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MÄRKTE USA/Stabilisierung - AMD steigen mit Meta-Deal

DJ MÄRKTE USA/Stabilisierung - AMD steigen mit Meta-Deal

DOW JONES--Nach dem Kursabsturz zu Wochenbeginn dürfte sich die Wall Street am Dienstag stabilisieren. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich kaum verändert. Damit bleiben die Unsicherheiten rund um die Zollpolitik in den USA und auch die Angst vor möglichen Verwerfungen durch Künstliche Intelligenz (KI) bestehen. In diesem Zusammenhang wird vor allem auf die Quartalszahlen von Nvidia nach Handelsende am Mittwoch geschaut. Dabei stehen vor allem Ausblick und KI-Investitionen im Fokus. Zuletzt hatten bei anderen großen Technologiekonzernen vor allem hohe KI-Ausgaben für Abgabedruck gesorgt.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA beseitige das Zollrisiko nicht vollständig, erläutert Strategin Christy Tan vom Franklin Templeton Institute. Obwohl der Gerichtshof das "Notfall"-Zollinstrumentarium von US-Präsident Donald Trump einschränke, habe das Gericht der Regierung Spielraum gelassen, um Zölle im Einklang mit dem Gesetz und der Verfassung wieder einzuführen. "Obwohl die Zollunsicherheit auf legalem Wege zurückkehren könnte, ist der Umfang neuer Zölle in Höhe und Breite durch das Urteil wahrscheinlich eingeschränkt worden", sagt Tan. Die Abschaffung von Zöllen sei eine Form der fiskalischen Lockerung, die die Kaufkraft und das Wachstum in vielen Sektoren ankurbeln könnte.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist erneut übersichtlich. Es wird nach der Startglocke lediglich der Index des Verbrauchervertrauens für Februar veröffentlicht.

Advanced Micro Devices (AMD) hat einen Deal mit Meta Platforms an Land gezogen. Wie beide Konzerne mitteilten, kauft Meta KI-Rechenleistung im Umfang von 6 Gigawatt von dem Chiphersteller. Die Vereinbarung hat einen Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar und könnte dazu führen, dass Meta bis zu 10 Prozent der AMD-Aktien besitzt. Die Aktien von AMD gewinnen vorbörslich 9,3 Prozent, Meta verlieren dagegen 0,4 Prozent.

Fedex zeigen sich unverändert. Der Logistikkonzern hat die US-Regierung verklagt und fordert eine vollständige Rückerstattung der gezahlten Handelszölle zuzüglich Zinsen, die aus den im vergangenen Jahr von Präsident Trump erlassenen Dekreten resultieren. Wie viel das Unternehmen an Zöllen gezahlt hat, teilte es nicht mit.

Home Depot gewinnen 2,4 Prozent. Die US-Baumarktkette gab besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt. Allerdings kann der Ausblick auf das Gesamtjahr nicht vollständig überzeugen. Die Papiere von Eli Lilly verlieren 2,0 Prozent. Mitbewerber Novo Nordisk will die US-Listenpreise für seine beliebten Medikamente zur Gewichtsreduktion und gegen Diabetes, Wegovy und Ozempic, ab dem nächsten Jahr um bis zur Hälfte zu senken.

JP Morgan verlieren nach dem gut 4-prozentigen Kursabsturz am Vortag weitere 0,4 Prozent. Die Aktie gehörte zu einer Reihe von Papieren von Finanzdienstleistern, die wegen Bedenken über die Auswirkungen von KI auf ihre Geschäftsmodelle starke Verluste hinnehmen mussten. Der CEO von JP Morgan, Jamie Dimon, hat nun Bedenken über negative KI-Auswirkungen auf die US-Großbank zurückgewiesen. Die größte Bank Amerikas werde die Technologie zu ihrem Vorteil nutzen, so der Manager. Im Handel bleibt man aber skeptisch.

Die Aktien der Citigroup zeigen sich wenig verändert, für die Papiere von Mastercard und Visa geht es jeweils um 0,1 Prozent nach oben. Die genannten Aktien hatten am Montag ebenfalls unter Abgabedruck gestanden.

Der Dollar zeigt sich nach den leichten Abgaben am Vortag etwas fester. Der Dollar-Index verbessert sich um 0,2 Prozent.

Der Goldpreis gibt einen Teil der Vortagesaufschläge wieder ab. Teilnehmer verweisen auf Gewinnmitnahmen. Die Feinunze verliert 1,4 Prozent auf 5.157 Dollar. Dennoch "bleibt Gold über 5.000 US-Dollar je Unze, wobei weiteres Aufwärtspotenzial wahrscheinlich ist, da geopolitische Risiken fortbestehen, sich die Fragen zur Unabhängigkeit der Fed verschärfen und Anleger weiterhin aus Staatsanleihen und wichtigen Währungen umschichten", meint Analyst Soojin Kim von MUFG.

Mit leichten Gewinnen zeigen sich die Ölpreise. Hier liege der Fokus weiter auf den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, heißt es. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 0,9 Prozent.

Am Anleihemarkt geben die Notierungen ihre Vortagesgewinne wieder ab. Für die Rendite zehnjähriger Papiere geht es im Gegenzug um 1,0 Basispunkte auf 4,04 Prozent nach oben. Für einen Impuls könnte im Verlauf der Index des Verbrauchervertrauens sorgen. "Jede Überraschung könnte die Erwartungen bezüglich Wachstum und Zinssätzen beeinflussen", urteilen die Analysten von Saxo.

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DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:01  % YTD 
EUR/USD          1,1777    -0,1%   1,1787   1,1795  +0,3% 
EUR/JPY          183,67    +0,8%   182,26   182,14  -1,1% 
EUR/CHF          0,9120    -0,1%   0,9132   0,9130  -1,9% 
EUR/GBP          0,8731    -0,1%   0,8737   0,8740  +0,2% 
USD/JPY          155,96    +0,9%   154,62   154,42  -1,4% 
GBP/USD          1,3488    -0,0%   1,3491   1,3495  +0,2% 
USD/CNY          6,9237    +0,0%   6,9212   6,9212  -1,5% 
USD/CNH          6,8806    -0,1%   6,8898   6,8868  -1,3% 
AUS/USD          0,7041    -0,2%   0,7056   0,7060  +5,7% 
Bitcoin/USD       62.924,35    -2,8% 64.720,70 65.625,05 -26,8% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          66,70    66,13   +0,9%    0,57 +15,7% 
Brent/ICE          71,93    71,49   +0,6%    0,44 +17,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           5.156,92   5.228,75   -1,4%   -71,83 +21,0% 
Silber           88,19    88,57   -0,4%   -0,38 +24,2% 
Platin          1.866,01   1.828,49   +2,1%   37,52  +4,3% 
Kupfer            5,92     5,78   +2,5%    0,14  +2,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/thl/flf

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February 24, 2026 08:38 ET (13:38 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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