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MÄRKTE USA/Urteil gegen Trump-Zölle sorgt für etwas anziehende Kurse

DJ MÄRKTE USA/Urteil gegen Trump-Zölle sorgt für etwas anziehende Kurse

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA am Freitag geurteilt hat, dass die globalen Zölle von US-Präsident Donald Trump illegal sind, geht es mit den Aktienkursen an der Wall Street nach oben. Im frühen Handel hatten die Indizes noch leicht nachgegeben, nachdem das US-Wirtschaftswachstum (BIP) im vierten Quartal 2025 noch schwächer ausgefallen war, als Ökonomen ohnehin schon erwartet hatten. Dazu kam ein etwas höher als erwartet ausgefallener Preisanstieg bei den persönlichen Ausgaben im Dezember, passend zu den zuletzt bereits nach hinten verschobenen Zinssenkungshoffnungen. Die Daten wurden aber im Handelsverlauf vom Urteil zu den Zöllen überlagert, ebenso wie rückläufige US-Einkaufsmanagerindizes im Februar.

Auch die Sorgen vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten wurden als Bremser etwas in den Hintergrund gedrängt. Die USA drohen ultimativ mit einem Militärschlag gegen den Iran, um das Land zur Erfüllung seiner Forderungen nach einem Atomabkommen zu zwingen. "Das anhaltende Säbelrasseln in Bezug auf den Iran hat (...) dazu geführt, dass der Energiesektor der Bereich mit der besten Wertentwicklung im S&P-500 ist, hat aber auch die Stimmung am Markt etwas gedämpft", erläutert Chefstratege Steve Sosnick von Interactive Brokers.

Zur Mittagszeit in New York gibt der eng gefasste Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 49.307 Punkte nach. Der S&P-500 kommt um dagegen um 0,2 Prozent voran und die techniklastigen Nasdaq-Indizes gewinnen bis zu 0,4 Prozent. Dass die Reaktion nicht stärker positiv ausfällt, erklären Marktteilnehmer damit, dass es der Trump-Regierung gelingen dürfte, andere Mittel und Weg zu finden, die Zölle zu rechtfertigen und damit aufrecht zu erhalten.

Am Rentenmarkt tut sich wenig, die Zehnjahresrendite steigt um 1 Basispunkt auf 4,09 Prozent. Zum schwachen BIP, das eigentlich gut wäre für Zinssenkungsspekulationen, heißt es, dieses dürfte auch dem vorübergehenden Regierungsstillstand geschuldet sein, weshalb es zunächst nicht überbewertet werde.

Der Dollar ist mit dem Urteil zu den Zöllen unter Druck geraten, kann sich aktuell aber von den Tagestiefs wieder etwas erholen. Der Euro geht mit 1,1776 Dollar um, der Dollarindex gibt um 0,1 Prozent nach. Eine Folge des Urteils könnte laut Marktbeobachtern sein, dass wieder mehr Importe in die USA kämen, was dollarnegativ wirke.

Der Goldpreis zieht um 1,3 Prozent an, gestützt vom nachgebenden Dollar. Die Ölpreise zeigen sich nach der jüngsten Rally auf Mehrmonatshochs vor dem Hintergrund der Spannungen im Nahen Osten knapp behauptet.

Am Aktienmarkt finden sich die zuletzt festen Energieaktien am Ende, ihr Branchenindex büßt 1,3 Prozent ein. Tagessieger sind Aktien aus dem Kommunikationsdienstleistersektor mit einem Plus von 2,2 Prozent. Nvidia steigen um 0,8 Prozent. Das KI-Chip-Flaggschiff will laut Medienberichten nur noch 30 Milliarden Dollar in die neueste Finanzierungsrunde des ChatGPT-Entwicklers OpenAI investieren. Zuvor habe Nvidia bis zu 100 Milliarden Dollar investieren wollen, so die Financial Times berichtet.

Opendoor Technologies schnellen um 7,4 Prozent nach oben, nachdem die Immobilienplattform im vierten Quartal einen Umsatz erreicht hat, der deutlich über Erwartungen lag. Grail brechen um rund 50 Prozent ein, weil ein Krebstest des Unternehmens in einer Studie die avisierten Ergebnisse verfehlt hat.

Akamai Technologies stürzen um 10,9 Prozent ab. Zwar hat der Cloud-Dienstleister Geschäftszahlen über der Markterwartung vorgelegt. Allerdings verstimmen hohe Investitionen. Sie sollen im laufenden Jahr 23 bis 26 Prozent des Jahresumsatzes ausmachen verglichen mit 19 Prozent im Jahr 2025.

AppLovin ziehen um 4,0 Prozent an, der Spezialist für digitale Werbung plant eine eigene Social-Networking-Plattform. Copart verbilligen sich um knapp 4 Prozent. Der Fahrzeugauktionator enttäuschte mit schwachen Geschäftszahlen. Chemours sacken um 19 Prozent ab. Der Chemiekonzern verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatzrückgang und enttäuschte auch mit der Gewinnprognose.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.307,43  -0,2  -87,73    49.395,16 
S&P-500    6.874,54  +0,2   12,65    6.861,89 
NASDAQ Comp 22.772,71  +0,4   89,98    22.682,73 
NASDAQ 100  24.890,66  +0,4   93,32    24.797,34 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
EUR/USD     1,1775  +0,0  0,0003     1,1772 
EUR/JPY     182,68  +0,1  0,2100     182,47 
EUR/CHF     0,9133  +0,1  0,0011     0,9122 
EUR/GBP     0,8731  -0,1  -0,0009      0,874 
USD/JPY     155,13  +0,1  0,1500     154,98 
GBP/USD     1,3484  +0,2  0,0022     1,3462 
USD/CNY     6,908  +0,1  0,0070     6,9080 
USD/CNH     6,8992  NULL  0,0000     6,8992 
AUS/USD     0,707  +0,2  0,0012     0,7058 
Bitcoin/USD 67.022,07  +0,2  109,07    66.913,00 
 
ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    66,29  -0,2   -0,14      66,43 
Brent/ICE    71,49  -0,2   -0,17      71,66 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     5.064,69  +1,3   65,73    4.998,96 
Silber      82,57  +5,4   4,22      78,35 
Platin    2.144,15  +3,6   73,75    2.070,40 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

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February 20, 2026 12:48 ET (17:48 GMT)

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