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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests. In Tokio wird der Geburtstag des Kaisers begangen und in Moskau der Tag des Verteidigers des Vaterlandes.

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, den globalen Zollsatz auf 15 Prozent zu erhöhen. Dieser soll viele der Zölle ersetzen, die vom Obersten Gerichtshof der USA am Freitag für illegal erklärt worden waren. In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte der Präsident, der neue Satz werde sofort in Kraft treten. Er sagte, seine Entscheidung zur Erhöhung des Zollsatzes sei das Ergebnis einer "gründlichen, detaillierten und vollständigen Überprüfung des lächerlichen, schlecht geschriebenen und außerordentlich anti-amerikanischen" Urteils des Obersten Gerichtshofs. Das Gericht hatte die Argumentation der Regierung zurückgewiesen, dass ein Gesetz aus dem Jahr 1977 die Zölle implizit autorisiere. Trump hatte darauf sofort einen globalen Zoll von 10 Prozent unter einer anderen Rechtsgrundlage wieder in Kraft gesetzt. Diesen Satz erhöhte er schon wenig später auf 15 Prozent. Section 122 erlaubt Zölle von bis zu 15 Prozent für 150 Tage. Nach diesem Zeitraum sollen diese Abgaben laut Trump durch eine längerfristige Zollbefugnis ersetzt werden - Section 301 des Trade Act. Diese Bestimmung ermöglichte dauerhaftere Abgaben, erfordert aber monatelange Untersuchungen, bevor Zölle verhängt werden können.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

22:30 US/JP Morgan Chase & Co, Company Update 2026

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:00 Auftragseingang Industrie Dezember 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
     zuvor:  +2,7% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX            zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.870,00 -0,8% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.827,00 -1,0% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.026,00 -0,6% 
Nikkei-225 (Tokio)      Feiertag 
Hang-Seng (Hongk.)    27.092,59 +2,6% 
Shanghai-Comp.        Feiertag 
Kospi (Seoul)       5.846,09 +0,7% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Aktienmärkte zeigen sich tendenziell mit Aufschlägen, auch wenn das US-Zollthema für Verunsicherung sorgt. Volkswirte weisen derweil darauf hin, dass die Ankündigungen von Trump manche asiatische Volkswirtschaften nun zunächst sogar besser dastehen lassen als zuvor, weil diese mit besonders hohen Zöllen belegt waren. Die generelle Unsicherheit sei dennoch ein Problem. Laut Goldman Sachs dürfte China den größten Rückgang der Zölle sehen, gefolgt von mehreren süd- und südostasiatischen Volkswirtschaften. Für China könne der effektive Zollsatz nun auf etwa 26 Prozent sinken, auch wenn dies keine grundlegende Wende in der Politik gegenüber China signalisiere, so die Citi. Die Trump-Regierung habe bereits damit begonnen, Abgaben durch alternative Befugnisse wieder aufzubauen. In Hongkong beflügeln nach einer Woche Pause wegen der Neujahresfeierlichkeiten Hoffnungen auf niedrigere Zölle eher. Dazu deuten Daten zu den chinesischen Neujahrsfeiertagen auf eine allgemein robuste Binnennachfrage hin, wie die Citi anmerkt. Der HSI stellt den Index mit den höchsten Aufschlägen der Region - angeführt von Technologiewerten. In Südkorea treiben Aktien mit KI-Fantasie den Kospi auf Rekordhoch. Das Schwergewicht Samsung zieht um 1 Prozent an. Laut einem Bericht steht Samsung wahrscheinlich kurz vor einem großen Auftrag durch Nvidia. In Australien hat der S&P/ASX-200 mit Abgaben von 0,6 Prozent geschlossen. Technologietitel spielen bei diesem Index kaum eine Rolle.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.625,97  +0,5  230,81    49.395,16 
S&P-500    6.909,51  +0,7   47,62    6.861,89 
NASDAQ Comp 22.886,07  +0,9  203,34    22.682,73 
NASDAQ 100  25.012,62  +0,9  215,28    24.797,34 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,40 Mrd  1,18 Mrd 
Gewinner        1.639    1.314 
Verlierer        1.114    1.409 
Unverändert        82     108 
 

Freundlich - Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die globalen Zölle von US-Präsident Donald Trump als unrechtmäßig verurteilt hatte, ging es mit den Kursen nach oben. Davor hatten die Indizes noch leicht nachgegeben, nachdem das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2025 noch schwächer ausgefallen war, als Ökonomen ohnehin schon erwartet hatten und der Preisanstieg der persönlichen Ausgaben im Dezember einen Tick höher als erwartet ausgefallen war. Das Zollurteil rückte die Daten und auch die anhaltenden Sorgen vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten in den Hintergrund. Dass die Reaktion nicht noch positiv ausfiel, erklärten Marktteilnehmer damit, dass es der Trump-Regierung gelingen dürfte, andere Mittel und Wege zu finden, die Zölle zu rechtfertigen und damit aufrecht zu erhalten. Daneben befürchten viele Akteure nun eine Phase erhöhter Unsicherheit mit Blick darauf, wie Trump reagieren wird. In einer ersten Reaktion bezeichnete er das Urteil als "Schande" und drohte umgehend mit Ersatzzöllen und einem globalen Zoll von 10 Prozent. Am Aktienmarkt waren unter anderem Aktien aus dem Transportsektor gesucht. Nvidia legten um 1,0 Prozent zu. Das KI-Chip-Flaggschiff will laut Medienberichten nur noch 30 Milliarden Dollar in die neueste Finanzierungsrunde des ChatGPT-Entwicklers OpenAI investieren. Zuvor habe Nvidia bis zu 100 Milliarden Dollar investieren wollen, so die Financial Times. Akamai Technologies stürzten um 14,0 Prozent ab. Zwar hatte der Cloud-Dienstleister Geschäftszahlen über der Markterwartung vorgelegt. Allerdings verstimmten hohe Investitionen. Sie sollen im laufenden Jahr 23 bis 26 Prozent des Jahresumsatzes ausmachen verglichen mit 19 Prozent im Jahr 2025.

US-ANLEIHEN

Am Rentenmarkt tat sich wenig, die Zehnjahresrendite verblieb bei 4,08 Prozent. Zum schwachen US-Wachstum, das eigentlich für sinkende für sinkende Renditen hätte sorgen können, hieß es, dieses dürfte auch dem vorübergehenden Regierungsstillstand geschuldet sein, was es etwas relativiere.

DEVISEN

DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 8:00 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1823     0,2   1,1794    1,1757  +0,3% 
EUR/JPY          182,72    -0,0   182,73    182,45  -0,8% 
EUR/GBP          0,8742     0,0   0,8740    0,8737  +0,2% 
GBP/USD          1,3525     0,2   1,3494    1,3457  +0,1% 
USD/JPY          154,54    -0,3   154,93    155,18  -1,2% 
USD/KRW         1.440,55    -0,4  1.446,19   1.446,30  +0,4% 
USD/CNY          6,9197    -0,2   6,9311    6,9335  -1,4% 
USD/CNH          6,8861    -0,2   6,8984    6,9002  -1,1% 
USD/HKD          7,8177     0,0   7,8139    7,8147  +0,4% 
AUD/USD          0,7082    -0,0   0,7082    0,7049  +5,9% 
NZD/USD          0,5986     0,1   0,5978    0,5955  +4,0% 
BTC/USD         65.818,85    -2,7 67.671,50   67.830,75 -23,1% 
 

Der Dollar schwächte sich nach dem Urteil zu den Zöllen etwas ab. Der Euro kostete zuletzt 1,1786 Dollar, der Dollarindex büßte 0,2 Prozent ein. Eine Folge des Urteils könnten laut Marktbeobachtern wieder mehr Importe in die USA sein, was dollarnegativ wirke.

Der Dollar-Index verliert am Morgen weitere 0,4 Prozent. Händler sprechen von belastender Verunsicherung wegen des Zolldurcheinanders.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.146,05  5.107,89   +0,7%    +38,17 +18,2% 
Silber           86,38   84,646   +2,0%     +1,73 +18,7% 
Platin          1.832,23  1.829,65   +0,1%     +2,58  +4,4% 
Kupfer            5,82    5,84   -0,4%     -0,02  +3,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr 
 

Der Goldpreis zog im US-Handel um 1,9 Prozent an auf 5.094 Dollar. Er profitierte vom nachgebenden Dollar, aber auch seinem Ruf als sicherer Hafen im Hinblick auf die nun wieder befürchtete Phase höherer Unsicherheit.

ÖL

ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,78    66,48   -1,1%     -0,70 +15,8% 
Brent/ICE          71,06    71,76   -1,0%     -0,70 +17,7% 
 

Die Ölpreise bewegten sich kaum, nachdem sie zuletzt auf Mehrmonatshochs gestiegen waren vor dem Hintergrund der Spannungen im Nahen Osten. Im asiatischen Handel am Montag fallen sie um gut 1 Prozent. Ein möglicher US-Schlag gegen den Iran dürfte die Ölpreise nur begrenzt beeinflussen, glaubt Analyst Joshua Aguilar von Morningstar. Die globalen Öl-Referenzsorten seien seit Jahresbeginn deutlich gestiegen und der Markt preise eine höhere Wahrscheinlichkeit einer US-Intervention ein als politische Experten.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

US-ZOLLPOLITIK CHINA

China prüft derzeit das Urteil des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten zu Trumps globalen Zöllen und seinen Auswirkungen. Das chinesische Handelsministerium erklärte. China werde alternative Handelsmaßnahmen zum Schutz der eigenen Interessen in Betracht ziehen. In seiner Reaktion erklärte das chinesische Handelsministerium, dass die einseitigen Maßnahmen der USA, darunter die sogenannten Gegenzölle und die Zölle im Zusammenhang mit Fentanyl, sowohl gegen internationale Handelsregeln als auch gegen US-amerikanisches Recht verstoßen und den Interessen keiner der Parteien dienten.

USA - Geldpolitik

Die Präsidentin der Fed-Filiale von Dallas Fed, Lorie Logan, ist mit Blick auf die Leitzinsen "vorsichtig optimistisch" und räumt ein, dass Unternehmen möglicherweise mit weiteren Unsicherheiten konfrontiert sein könnten - darunter auch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs vom Freitag zu den Zöllen. Bei der Erörterung möglicher Inflationsrisiken durch Zollrückerstattungen erklärte Logan, dass die Fed die Gesamthöhe der Zahlungen berücksichtigen müsse, die in die Wirtschaft zurückflössen. Außerdem, welche anderen Maßnahmen als Reaktion darauf ergriffen werden könnten und wie die Finanzmärkte darauf reagieren.

RYERSON

Das Unternehmen verwies auf Synergiepotenziale aus der neuen Fusion und erwartet eine Verbesserung der Nachfrage. Die Aktie stieg am Freitag um 14 Prozent auf 27,30 US-Dollar. CEO Eddie Lehner sagte Analysten, dass die Synergien aus der Fusion mit Olympic Steel Ryerson beim Schuldenabbau helfen würden. Das Unternehmen erwarte, dass die Fusion jährliche Synergien und einen Schuldenabbau in Höhe von 120 Millionen Dollar bringen werde, so Lehner.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2026 02:22 ET (07:22 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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