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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des chinesischen Neujahrsfests geschlossen.

MONTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des chinesischen Neujahrsfests geschlossen. In Japan wird wegen des Geburtstags des Kaisers nicht gehandelt. In Russland ruht der Handel zum Tag des Vaterlandverteidigers.

TAGESTHEMA

Anrufe aus dem Weißen Haus, die eine Disziplinierung von Ökonomen der US-Notenbank wegen einer Zollstudie fordern, sind laut Neel Kashkari, Präsident der Fed-Filiale von Minneapolis, ein Versuch, die Geldpolitik zu beeinflussen. Kashkari reagierte damit auf Äußerungen von Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, der ein Papier der New York Fed kritisiert hatte, das zu dem Schluss kam, dass US-Unternehmen und Verbraucher den Großteil der Kosten der jüngsten Zölle trügen. Kashkari sagte, Hassetts Kritik spiegele einen größeren Versuch wider, politischen Druck auf die Zentralbank auszuüben. "Es geht wirklich um Geldpolitik", sagte er auf einem Wirtschaftsgipfel. "Ich denke, das ist nur ein weiterer Schritt, um die Unabhängigkeit der Fed zu kompromittieren." Er verwies auf weitere Versuche im vergangenen Jahr, die Institution unter Druck zu setzen, darunter eine kürzliche Vorladung des Justizministeriums im Zusammenhang mit Bauausgaben beim Board of Governors.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +2,5% gg Vq 
     3. Quartal: +4,4% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:  +2,7% gg Vq 
     3. Quartal: +3,8% gg Vq 
 
     Persönliche Ausgaben und Einkommen Dezember 
     Ausgaben / Einkommen 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+0,2% gg Vm 
     zuvor:  +0,5% gg Vm/+0,3% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (1. Veröffentlichung) Februar 
     PROGNOSE: 53,0 
     zuvor:  52,7 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Februar 
     PROGNOSE: 53,0 
     zuvor:  52,4 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) Februar 
     PROGNOSE:  57,3 
     1. Umfrage: 57,3 
     zuvor:   56,4 
 
     Neubauverkäufe November/Dezember 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  -0,1% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX            zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.890,75 +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.906,25 +0,2% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.081,40 -0,1% 
Nikkei-225 (Tokio)    56.823,66 -0,0% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.514,62 -0,7% 
Shanghai-Comp.       4.082,07 -1,3% 
Kospi (Seoul)       5.808,53 +2,3% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Am Freitag dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien negative Vorzeichen. Die Möglichkeit eines US-Angriffs auf den Iran lässt die Anleger vorsichtig agieren, wie Marktteilnehmer berichten. Der südkoreanische Aktienmarkt zeigt sich davon derweil unbeeindruckt und setzt seinen Rekordkurs fort. Verkauft werden in Hongkong am ersten Tag nach der Feiertagspause vor allem Technologiewerte; der entsprechende Subindex fällt um 2,3 Prozent. Hier belastet die Sorge, dass Künstliche Intelligenz (KI) die bisherigen Geschäftsmodelle der Unternehmen bedrohen könnte. Unter den Einzelwerten fallen Alibaba um 3,7 Prozent. Der Hedgefonds Appaloosa hat seine Beteiligung an Alibaba reduziert. Japanische Anleger trennen sich von Chip-, Automobil- und Finanzwerten. Tokyo Electron verbilligen sich um 1,4 Prozent, Toyota Motor um rund 4 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial Group um 2,9 Prozent. In Seoul sind mit der Ungewissheit um die Entwicklung im Iran Rüstungsaktien wie Hanwha Systems gesucht, deren Kurs um fast 11 Prozent nach oben springt. Die Aktien von Hyundai Rotem, die unter anderem Panzer herstellt, gewinnen 3,8 Prozent. Die Aktien des Chipherstellers SK Hynix verteuern sich um 6 Prozent.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.395,16  -0,5  -267,50    49.662,66 
S&P-500    6.861,89  -0,3  -19,42    6.881,31 
NASDAQ Comp 22.682,73  -0,3  -70,91    22.753,64 
NASDAQ 100  24.797,34  -0,4  -101,53    24.898,87 
 
           Donnerstag  Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,18 Mrd   1,23 Mrd 
Gewinner       1.314    1.546 
Verlierer      1.409    1.190 
Unverändert      108      92 
 

Leichter - Etwas auf die Stimmung drückten geopolitische Spannungen im Nahen Osten, worauf die Ölpreise weiter anzogen auf die höchsten Stände seit Sommer 2025. Laut US-Präsident Donald Trump werden die USA innerhalb der nächsten zehn Tage über Schritte entscheiden, wenn der Iran sich nicht auf ein Atomabkommen einlasse. Daneben dürften viele Marktteilnehmer auch im Hinblick auf wichtige Preisdaten am Freitag zurückhaltend agiert haben. Dann wird der PCE-Index der persönlichen Konsumausgaben veröffentlicht, ein bevorzugtes Maß der US-Notenbank bei der Steuerung ihrer Zinspolitik. Die Konjunkturdaten des Tages fielen derweil überwiegend besser aus als erwartet und stützten die zuletzt bereits wieder gestiegene Konjunkturzuversicht. Das Papier des Landmaschinenherstellers Deere verteuerte sich nach einem überzeugenden Geschäftsausweis und einer Erhöhung der Gewinnerwartung um 10,3 Prozent. Caterpillar gewannen im Sog 1,1 Prozent. Carvana rutschten um 8,5 Prozent ab, nachdem der Gebrauchtwagenhändler ergebnisseitig enttäuscht hatte. Für die Walmart-Aktie ging es um 1,3 Prozent nach unten, allerdings nahe am Allzeithoch. Der Einzelhandelsriese steigerte in seinem jüngsten Quartal zwar den Umsatz stark, der Ausblick fiel aber eher verhalten aus und verfehlte die Marktschätzungen.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt verharrten die Renditen auf dem am Vortag etwas erhöhten Niveau, im Zehnjahresbereich bei 4,08 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Do, 8:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1753    -0,2   1,1773    1,1795  +0,3% 
EUR/JPY          182,42    -0,0   182,43    183,01  -0,9% 
EUR/GBP          0,8741     0,0   0,8740    0,8739  +0,1% 
GBP/USD          1,3445    -0,2   1,3470    1,3496  +0,2% 
USD/JPY          155,20     0,1   154,98    155,15  -1,3% 
USD/KRW         1.446,55    -0,2  1.448,76   1.446,40  +0,0% 
USD/CNY          6,9338     0,0   6,9329    6,9328  -1,4% 
USD/CNH          6,9002    -0,0   6,9007    6,9008  -1,3% 
USD/HKD          7,8144     0,0   7,8143    7,8148  +0,4% 
AUD/USD          0,7042    -0,2   0,7059    0,7066  +5,6% 
NZD/USD          0,5953    -0,3   0,5973    0,5977  +3,6% 
BTC/USD         67.784,50     1,3 66.933,50   67.166,55 -25,0% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar profitierte von seinem Ruf als sicherer Hafen. Der Euro kam auf 1,1766 Dollar zurück, den niedrigsten Stand seit vier Wochen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.022,40  4.995,81   +0,5%    +26,59 +15,2% 
Silber           78,85   78,5045   +0,4%     +0,34  +8,4% 
Platin          1.777,81  1.767,66   +0,6%    +10,15  +0,7% 
Kupfer            5,77    5,74   +0,5%     +0,03  +1,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Gold verteuerte sich im US-Handel um 0,4 Prozent auf 4.998 Dollar je Feinunze.

ÖL

ROHOEL          zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          66,91    66,40   +0,8%     +0,51 +16,2% 
Brent/ICE          72,18    71,66   +0,7%     +0,52 +17,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise legten nach dem rund 5-prozentigen Anstieg vom Vortag um weitere gut 2 Prozent zu. Preistreibend wirkten neben der Entwicklung im Nahen Osten auch überraschende Rückgänge der wöchentlichen US-Ölvorräte.

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR

ATOMSTREIT USA / IRAN

US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar einen anfänglich begrenzten Militärschlag gegen den Iran, um das Land zur Erfüllung seiner Forderungen nach einem Atomabkommen zu zwingen. Der Eröffnungsangriff, der im Falle einer Genehmigung innerhalb von Tagen erfolgen könnte, würde auf einige wenige Militär- oder Regierungseinrichtungen abzielen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

FED

Mary Daly, Präsidentin der Federal Reserve Bank von San Francisco, sieht die US-Geldpolitik derzeit zwar gut aufgestellt, warnt jedoch vor den Preissteigerungen durch den Aufbau der KI-Infrastruktur. In einem Gespräch, das vom ehemaligen Präsidenten der Federal Reserve Bank von Dallas, Rob Kaplan, moderiert wurde, erörterte Daly am Donnerstag den Einfluss der Geldpolitik auf die Künstliche Intelligenz. Zudem sprach sie an, welchen Inflationsdruck der Aufbau einer solchen Infrastruktur auf bestimmte Güter, wie etwa Baumaterialien, haben könnte. "Bisher haben wir keine daraus resultierende Inflation beobachtet", so Daly und fügte aber an, dass dies eine Möglichkeit sei, die bereits erwähnt worden sei.

VERBRAUCHERPREISE JAPAN

Die Verbraucherpreise in Japan sind im Januar langsamer gestiegen. Die Inflation der Preise ohne frische Lebensmittel legten im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent zu nach einem Anstieg um 2,4 Prozent im Dezember. Der Anstieg entsprach der Prognose von Ökonomen in einem Konsens des Datendienstleisters Quick.

NOVARTIS

Ein Konsortium von Private-Equity-Unternehmen unter der Leitung von Waverise Investments kauft einen Mehrheitsanteil von fast 71 Prozent an der indischen Sparte des Pharmariesen Novartis. Der Verkauf wird laut einer Börsenmitteilung von Novartis India mit 14,46 Milliarden Rupien bewertet, was etwa 135 Millionen Euro entspricht. Das Geschäft besiegelt den vollständigen Rückzug von Novartis aus seiner indischen Tochtergesellschaft und die Kontrolle über das Unternehmen geht auf das Konsortium über, dem auch der Chryscapital Fund X und Two Infinity Partners angehören.

NEWMONT

hat im vierten Quartal dank eines um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Goldpreises höhere Umsätze und einen höheren Gewinn verbucht. Das Goldminenunternehmen wies einen Gewinn von 1,30 (Vorjahr: 1,40) Milliarden Dollar aus. Bereinigt und je Aktie waren es 2,52 Dollar, deutlich mehr als im Konsens mit 2,05 Dollar erwartet. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 6,82 Milliarden Dollar. Analysten hatten 6,19 Milliarden prognostiziert.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 20, 2026 01:39 ET (06:39 GMT)

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