Die jüngste, KI-getriebene "Scare Trade"-Bewegung - also der Abverkauf von Risikoanlagen aufgrund möglicher disruptiver Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz - scheint sich zwar allmählich zu beruhigen. Dennoch präsentierte sich die gestrige US-Session deutlich schwach.
Der Dow Jones verlor mehr als 1,65%, während der Nasdaq 1,2% einbüßte. Besonders Softwarewerte gerieten erneut stark unter Druck. IBM-Aktien brachen um 11% ein, nachdem das Unternehmen neue Funktionen rund um Anthropic Claude vorgestellt hatte. Die Unsicherheit über mögliche KI-bedingte Umwälzungen in verschiedenen Geschäftsmodellen bleibt damit ein zentrales Thema an der Börse.
Marktbericht Börse: Asien stabilisiert sich nach US-Abverkauf
Trotz der Verluste an der Wall Street zeigten sich die asiatischen Märkte widerstandsfähig. US-Futures notierten rund 0,2% im Plus, während auch die europäischen Börsen mit einer festeren Eröffnung erwartet wurden.
Besonders gefragt waren Halbleiterwerte als "Picks-and-Shovels"-Profiteure der KI-Wertschöpfungskette. SK Hynix, Samsung und TSMC erreichten neue Höchststände. Die Kapitalrotation in Chip-Aktien deutet darauf hin, dass Investoren weiterhin strukturelles Wachstum im KI-Sektor sehen - trotz kurzfristiger Volatilität.
Die Stärke in Asien folgte auf den schwachen Wochenstart in den USA, bei dem insbesondere Technologie-, Liefer- und Zahlungsdienstleister unter Druck standen. Citrini Research hatte branchenübergreifend vor potenziellen KI-Risiken gewarnt, was die Risikoaversion verstärkte....
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