München (ots) -
Moderation: Isabel Schayani
Geplante Themen:
Polen rüstet auf
In Polen läuft die Musterung: Alle jungen Männer des Jahrgangs 2007 müssen sich beim Militär vorstellen. Dazu auch Frauen, die einen sogenannten kriegswichtigen Beruf erlernen wie etwa Ärztin oder Krankenschwester, auch Dolmetscherin zählt dazu. Die Musterung ist Pflicht, das Dienen nicht: Polen hat den Wehrdienst wie Deutschland vor Jahren abgeschafft. Das Land hat bereits jetzt die drittstärkste Armee Europas, will aber aufstocken zur "Armee 500" - mit einer im Notfall abrufbaren Truppe von einer halben Million Menschen. Ob das ohne Wehrpflicht möglich ist, wird auch hier diskutiert, doch noch vertraut man darauf, dass sich weiterhin genügend Freiwillige melden. Die jährliche Musterung gibt es seit langem, doch angesichts des nahen Kriegs, hybrider Attacken auf polnische Infrastruktur und der immer wieder auch hier auftauchenden russischen Drohnen hat sie für junge Menschen eine neue Bedeutung. Was, wenn der Krieg nach Polen kommt? (Autorin: Ina Ruck / ARD Warschau)
Ukraine: Zwischen Familie und Front: Uljanas Rückkehr als Sanitäterin
Uljana Lastivka arbeitet heute als Sanitäterin an einem gefährlichen Frontabschnitt in der Region Charkiw. 2022 ging ihr Mann Ruslan freiwillig in die Armee, Uljana flüchtete mit den beiden Kindern in die EU, zuletzt lebten sie in Irland. Als ihr Mann 2023 an der Front getötet wurde, wollte Uljana nicht länger im Ausland bleiben. Es war eine schwere Entscheidung, doch sie kehrte mit ihren Kindern in die Ukraine zurück und trat der Armee bei. Die Kinder leben jetzt mit der Oma in Kyjiw und warten zu Hause auf Uljana. Doch an der Front herrscht Personalmangel, und Ärzte müssen monatelang auf eine Ablösung warten. Ein persönlicher Einblick in das Leben einer Familie im Krieg. (Autor: Vassili Golod / ARD Kiew)
Kanada zeigt Trump die kalte Schulter
Es war eine Rede, die in die Geschichte eingehen dürfte. "If we're not at the table, we are on the menu", warnte Kanadas Premierminister Mark Carney in Davos. Die Mittelmächte müssten sich zusammentun, die Welt stehe vor dem "Beginn einer brutalen Realität", in der die Großmächte alles diktieren. Sein eigenes Land stellt sich bereits um. "Canada first", daran halten sich nicht nur die Konsumenten, auch die Wirtschaft versucht sich aus den engen Verflechtungen mit den USA zu lösen. Arctic Snowplow z. B., eine Firma in Ontario, die seit den Drohungen von Trump konsequent keine amerikanischen Teile mehr kauft. Und erfolgreich ist. Doch sich zu lösen vom großen Bruder im Süden, das dürfte ein längerer Prozess werden, sagt Unternehmer Jim Campbell, der gute Kontakte in Deutschland pflegt. Und dennoch keine Illusionen hat: "Die warten in Europa nicht auf uns." Investor Jimm Estill sieht Trumps Zolldrohungen dagegen als große Chance für Kanada, "der Traum für Existenzgründer". Wir treffen Unternehmer, die in Europa nach neuen Partnern suchen, und fragen Kanadier: Hat Carney das richtige Rezept gegen Trump? (Autorin: Marion Schmickler / ARD New York)
USA/Russland: Trump/Putin - ziemlich beste Feinde?
"Putin interessiert sich nicht für Geld. Er interessiert sich nicht für Geschäfte. Er möchte Wladimir der Große sein." Das sagt Kurt Volker, der während Trumps erster Präsidentschaft der amerikanische Gesandte in der Ukraine war und sich viel mit der Lage in Osteuropa beschäftigt hat. Der amerikanische Präsident Trump hingegen sei ganz anders: "Er sieht in Kriegen eine Verschwendung von Talent und Geld. Frieden schaffen und dann Geschäfte machen. Das ist es, was er gerne tun würde." Was treibt die beiden Männer an der Weltspitze an? Was verbindet sie, was trennt sie? Ein Teaser zur ARD Story "Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?" (Autoren: Tilmann Remme und Shahida Tulaganova)
Kenia: Computerschule in der Wüste
Mitten in einer der ärmsten Gegenden Kenias liegt ein hochmodernes IT-Zentrum. Im hohen Norden am Rande des Turkana Sees werden junge Frauen und Männer fit gemacht für die digitale Welt. Wo es sonst kaum Bildung gibt, haben die "Learning Lions" die Möglichkeit, an und mit Handys und Computern zu arbeiten. Die Ausbildung ist kostenlos. Finanziert wird die Schule von unterschiedlichen Stiftungen und privaten Spenden. Ob Webdesign oder einfache digitale Kenntnisse, um einen kleinen Laden zu eröffnen - all das soll die Schüler einmal befähigen, kleine eigene Unternehmen zu gründen. Das Projekt will der hohen Jugendarbeitslosigkeit in abgelegenen Gegenden entgegenwirken. Dank Solarenergie und Hotspots funktioniert das Homeoffice jetzt auch in der Wüste. Hinter dem Projekt steckt als Mitbegründer der Ur-Ur-Enkel des letzten Bayrischen Königs Prinz Ludwig. (Autorin: Caroline Imlau / ARD Nairobi)
Brasilien - Superhelden in Orange
Die Comlurb ist die Müllabfuhr von Rio de Janeiro, und sie ist beliebt. Verlassen die Touristen den Strand, tauchen die Superhelden auf. Fegen die Kokosnüsse, Plastiktüten und Bierdosen davon. Bei Megaevents wie Karneval putzen sie und tanzen mit den Beats, sie stehen am Straßenrand und machen mit ihrer Band Werbung für mehr Umweltschutz. Die Männer und Frauen der Comlurb sind in Rio echte Legenden - eine Alltagsgeschichte, die Hoffnung macht. (Autorin: Xenia Böttcher / ARD Rio)
Weltspiegel-Podcast: Polen rüstet auf (Moderation: Janina Werner)
Redaktion: Heribert Roth
Pressekontakt:
WDR-Kommunikation,
E-Mail: kommunikation@wdr.de
Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6694/6220299
Moderation: Isabel Schayani
Geplante Themen:
Polen rüstet auf
In Polen läuft die Musterung: Alle jungen Männer des Jahrgangs 2007 müssen sich beim Militär vorstellen. Dazu auch Frauen, die einen sogenannten kriegswichtigen Beruf erlernen wie etwa Ärztin oder Krankenschwester, auch Dolmetscherin zählt dazu. Die Musterung ist Pflicht, das Dienen nicht: Polen hat den Wehrdienst wie Deutschland vor Jahren abgeschafft. Das Land hat bereits jetzt die drittstärkste Armee Europas, will aber aufstocken zur "Armee 500" - mit einer im Notfall abrufbaren Truppe von einer halben Million Menschen. Ob das ohne Wehrpflicht möglich ist, wird auch hier diskutiert, doch noch vertraut man darauf, dass sich weiterhin genügend Freiwillige melden. Die jährliche Musterung gibt es seit langem, doch angesichts des nahen Kriegs, hybrider Attacken auf polnische Infrastruktur und der immer wieder auch hier auftauchenden russischen Drohnen hat sie für junge Menschen eine neue Bedeutung. Was, wenn der Krieg nach Polen kommt? (Autorin: Ina Ruck / ARD Warschau)
Ukraine: Zwischen Familie und Front: Uljanas Rückkehr als Sanitäterin
Uljana Lastivka arbeitet heute als Sanitäterin an einem gefährlichen Frontabschnitt in der Region Charkiw. 2022 ging ihr Mann Ruslan freiwillig in die Armee, Uljana flüchtete mit den beiden Kindern in die EU, zuletzt lebten sie in Irland. Als ihr Mann 2023 an der Front getötet wurde, wollte Uljana nicht länger im Ausland bleiben. Es war eine schwere Entscheidung, doch sie kehrte mit ihren Kindern in die Ukraine zurück und trat der Armee bei. Die Kinder leben jetzt mit der Oma in Kyjiw und warten zu Hause auf Uljana. Doch an der Front herrscht Personalmangel, und Ärzte müssen monatelang auf eine Ablösung warten. Ein persönlicher Einblick in das Leben einer Familie im Krieg. (Autor: Vassili Golod / ARD Kiew)
Kanada zeigt Trump die kalte Schulter
Es war eine Rede, die in die Geschichte eingehen dürfte. "If we're not at the table, we are on the menu", warnte Kanadas Premierminister Mark Carney in Davos. Die Mittelmächte müssten sich zusammentun, die Welt stehe vor dem "Beginn einer brutalen Realität", in der die Großmächte alles diktieren. Sein eigenes Land stellt sich bereits um. "Canada first", daran halten sich nicht nur die Konsumenten, auch die Wirtschaft versucht sich aus den engen Verflechtungen mit den USA zu lösen. Arctic Snowplow z. B., eine Firma in Ontario, die seit den Drohungen von Trump konsequent keine amerikanischen Teile mehr kauft. Und erfolgreich ist. Doch sich zu lösen vom großen Bruder im Süden, das dürfte ein längerer Prozess werden, sagt Unternehmer Jim Campbell, der gute Kontakte in Deutschland pflegt. Und dennoch keine Illusionen hat: "Die warten in Europa nicht auf uns." Investor Jimm Estill sieht Trumps Zolldrohungen dagegen als große Chance für Kanada, "der Traum für Existenzgründer". Wir treffen Unternehmer, die in Europa nach neuen Partnern suchen, und fragen Kanadier: Hat Carney das richtige Rezept gegen Trump? (Autorin: Marion Schmickler / ARD New York)
USA/Russland: Trump/Putin - ziemlich beste Feinde?
"Putin interessiert sich nicht für Geld. Er interessiert sich nicht für Geschäfte. Er möchte Wladimir der Große sein." Das sagt Kurt Volker, der während Trumps erster Präsidentschaft der amerikanische Gesandte in der Ukraine war und sich viel mit der Lage in Osteuropa beschäftigt hat. Der amerikanische Präsident Trump hingegen sei ganz anders: "Er sieht in Kriegen eine Verschwendung von Talent und Geld. Frieden schaffen und dann Geschäfte machen. Das ist es, was er gerne tun würde." Was treibt die beiden Männer an der Weltspitze an? Was verbindet sie, was trennt sie? Ein Teaser zur ARD Story "Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?" (Autoren: Tilmann Remme und Shahida Tulaganova)
Kenia: Computerschule in der Wüste
Mitten in einer der ärmsten Gegenden Kenias liegt ein hochmodernes IT-Zentrum. Im hohen Norden am Rande des Turkana Sees werden junge Frauen und Männer fit gemacht für die digitale Welt. Wo es sonst kaum Bildung gibt, haben die "Learning Lions" die Möglichkeit, an und mit Handys und Computern zu arbeiten. Die Ausbildung ist kostenlos. Finanziert wird die Schule von unterschiedlichen Stiftungen und privaten Spenden. Ob Webdesign oder einfache digitale Kenntnisse, um einen kleinen Laden zu eröffnen - all das soll die Schüler einmal befähigen, kleine eigene Unternehmen zu gründen. Das Projekt will der hohen Jugendarbeitslosigkeit in abgelegenen Gegenden entgegenwirken. Dank Solarenergie und Hotspots funktioniert das Homeoffice jetzt auch in der Wüste. Hinter dem Projekt steckt als Mitbegründer der Ur-Ur-Enkel des letzten Bayrischen Königs Prinz Ludwig. (Autorin: Caroline Imlau / ARD Nairobi)
Brasilien - Superhelden in Orange
Die Comlurb ist die Müllabfuhr von Rio de Janeiro, und sie ist beliebt. Verlassen die Touristen den Strand, tauchen die Superhelden auf. Fegen die Kokosnüsse, Plastiktüten und Bierdosen davon. Bei Megaevents wie Karneval putzen sie und tanzen mit den Beats, sie stehen am Straßenrand und machen mit ihrer Band Werbung für mehr Umweltschutz. Die Männer und Frauen der Comlurb sind in Rio echte Legenden - eine Alltagsgeschichte, die Hoffnung macht. (Autorin: Xenia Böttcher / ARD Rio)
Weltspiegel-Podcast: Polen rüstet auf (Moderation: Janina Werner)
Redaktion: Heribert Roth
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WDR-Kommunikation,
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