Marktbericht Börse: Handelskonflikt sorgt für neue Unsicherheit
An der Börse aktuell rückt die US-Handelspolitik erneut in den Mittelpunkt. Der Oberste Gerichtshof der USA hat das unter Trump eingeführte Zollsystem auf Basis des IEEPA für ungültig erklärt. Als Reaktion kündigte Trump einen einheitlichen globalen Zollsatz von 15% an - zuvor waren 10% signalisiert worden.
Die Unsicherheit über mögliche Zollrückerstattungen erhöht die rechtliche und politische Unklarheit zusätzlich. Für die Finanzmärkte bedeutet das neue Unberechenbarkeit in der Handelspolitik.
US-Index-Futures verlieren zu Beginn des Handelstags bis zu 1,00%. Damit startet der Handelstag klar schwächer.
Devisen: US-Dollar unter Druck
Im aktuellen Marktbericht Börse zählt der US-Dollar zu den schwächsten Währungen. Die Verluste liegen zwischen 0,3% und 0,4%. EUR/USD steigt um 0,31% und profitiert von der Dollarschwäche.
Chinas Handelsministerium prüft das Urteil des Supreme Court umfassend. Peking fordert die USA auf, einseitige Zölle aufzuheben, da diese gegen internationale Handelsregeln und US-Recht verstoßen würden. Gleichzeitig signalisieren die Behörden, nationale Interessen bei weiterem Druck entschlossen zu verteidigen. Die Aussagen erfolgen im Vorfeld eines möglichen Treffens zwischen Trump und Xi.
Rohstoffe: Gold stark, Öl schwächer
An der Börse aktuell steht Gold klar im Fokus. Der Goldpreis steigt um 1,12% auf 5.130 USD - der höchste Stand seit drei Wochen. Die Nachfrage nach sicheren Häfen nimmt angesichts geopolitischer Spannungen deutlich zu.
Ölpreise geben dagegen um rund 1,00% nach. Belastend wirken Sorgen über eine schwächere Nachfrage infolge der Zollspannungen. Zusätzlich analysieren Investoren die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran.
Goldman Sachs erhöhte die Preisprognosen für Brent und WTI für das vierte Quartal 2026 auf 60 bzw. 56 USD. Begründet wird dies mit niedrigeren Lagerbeständen in OECD-Staaten. Dennoch erwartet die Bank für 2026 weiterhin ein Angebotsüberschuss-Szenario, sofern es keine signifikanten Produktionsstörungen gibt.
Für 2027 gehen die Analysten von stabileren Preisen aus, getragen von moderatem Nachfragewachstum und langsamerem Angebotsanstieg. Eine mögliche Lockerung der Sanktionen gegen den Iran oder Russland gilt jedoch als Abwärtsrisiko....
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