Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Neue Erkenntnisse gab es in den letzten Stunden weder im Hinblick auf das US-amerikanische Zollchaos, noch mit Blick auf den Iran-Konflikt, berichten die Analysten der Helaba.Die Verunsicherung bei beiden Themen sei hoch und dürfte auf den Finanzmärkten auch heute den Ton angeben. Dies gelte umso mehr, als dass einzig das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board) des laufenden Monats als relevante Datenveröffentlichung im Kalender zu finden sei. Im Januar sei die Stimmung unter den Verbrauchern unerwartet schwach ausgefallen und habe sich damit auch entgegen anderen Stimmungsumfragen (Michigan Sentiment, TIPP, IPSOS) eingetrübt. Diese anderen Stimmungsbarometer hätten per saldo im Februar weiter zugelegt und böten damit eine positive Indikation. Auf realwirtschaftlicher Ebene müsse erwähnt werden, dass der Arbeitsmarkt zuletzt weiterhin solide Signale ausgesendet habe. Einen Anstieg nach dem schwachen Januarwert sollte ins Kalkül gezogen werden. Gegenüber der Konsensschätzung scheine zudem ein leicht positives Überraschungssignal zu bestehen. Im Hinblick auf die Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed würden die Zahlen aber wohl kaum in der Lage sein, nennenswerte Impulse zu setzen. Es stünden heute eine Vielzahl von Fed-Reden an, die mehrheitlich wohl den Tenor wiederholen würden, wonach bei einer Lockerung der Geldpolitik keine Eile geboten sei. (24.02.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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