Emittent / Herausgeber: Union Investment
/ Schlagwort(e): Jahresergebnis/Fonds
Frankfurt am Main, 24. Februar 2026 - Union Investment hat das Geschäftsjahr 2025 in einem weiterhin herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich abgeschlossen. Der Nettoabsatz belief sich auf 23,3 Milliarden Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (2024: 17,3 Mrd. Euro). Getragen von einem starken Neugeschäft und einer insgesamt positiven Marktentwicklung, stiegen die Assets under Management bis zum Jahresende auf einen neuen Höchststand von 534,6 Milliarden Euro (2024: 504,7 Mrd. Euro). "Union Investment zählte auch 2025 zu den absatzstärksten Fondsgesellschaften in Deutschland und Europa. Wir wachsen kontinuierlich - und das in einem Umfeld, das von hoher Unsicherheit geprägt ist", sagte Vorstandsvorsitzender Hans Joachim Reinke anlässlich der Jahrespressekonferenz des Unternehmens. Der deutliche Anstieg des verwalteten Vermögens bildete die Grundlage für die stabile wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Das Betriebsergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 1.185 Millionen Euro (2024: 1.241 Mio. Euro) und lag damit weiterhin auf einem hohen Niveau. "Wir wachsen sowohl bei den privaten als auch bei den institutionellen Kunden, steigern unsere Bestände und haben dadurch erneut ein robustes Ergebnis erzielt. Das ist das Resultat der engen und sehr guten Zusammenarbeit mit unseren Partnerbanken, für die ich mich vor allem bei den Beraterinnen und Beratern der 672 genossenschaftlichen Institute herzlich bedanke", betonte Reinke. Zweitbestes Absatzjahr mit privaten Kunden in der Unternehmensgeschichte Das Privatkundengeschäft leistete mit einem Nettoabsatz von 13,5 Milliarden Euro (2024: 12,6 Mrd. Euro) erneut den größten Beitrag zum Gesamtergebnis. Es handelt sich um das zweitbeste Absatzergebnis in der 70-jährigen Unternehmensgeschichte. Das verwaltete Vermögen privater Kunden erhöhte sich damit auf 270,8 Milliarden Euro (2024: 254,0 Mrd. Euro). Im Fokus der privaten Anleger standen im letzten Jahr erneut Rentenfonds. Diesen flossen 8,5 Milliarden Euro zu (2024 10,5 Mrd. Euro). Favorit war der UniOpti4 mit einem Nettozufluss von 4,0 Milliarden Euro. Aktienfonds wurden deutlich stärker als im Vorjahr nachgefragt: Privatkunden investierten netto 7,4 Milliarden Euro nach 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2024. Besonders großen Zuspruch erfuhren hier die Fonds der UniGlobal-Familie mit einem Nettoabsatz von insgesamt 3,1 Milliarden Euro. Während Mischfonds bei privaten Kunden leichte Zuflüsse von 0,5 Milliarden Euro (2024: -1,5 Mrd. Euro) verzeichneten, gab es bei den Offenen Immobilienfonds marktbedingt Abflüsse in Höhe von 3,1 Milliarden Euro (2024: -1,3 Mrd. Euro). Ein wesentlicher Treiber für die Zuflüsse blieb das ratierliche Fondssparen. Die Zahl der klassischen Fondssparpläne überschritt mit netto 169.000 neuen Sparplänen insgesamt erstmals die Marke von vier Millionen und stieg inklusive Riester-Rente und VL-Sparen auf 6,55 Millionen Verträge (2024: 6,4 Mio.). "Besonders erfreulich ist, dass die weit überwiegende Mehrheit der neuen Fondssparpläne, nämlich 155.000, in Aktienfonds angelegt wurde", ergänzte Reinke. Neugeschäft mit institutionellen Kunden mehr als verdoppelt Auch im institutionellen Geschäft konnte Union Investment im Jahr 2025 signifikant zulegen. Der Nettoabsatz belief sich auf 9,8 Milliarden Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Mrd. Euro) mehr als verdoppelt. Der Bestand institutioneller Gelder wuchs auf 263,8 Milliarden Euro (2024: 250,7 Mrd. Euro). Einmal mehr favorisierten institutionelle Anleger Spezialfonds. Auf sie entfiel ein Neugeschäft von 7,8 Milliarden Euro netto, während institutionelle Publikumsfonds Nettozuflüsse von 1,2 Milliarden Euro verzeichneten. Advisory und Vermögensverwaltungen trugen zudem mit einem Nettoabsatz von 0,8 Milliarden Euro zum Ergebnis bei. Der Absatz erstreckte sich dabei über alle Anlageklassen und Kundengruppen. "Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die hohe Kundenzufriedenheit, die uns durch die Auszeichnung als bester Asset Manager für institutionelle Investoren in Deutschland durch Greenwich zum siebten Mal in Folge bestätigt wurde. Dies unterstreicht die hohe Investment- und Servicequalität in der Betreuung institutioneller Kunden", erklärte Reinke. Altersvorsorge bleibt ein zentrales Zukunftsthema Zum Abschluss der Jahrespressekonferenz hob Reinke die Bedeutung der Altersvorsorge hervor. Mit dem vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf für ein Altersvorsorgereformgesetz und der geplanten Einführung der Frühstart-Rente zeichne sich ein grundlegender Neustart der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge ab. "Die Reform kann der bedeutendste Fortschritt für die private Altersvorsorge seit 2002 werden. Sie stärkt die Geldanlage mit Aktien und Fonds und setzt ein wichtiges Signal - insbesondere für die jüngere Generation", sagte Reinke. Die gesetzlichen Versorgungssysteme seien zwar weiterhin das Rückgrat der Alterssicherung, könnten jedoch schon heute im Ruhestand im Durchschnitt nur rund 60 Prozent der monatlichen Ausgaben eines Haushalts abdecken. Dies belegt der kürzlich veröffentlichte "Vorsorgekompass 2026" von der WHU - Otto Beisheim School of Management und Union Investment. Für zukünftige Generationen werde sich diese Quote deutlich verringern. "Eine ausreichende Altersvorsorge funktioniert heute nur im Zusammenspiel mehrerer Säulen. Daher braucht Deutschland diese Reform für eine starke, zukunftsfähige Altersvorsorge", resümierte Reinke. Zusatzmaterial zur Meldung: Datei: Charts Unternehmensentwicklung Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
