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Seyit Binbir
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Gold als Wertanlage: Verkaufen oder behalten in Zeiten hoher Preise?

Bei den aktuellen Goldpreisen stellt sich für viele Anleger die Frage, ob sich ein Verkauf lohnt. Es ist möglich, Goldschmuck, Silberschmuck, Zahngold und Bruchgold bei seriösen Goldankäufern zu verkaufen.

Gold: Statussymbol und Sicherheit

Gold ist bekannt für seine faszinierende Geschichte, die über 6.000 Jahre zurückreicht und eine Vielzahl von Kulturen und Zivilisationen maßgeblich geprägt hat. Schon im alten Ägypten, sowie in Mesopotamien wurde Gold als Symbol für Macht, Reichtum und Schönheit gesehen. Der Goldrausch im 19. Jahrhundert hat ganze Nationen auf der Suche nach diesem Edelmetall in abgelegene Regionen gezogen, was zu dramatischen Veränderungen in der globalen Wirtschaft und Gesellschaft führte. In der Hoffnung auf schnellen Reichtum strömten immer mehr Menschen in bestimmte Gebiete. Diese Massenbewegungen hatten enorme wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Folgen - etwa eine Übersiedlung bestimmter Gebiete samt einer nicht unerheblichen Umweltzerstörung. Gleichzeitig wurde so aber auch der Ausbau von Eisenbahn und Infrastruktur vorangetrieben.

Gold wird seitdem sowohl als Währung, Schmuck und auch als Kunstobjekt verstanden. Es dient auch heute noch als sichere Wertanlage, Vermögenswert und als gern gezeigtes Statussymbol. Vor allem in aktuellen Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, ist Gold eine gern gesehene Sicherheit. Menschen verbinden mit Gold ein Gefühl von Sicherheit, Reichtum und Stabilität, was es zu einem zeitlosen und wertstabilen Element macht.

Gold verkaufen: Wann lohnt es sich?

Ob sich ein Goldverkauf lohnt, hängt immer auch von den persönlichen Umständen ab. In aktuellen Zeiten der Inflation ist der Goldpreis verhältnismäßig hoch. Der Grund: Viele Anleger suchen Sicherheit und die Nachfrage steigt. Wer sein Gold deutlich günstiger gekauft oder vielleicht sogar geerbt hat, kann von einem Verkauf profitieren.

Der Gang zum Goldankauf in München oder anderen großen Städten Deutschlands kann sinnvoll sein, wenn Verkäufer kurzfristig eine größere Summe Geld brauchen. Vor allem bei besonders hohen Goldpreisen ist ein Verkauf sinnvoll, vor allem, wenn der verkaufte Schmuck ohnehin nur in der Schublade liegt und nicht getragen wird.

Wer hingegen eine langfristige Anlagequelle in Form von Sachwertanlagen möchte, sollte eher nicht verkaufen. Gold ist eine gute Krisenabsicherung und wird auch die kommenden Jahre wertstabil bleiben.

Berechnung des Goldpreises

Zum Verkauf stehender Goldschmuck wird dabei oft nach Feingoldgewicht bezahlt. Die Marke oder das Design spielen dabei meist eher eine geringe Rolle, da häufig der Schmelzwert bezahlt wird. Mit Goldrechnern ist ein marktgerechter bzw. aktueller Goldkurs besonders leicht zu ermitteln. Je nach genauer Materialbeschaffenheit und dem Gesamtgewicht lässt sich ein Gesamtpreis ermitteln.

Folgende Goldlegierungen gibt es:

- 999 Gold (24 Karat)
- 916 Gold (22 Karat)
- 900 Gold (21,6 Karat)
- 875 Gold (21 Karat)
- 750 Gold (18 Karat)
- 585 Gold (14 Karat)
- 375 Gold (9 Karat)
- 333 Gold (8 Karat)

Bei 24 Karat und 999er-Gold liegt der Goldgehalt bei 99,9% (Feingold). 916-er Gold bringt einen Goldanteil von 91,6% mit. 75% Gold können bei 21,6 Karat angesetzt werden. 58,5% Goldanteil sind bei 585er Gold zu erwarten. 33,3% Gold sind es bei 333er-Gold und 8 Karat. Je höher der Goldanteil ist, desto höher sind die zu erwartenden Verkaufserlöse. Im Alltag wird meist auf Gold bis zu 14 Karat / 585er Gold gesetzt, da die Materialbeschaffenheit bei einem höheren Goldanteil zunehmend weicher wird.

Ein Rechenbeispiel: 10 Gramm des beliebten 585er Golds enthalten 5,85 g reines Gold.

Unterschiede zwischen Gelbgold, Weißgold und Roségold

Gelbgold besteht aus Gold, Silber und Kupfer. Es handelt sich um die klassische Farbe für Goldschmuck, die besonders in den letzten Jahrzehnten dominiert hat. Gelbgold wird meist in 585- oder 750-Legierung hergestellt.

Rotgold und Roségold sind aktuell besonders beliebt. Neben Gold ist in diesen Legierungen ein höherer Kupferanteil vorhanden, der den Schmuck rötlicher, wärmer färbt. Dieser Farbton ist vor allem bei Ringen, auch Eheringen, und Uhren beliebt.

Weißgold besteht neben Gold aus Palladium oder Nickel. Auf diese Weise entsteht eine Optik, die Silberschmuck ähnelt. In der Praxis werden Schmuckstücke in dieser Farbe häufig rhodiniert, um einen stärkeren Glanz zu erreichen. Für alle Silberschmuck-Liebhaber, die ein hochwertiges Schmuckstück suchen, ist Weißgold eine ideale Wahl.

Zahngold und Bruchgold verkaufen

Es ist auch möglich, Zahngold aus alten Zähnen zu verkaufen. So ist es möglich, aus ausgedienten Zähnen noch eine nette Summe zu erhalten. Auch Bruchgold kann verkauft werden. Einzelne Goldteile oder Goldstücke, die einzeln keine Funktion mehr erfüllen, sind ideal für einen Verkauf geeignet. Goldankäufer bieten einen fairen Preis für altes Bruchgold, mit garantierter Sofortzahlung.

Bei Bruchgold und Zahngold wird der Goldanteil durch eine Legierungsanalyse ermittelt. Bei dieser wird bestimmt, aus welchen Metallen eine Legierung besteht - also wie viel Gold, Silber oder Kupfer in einem Schmuckstück genau enthalten ist. Das ist besonders wichtig für die Qualitätsprüfung im Goldverkauf. Beim Verkaufspreis ist immer entscheidend, ob es sich um reines oder gemischtes Gold handelt.

Silberschmuck verkaufen

Viele Händler für Gold und Edelmetall kaufen auch hochwertigen Silberschmuck an. Besonders, wenn eventuell Diamanten oder Brillanten mit verarbeitet wurden, steigert dies den Verkaufswert enorm. Entscheidend ist dabei die Karatzahl, also das Gewicht der Steine sowie deren individuelle Schliffform und der Erhaltungszustand.

Auch bei Silberschmuck wird mit Punzen gearbeitet, die den Silbergehalt angeben:

- 99 (99,9% Feinsilber)
- 925 (92,5% Sterlingsilber)
- 800 (80% Münzsilber)

Goldmünzen verkaufen

Goldbarren und Anlagemünzen, wie von Krügerrand oder den Wiener Philharmonikern, werden immer nah am aktuellen Goldpreis gehandelt. Vor allem bei Banken oder Edelmetallhändlern bestehen gute Verkaufsmöglichkeiten. Krügerrand-Goldmünzen bestehen aus 22 Karat Gold und sind mit Kupfer legiert. Die Münzen der Wiener Philharmoniker bestehen aus 24 Karat, also Feingold 999,9.

Spezialisierte Händler kaufen Anlagegoldmünzen direkt an - oft zu guten Preisen. Manchmal zahlen auch private Sammler für besondere Liebhaberstücke besonders hohe Summen. Wenn es sich um spezielle Sammlerstücke handelt, kann eine Versteigerung oder der Verkauf über einen Münzhändler oft mehr bringen als nur der reine Materialpreis. Hier zählt dann auch der Seltenheitswert einer Münze. Bedenken müssen Verkäufer, dass ein Verkauf dann länger dauern kann und meist höhere Gebühren fällig werden.

Fachgerechte, seriöse Wertermittlung

Besonders wichtig ist es, den Goldwert vor einem möglichen Verkauf seriös schätzen zu lassen. Erfahrene Experten können genaue Einschätzungen zur genauen Materialzusammensetzung, Gewicht und Gesamtwert abgeben. Auch bei Münzen gibt es deutliche Unterschiede im Bereich der Prägung, Datierung und Materialzusammensetzung - weshalb für Münzen sehr unterschiedliche Preise aufgerufen werden können. Im Zweifel sollten lieber mehrere Preisvergleiche bei verschiedenen Anbietern vor einem endgültigen Verkauf eingeholt werden.

Enthaltene Werte: DE0009653386

Disclaimer:
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