Noch feiert der Markt schwächere Inflationsdaten, doch unter der Oberfläche mehren sich die Signale, dass der Fokus von Zinshoffnung auf Wachstumssorge umschwenkt. Relevante Makrodaten wie die PCE-Inflation, BIP-Zahlen oder Arbeitsmarktdaten liefern entscheidende Hinweise darauf, in welchem Marktregime wir uns aktuell befinden. Mindestens ebenso aufschlussreich wie die Daten selbst ist jedoch die Reaktion der Märkte darauf. Denn sie offenbart, wovor sich Investoren derzeit am meisten fürchten - vor zu hoher Inflation, zu restriktiver Geldpolitik oder vor einer konjunkturellen Abschwächung. Gegenwärtig dominiert noch das Hochkonjunktur-Regime: Der Markt setzt auf Zinssenkungen und honoriert schwächere Inflationszahlen. Doch je länger dieses Umfeld anhält, desto stärker dürften Wachstumsrisiken in den Vordergrund rücken. Erste Risse im Hochkonjunktur-Narrativ Tatsächlich gibt es bereits Anzeichen dafür, dass sich Wachstumssorgen einschleichen. Die jüngsten NFP-Zahlen (= neu geschaffene ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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