Anzeige
Mehr »
Freitag, 20.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Goldaktie mit Newsflow: Ein Gold-Asset in der Champions League der Geologie
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
452 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/US-Gericht zieht Börsen mit Zollurteil nach oben

DJ MÄRKTE EUROPA/US-Gericht zieht Börsen mit Zollurteil nach oben

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag dank eines Endspurts freundlich geschlossen. Der entscheidende Schub kam am Nachmittag aus den USA. Die globalen Zölle von US-Präsident Donald Trump sind zu einem Großteil illegal, wie der Oberste US-Gerichtshof urteilte. Zuvor hatten Sorgen vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten mit den Spannungen zwischen den USA und dem Iran den DAX noch im Zaum gehalten - gerade vor dem Wochenende.

Trotz des Freudensprungs war von Euphorie nach dem Zollurteil wenig zu sehen. Ökonomin Sandra Ebner von Union Investment glaubt nicht, dass US-Einfuhrzölle nach dem Urteil vom Tisch sind. "Faktisch dürfte sich kaum etwas ändern. Denn US-Präsident Donald Trump verfügt über eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Druck auf die Handelspartner hoch zu halten", kommentierte sie. Auch UBS-Analyst Gerry Fowler sah die Entscheidung als "nicht so bedeutend, wie es scheint." Trump könne die Zölle auf andere Weise umsetzen. Zudem hätten Anleger die Entscheidung des Gerichts erwartet, weshalb ihr Einfluss auf europäische Aktien begrenzt sein werde, so Fowler. Positive Schlagzeilen lieferten auch Konjunkturdaten aus der Eurozone. Die Wirtschaft hatte im Februar das stärkste Wachstum seit drei Monaten verzeichnet. Der DAX schloss 0,9 Prozent höher bei 25.261 Punkten, der Euro-Stoxx-50 1,2 Prozent im Plus bei 6.131 Zählern.

Mit der Hoffnung auf zollfreie Exporte in die USA standen Adidas mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent mit an der DAX-Spitze - der Konsumsektor stellte mit einem Plus von 2,7 Prozent den Branchengewinner im Stoxx. Der Subindex der exportlastigen Automobilwerte zog nur um 0,4 Prozent an. Bei Bayer (-4,2%) wurde weiter schnelle Einigungsfantasie zum Unkrautvernichter Glyphosat in den USA ausgepreist. Die Ratingagentur Fitch senkte den Ausblick für Bayer von "stabil" auf "negativ" - das langfristige Emittentenausfallrating "BBB" wurde aber bestätigt. Die Änderung des Ausblicks spiegelt die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenem Vergleich in Höhe von 7,25 Milliarden Dollar zur Beilegung aktueller und zukünftiger glyphosatbezogener Klagen wider, erläuterten die Bonitätswächter.

Leicht positiv werteten die Analysten der RBC das vierte Quartal bei Sika (+3,5%), das EBITDA übertraf den Konsens. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 liege im Rahmen der Erwartungen. Die Aktie von Moncler sprang um 13,4 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen einen Umsatz über den Schätzungen gemeldet hatte. Dies trieb die Luxusaktien auf dem ganzen Kontinent an: Richemont gewannen 2,3 Prozent, Swatch 1,9 Prozent. Das Zollurteil sei eine ausgezeichnete Nachricht für die Luxusgüterindustrie, sagte Bernstein-Analyst Luca Solca. Europäische Luxusgüterunternehmen seien bedeutende Exporteure in die USA. Das französische Luxusgüterschwergewicht LVMH legte um 4,4 Prozent zu, Burberry handelten 3,3 Prozent höher.

Der französische Lebensmittelkonzern Danone meldete für das vierte Quartal einen flächenbereinigten Umsatzanstieg über Markterwartung. Eine Reihe von Rückrufen bei Säuglingsnahrung überschatteten jedoch die ansonsten guten Geschäftszahlen - der Kurs verlor 0,7 Prozent. Die Verbesserung des Margenziels von Air Liquide (+4,8%) bestätige das Vertrauen der Anleger in den französischen Industriegasekonzern, meinte Analyst Massimo Bonisoli von Equita. Air Liquide strebt 2026 ein Wachstum des wiederkehrenden Ergebnisses und der operativen Marge an. Aston Martin (-1,4%) hatte eine Warnung für das Ergebnis 2025 ausgesprochen.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      6.131,31       +1,2%        +4,6% 
Stoxx-50        5.258,66       +0,9%        +6,0% 
Stoxx-600         630,56       +0,8%        +5,6% 
XETRA-DAX       25.260,69       +0,9%        +2,3% 
CAC-40 Paris      8.515,49       +1,4%        +3,1% 
AEX Amsterdam      1.017,66       +1,0%        +5,9% 
ATHEX-20 Athen     5.791,71       -0,1%        +8,3% 
BEL-20 Brüssel     5.654,68       -0,2%       +11,5% 
BUX Budapest     125.733,91       -0,7%       +15,1% 
OMXH-25 Helsinki    6.113,90       +0,6%        +6,5% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.569,31       -0,1%        -2,3% 
PSI 20 Lissabon     9.090,54       -0,0%       +10,1% 
IBEX-35 Madrid     18.186,00       +0,9%        +5,1% 
OBX Oslo        1.808,98       +0,6%       +12,5% 
PX Prag        2.711,70       +0,7%        +0,3% 
OMXS-30 Stockholm    3.180,46       +0,7%        +9,5% 
WIG-20 Warschau     3.383,82       -0,0%        +6,3% 
ATX Wien        5.807,44       +0,3%        +8,7% 
SMI Zürich       13.859,76       +0,4%        +4,0% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1779    +0,1%   1,1773     1,1767  +0,2% 
EUR/JPY          182,60    +0,1%   182,43     182,32  -1,0% 
EUR/CHF          0,9138    +0,1%   0,9126     0,9121  -2,0% 
EUR/GBP          0,8727    -0,1%   0,8740     0,8748  +0,2% 
USD/JPY          155,01    +0,0%   154,98     154,94  -1,2% 
GBP/USD          1,3497    +0,2%   1,3470     1,3451  -0,0% 
USD/CNY          6,9336    +0,0%   6,9329     6,9313  -1,3% 
USD/CNH          6,8980    -0,0%   6,9007     6,8993  -1,1% 
AUS/USD          0,7081    +0,3%   0,7059     0,7055  +5,8% 
Bitcoin/USD       67.780,55    +1,3% 66.933,50   66.154,70 -24,5% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          66,22    66,40   -0,3%     -0,18 +16,2% 
Brent/ICE          71,46    71,66   -0,3%     -0,20 +17,9% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.066,64   4.995,81   +1,4%     70,83 +15,6% 
Silber           82,44    78,50   +5,0%      3,93 +10,1% 
Platin          1.831,33   1.767,66   +3,6%     63,67  +0,8% 
Kupfer            5,83     5,74   +1,7%      0,10  +1,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/sha

(END) Dow Jones Newswires

February 20, 2026 12:15 ET (17:15 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.