Vorgaben werden nur noch 70 bis 75 Maschinen pro Monat angepeilt. Für 2026 erwartet Airbus rund 870 Auslieferungen - weniger als viele Analysten erhofft hatten. Diese Unsicherheiten drücken auf die Aktie. Und es könnte noch schlimmer kommen: Eine Korrektur um satte 70 Prozent ist nach dem nächsten Allzeithoch laut technischer Elliott-Wellen-Analyse möglich.

HKCM-Analyse:

Die Airbus-Aktie ist seit Mitte Januar in einer Abwärtsbewegung. Das Primärszenario auf Kurssteigerung bleibt jedoch weiterhin aktiv und wir gehen unverändert davon aus, dass wir mit dem Abschluss der beigen Welle I ein neues Allzeithoch erreichen, woraufhin sich attraktive Einstiegsgelegenheiten für Short-Positionen ergeben könnten. Anschließend sollte die Welle II den Kurs deutlich unter die Unterstützung bei 126.40 Euro führen.

In dieser übergeordneten Korrektur könnten mehrjährige Tiefs getestet werden, ein Abverkauf um mehr als 50 Prozent erscheint möglich. Gleichzeitig besteht ein alternatives Szenario. Demnach wäre das Hoch der beigen Welle alt.I bereits Anfang November markiert worden, was einen unmittelbaren Ausbruch nach unten zur Folge hätte. Beide Kursszenarien sollten die langfristige Unterstützung von 48.21 Euro nicht unterschreiten.

Wie lang eine Rallye oder ein Kursverfall geht, wo man am besten einsteigt und Gewinne realisiert, erfahren Abonnenten unseres Euro-Titans-Analysepakets exklusiv. Zielzonen für lukrative Einstiegsmöglichkeiten helfen, von Kursbewegungen in beide Richtungen zu profitieren. Im Euro-Titans-Paket finden sich neben Bayer weitere deutsche und europäische Top-Titel wie Volkswagen, Ferrari, L'Oréal oder SAP. Disclaimer: Unsere Analyse ist keine Anlageberatung.

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Enthaltene Werte: US0970231058,FR0000121329,NL0000235190,IT0003856405,DE0008469008

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