Anzeige
Mehr »
Sonntag, 22.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das "Next Butte?"-Setup in Montana - und es ist noch immer eine $15M-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
480 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Börsen klettern auf neue Allzeithochs

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen klettern auf neue Allzeithochs

(Wiederholung)

DOW JONES--Nach den jüngsten Rekordständen in Tokio, Seoul und Sydney marschieren die asiatischen Börsen am Donnerstag weiter nach oben. Die wegen der hohen Erwartungen mit Erleichterung aufgenommenen Geschäftszahlen der US-KI-Ikone Nvidia halten die Technologierally an ausgewählten Märkten am Laufen. Dies betrifft vor allem die Börse in Südkorea, wo der positive Zahlenausweis von Nvidia die Aktien der Chiphersteller weiter befeuert. In China ist die Luft nach einer zweitägigen Wiedereröffnungsrally nach den Neujahresfeierlichkeiten ausgelaufen. Obwohl Nvidia Gewinne und Prognosen über Konsens veröffentlichte, bleiben einige Zweifel bezüglich ihrer Lagerbestände und des China-Geschäfts bestehen.

Die Volatilität im Handel mit KI-Aktien dürfte trotz der starken Geschäftszahlen von Nvidia anhalten, urteilt Chef-Anlagestrategin Charu Chanana von Saxo Markets. Die KI-Story sei inzwischen ausgereift und Anleger wollten nun Beweise für die Monetarisierung und Ausgabendisziplin sehen. "Der Markt konzentriere sich zunehmend auf die Qualität der Nachfrage, den Mix, die Preissetzungsmacht und darauf, wie schnell das 'leichte Geld' mit zunehmendem Wettbewerb verschwinde", fügt sie hinzu.

In Japan erklimmt der Markt weitere Rekordhochs, da Wetten auf Zinserhöhungen zunächst abkühlten. Mit der Nominierung von zwei eher als taubenhaft geltenden Akteuren für die Bank of Japan verstärken sich Zweifel an den Plänen für Zinserhöhungen. Gleichwohl steigt der Yen, weil sich ein Board-Mitglied der Notenbank erneut für Zinserhöhungen ausgesprochen hat. Nach den Rekordhochs kommt der Nikkei-225 daher von seinen Tageshochs zurück und steigt nur noch um 0,1 Prozent auf 58.634 Punkte.

Der chinesische Leitindizes Shanghai-Composite stagniert und der HSI in Hongkong verliert 0,7 Prozent. In den beiden vorherigen Sitzungen waren beide Indizes deutlich gestiegen - getrieben von gestiegenen Konsumausgaben während der Neujahrsfeiertage. Die Konsumtrends nach den Feiertagen zum Mondneujahr werden ein wichtiger Indikator für die Stärke der Wirtschaft des Landes sein, urteilen die Volkswirte von Bank of America. "Die Nachhaltigkeit der Dynamik zu Jahresbeginn wird davon abhängen, ob sich die Ausgaben reibungslos normalisieren oder in den kommenden Wochen stärker zurückgehen." Vor Veröffentlichung von Geschäftszahlen sinkt der Kurs des Internetriesen Baidu in Hongkong um 3,1 Prozent.

Der Kospi in Seoul erreicht erneut Allzeithochs und klettert um 3,1 Prozent. Obwohl der Nvidia-Kurs nachbörslich in den USA leicht zurückkam, lösen die Geschäftszahlen eine Erleichterungsrally bei Samsung Electronics (+5,7%) und SK Hynix (+3,6%) aus - beide Werte bauen ihre Rekordhochs der Vortage damit weiter aus. Die Unternehmen sind wichtige Lieferanten von Speicherchips für Nvidia. Während Samsung neue Produkte vorstelle, will SK Hynix wegen der hohen Nachfrage in neue Fertigungsstätten investieren. Die Bank of Korea hat derweil die Zinssätze wie allgemein erwartet unverändert belassen - ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum gerade mit Blick auf den Halbleitersektor aber erhöht.

Der australische S&P/ASX-200 hat indes 0,5 Prozent höher geschlossen und kletterte damit ebenfalls auf ein weiteres Rekordhoch. Die australischen Unternehmensinvestitionen haben sich im vierten Quartal robust gezeigt. Sie sind im Quartalsvergleich um 0,4 Prozent und im Jahresvergleich um 7,8 Prozent gestiegen. ANZ-Ökonomin Adelaide Timbrell meint, die jüngsten Daten deuteten darauf hin, dass die Wirtschaft insgesamt im Quartal um etwa 0,6 Prozent wachsen könnte. Der Kurs der größten australischen Fluggesellschaft Qantas stürzt um 9,2 Prozent ab. Die Gesellschaft hat im ersten Halbjahr ihre bereinigte Geschäftsentwicklung verbessert und eine Erhöhung der Aktionärsrenditen angekündigt. Allerdings äußerte sich die Fluggesellschaft besorgt über die Erhöhung von Flughafengebühren und staatlichen Abgaben.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)  9.175,30  +0,5    5,3      06:00 
Nikkei-225      58.633,63  +0,1    -       07:00 
Topix 500 (Tokio)   3.026,86  +1,0    13,8      07:00 
Kospi (Seoul)     6.273,71  +3,1    48,9      07:30 
Hang-Seng (Hongk.)  26.570,38  -0,7    3,6      09:00 
Shanghai-Comp.     4.144,06  -0,1    4,4      08:00 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00    Mi, 08:38 % YTD 
EUR/USD         1,1818  +0,1   1,1809     1,1801  0,6 
EUR/JPY         184,26  -0,2   184,64     183,87  0,2 
EUR/GBP         0,8716  +0,1   0,8707     0,8729  0,0 
USD/JPY         155,87  -0,3   156,33     155,78  -0,3 
USD/KRW        1.424,30  -0,2  1.426,63    1.432,32  -1,1 
USD/CNY         6,8348  -0,5   6,8692     6,8665  -2,3 
USD/CNH         6,8325  -0,3   6,8542     6,8641  -2,1 
USD/HKD         7,8214  +0,0   7,8198     7,8192  0,5 
AUD/USD         0,7128  +0,1   0,7123     0,7105  6,8 
NZD/USD         0,6005  +0,2   0,5996     0,5984  4,3 
BTC/USD        68.460,51  -0,7 68.938,96    65.053,98 -21,9 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         65,55  +0,2    0,13      65,42 
Brent/ICE         71,07  +0,3    0,22      70,85 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          5.193,94  +0,5   23,31    5.170,63 
Silber          89,27  -0,2   -0,15      89,42 
Platin         2.293,65  +0,3    7,05    2.286,60 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2026 01:14 ET (06:14 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.