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MÄRKTE ASIEN/Börsen von Technologie trotz Zollverunsicherung getrieben

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen von Technologie trotz Zollverunsicherung getrieben

DOW JONES--Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Montag tendenziell mit Aufschlägen gezeigt, auch wenn das US-Zollthema für Verunsicherung sorgte. In Festlandschina wurde weiterhin wegen des chinesischen Neujahrsfests nicht gehandelt, in Japan ruhte der Handel wegen des Geburtstags des Kaisers. Zum Wochenschluss hatte der Oberste Gerichtshof der USA die Trump-Zölle für unrechtmäßig erklärt, weil das dafür bemühte Notstandsgesetz den Präsidenten nicht dazu ermächtige. Inzwischen hat Donald Trump darauf reagiert und angekündigt, den globalen Zollsatz auf zunächst 15 Prozent zu erhöhen.

Volkswirte wiesen derweil darauf hin, dass die Ankündigungen von Trump manche Volkswirtschaften in Südostasien nun zunächst sogar besser dastehen ließen als zuvor, weil diese mit besonders hohen Zöllen belegt waren. Die generelle Unsicherheit sei dennoch ein Problem. Laut Goldman Sachs dürfte China den größten Rückgang der Zölle sehen, gefolgt von mehreren süd- und südostasiatischen Volkswirtschaften, darunter Indonesien und Vietnam. Für China könne der effektive Zollsatz nun auf etwa 26 Prozent sinken, auch wenn dies keine grundlegende Wende in der Politik gegenüber China signalisiere, so die Analysten von Citi. Die Trump-Regierung habe bereits damit begonnen, Abgaben durch alternative Befugnisse wieder aufzubauen.

In Hongkong beflügelten nach einer Woche Pause wegen der Neujahresfeierlichkeiten die Hoffnungen auf niedrigere Zölle eher. Dazu deuteten Daten zu den chinesischen Neujahrsfeiertagen auf eine allgemein robuste Binnennachfrage hin, wie die Citi-Analysten anmerkten. Der HSI zog im späten Geschäft um 2,5 Prozent an und stellte den Index mit den höchsten Aufschlägen der Region - angeführt von Technologiewerten. Nach den zuletzt starken Verlusten seien Schnäppchenjäger aktiv gewesen, hieß es.

In Südkorea trieben Aktien mit KI-Fantasie den Kospi zunächst auf Rekordhoch, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten. Der Index ging 0,6 Prozent höher aus der Sitzung - er hatte aber bereits deutlich höher gelegen. Das Schwergewicht Samsung Electronics kletterte um 1,5 Prozent an. Laut einem Bericht steht Samsung wahrscheinlich kurz vor einem großen Auftrag durch Nvidia. Der Kospi könnte auf bis zu 8.000 Punkte steigen, spekulierten derweil die Nomura-Analysten. Die Analysten hoben ihr Ziel für den Kospi im ersten Halbjahr auf 7.500 bis 8.000 Punkte an.

In Australien schloss der S&P/ASX-200 mit Abgaben von 0,6 Prozent. Technologietitel spielen bei diesem Index kaum eine Rolle. Die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Inflationsdaten für Januar müssten schon einen Aufwärtsschock enthalten, wenn es eine Möglichkeit geben solle, dass die Notenbank des Landes die Zinsen im März anhebe, hieß es im Handel.

Asiatische Währungen legten angesichts einer risikofreudigen Stimmung gegenüber dem US-Dollar zu. Der Dollar-Index büßte 0,3 Prozent ein. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA habe die Risikobereitschaft erhöht, urteilte NAB-Analyst Rodrigo Catril. Die darauffolgenden Schritte Trumps, einen neuen globalen Zoll von 10 Prozent einzuführen und diesen dann auf 15 Prozent anzuheben, hätten die Unsicherheit in der Handelspolitik zwar hoch gehalten, aber wenig dazu beigetragen, die Risikobereitschaft zu schmälern, fügte der leitende Devisenstratege hinzu. Allerdings steigt am Morgen auch der japanische Yen zum Greenback - der Yen gilt als vermeintlich sicherer Hafen in unsicheren Zeiten.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   9.026,00    -0,6%   +4,2%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)           Feiertag 
Kospi (Seoul)      5.846,09    +0,6%    -      07:30 
Shanghai-Comp.             Feiertag 
Hang-Seng (Hongk.)   27.061,68    +2,5%   +3,2%     09:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 8:00 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1820     0,2   1,1794    1,1757  +0,3% 
EUR/JPY          182,68    -0,0   182,73    182,45  -0,8% 
EUR/GBP          0,8740    -0,0   0,8740    0,8737  +0,2% 
GBP/USD          1,3524     0,2   1,3494    1,3457  +0,1% 
USD/JPY          154,56    -0,2   154,93    155,18  -1,2% 
USD/KRW         1.440,93    -0,4  1.446,19   1.446,30  +0,4% 
USD/CNY          6,9211    -0,1   6,9311    6,9335  -1,4% 
USD/CNH          6,8872    -0,2   6,8984    6,9002  -1,1% 
USD/HKD          7,8173     0,0   7,8139    7,8147  +0,4% 
AUD/USD          0,7075    -0,1   0,7082    0,7049  +5,9% 
NZD/USD          0,5982     0,1   0,5978    0,5955  +4,0% 
BTC/USD         65.777,20    -2,8 67.671,50   67.830,75 -23,1% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,69    66,48   -1,2%     -0,79 +15,8% 
Brent/ICE          70,92    71,76   -1,2%     -0,84 +17,7% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.127,68  5.107,89   +0,4%    +19,80 +18,2% 
Silber           85,39   84,646   +0,9%     +0,74 +18,7% 
Platin          1.816,68  1.829,65   -0,7%    -12,97  +4,4% 
Kupfer            5,81    5,84   -0,5%     -0,03  +3,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 23, 2026 02:57 ET (07:57 GMT)

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