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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Nvidia hat im ersten Geschäftsquartal bei Umsatz und Gewinn Rekordniveaus verzeichnet. Dies könnte Bedenken hinsichtlich einer möglichen Blasenbildung bei KI zerstreuen, die in den vergangenen Monaten die Märkte immer wieder verunsichert hatte. Die Aktie zeigte sich nachbörslich wenig bewegt. Das KI-Dickschiff berichtete über einen Nettogewinn im vierten Quartal von 43 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, bei einem Umsatz von 68,1 Milliarden Dollar, was einem Plus von 20 Prozent entspricht. Analysten hatten 37,5 bzw. 66,1 Milliarden Dollar prognostiziert. Nvidia rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von 78 Milliarden Dollar rechnet, deutlich mehr als von Analysten prognostizierte 72,9 Milliarden, sowie mit einer Bruttomarge von 75 Prozent, was leicht über der Prognose der Wall Street liegt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 215.000 
     zuvor:  206.000 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.952,00  -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.335,00  -0,2 
S&P/ASX 200 (Sydney)     9.175,30  +0,5 
Nikkei-225          58753.39  +0,3 
Topix-500 (Tokio)      3.880,34  +1,0 
Kospi (Seoul)        6.307,27  +3,7 
Shanghai-Composite      4.142,12  -0,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.510,23  -1,0 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Tokio, Seoul und Sydney marschieren auf weitere Rekordstände. Die wegen der hohen Erwartungen mit Erleichterung aufgenommenen Geschäftszahlen der US-KI-Ikone Nvidia halten die Technologierally an ausgewählten Plätzen am Laufen. Dies betrifft vor allem die Börse in Südkorea, wo der positive Zahlenausweis Aktien der Chiphersteller weiter befeuert. In China ist die Luft nach einer zweitägigen Wiedereröffnungsrally nach den Neujahresfeierlichkeiten ausgelaufen. In Japan treiben nachlassende Wetten auf Zinserhöhungen. Im Handel wird auf die Nominierung von zwei eher als taubenhaft geltenden Akteuren für die Bank of Japan verwiesen. Gleichwohl steigt der Yen, weil sich ein Board-Mitglied der Notenbank erneut für Zinserhöhungen ausgesprochen hat. Obwohl der Nvidia-Kurs nachbörslich in den USA leicht zurückkam, lösen die Geschäftszahlen eine Erleichterungsrally bei Samsung Electronics (+5,7%) und SK Hynix (+3,6%) aus - beide Werte bauen ihre Rekordhochs der Vortage damit weiter aus. Die Unternehmen sind wichtige Lieferanten von Speicherchips für Nvidia. In Australien sind die Unternehmensinvestitionen robust gestiegen. Qantas stürzt um 9,2 Prozent ab. Die Gesellschaft hat ihre bereinigte Geschäftsentwicklung verbessert und eine Erhöhung der Aktionärsrenditen angekündigt. Allerdings äußerte sich die Fluggesellschaft besorgt über die Erhöhung von Flughafengebühren und staatlichen Abgaben.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.482,15  +0,6  307,65    49.174,50 
S&P-500    6.946,13  +0,8   56,06    6.890,07 
NASDAQ Comp 23.152,08  +1,3  288,40    22.863,68 
NASDAQ 100  25.329,04  +1,4  351,99    24.977,04 
 
Umsatzdaten 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,20 Mrd  1,21 Mrd 
Gewinner        1.589   1.778 
Verlierer        1.147    949 
Unverändert        94     96 
 

Fester - Bei den nach Handelsende veröffentlichten Quartalszahlen von Nvidia habe der Markt im Vorfeld auf neuerlichen Rekordzahlen gesetzt, hieß es. Dies habe den breiten Markt nach oben gehievt. Nvidia legten um 1,6 Prozent zu. Salesforce gewannen - ebenfalls vor der Zahlenvorlage - 3,5 Prozent. First Solar knickten um 13,6 Prozent ein, nachdem das Photovoltaikunternehmen mit den Geschäftszahlen zum vierten Quartal die Erwartungen verfehlt hatte. Zudem gab First Solar einen schwachen Umsatzausblick. Workday drehten nach anfangs deutlichen Verlusten ins Plus und gewannen 2,3 Prozent. Der Anbieter von Personalverwaltungssoftware hatte gleichwohl die Erwartungen verfehlt. Mehrere Analysten bestätigten dennoch ihre positiven Einschätzungen zur Aktie. Das Board von Warner Bros. Discovery (-0,8%) will in weiteren Gesprächen mit Paramount (-2,2%) ausloten, ob das Paramount-Übernahmeangebot besser ist als die bereits erzielte Vereinbarung mit Netflix. Netflix schnellten um 6 Prozent nach oben. Offenbar setze der Markt darauf, dass Netflix nicht zum Zug kommen werde, hieß es.

USA - ANLEIHEN

Angesichts der guten Stimmen am Aktienmarkt waren Anleihen nicht gefragt. Sinkende Kurse ließen die Rendite zehnjähriger Titel um rund 2 Basispunkte auf 4,05 Prozent steigen.

DEVISENMARKT

DEVISEN   zuletzt +/- %   00:00    Mi, 08:38 % YTD 
EUR/USD    1,1819  +0,1   1,1809     1,1801  0,6 
EUR/JPY    184,37  -0,2   184,64     183,87  0,2 
EUR/GBP    0,8717  +0,1   0,8707     0,8729  0,0 
USD/JPY    155,99  -0,2   156,33     155,78  -0,3 
USD/KRW   1.425,60  -0,1  1.426,63    1.432,32  -1,0 
USD/CNY    6,8372  -0,5   6,8692     6,8665  -2,2 
USD/CNH    6,8342  -0,3   6,8542     6,8641  -2,0 
USD/HKD    7,8227  +0,0   7,8198     7,8192  0,5 
AUD/USD    0,7131  +0,1   0,7123     0,7105  6,9 
NZD/USD    0,6004  +0,1   0,5996     0,5984  4,3 
BTC/USD  68.187,70  -1,1 68.938,96    65.053,98 -22,2 
 

Der Dollar gab etwas nach, der Euro legte auf rund 1,1810 Dollar im US-Handel zu.

Der Yen legt am Morgen zu. Ein wichtiges Board-Mitglied der japanischen Notenbank hat sich erneut für Zinserhöhungen ausgesprochen.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    5.191,96  +0,4   21,33    5.170,63 
Silber     89,03  -0,4   -0,38      89,42 
Platin   2.301,71  +0,7   15,11    2.286,60 
 

Für den Goldpreis ging es nach oben, womit ein Teil der Vortagesabgaben wieder aufgeholt wurde. Die Feinunze verteuerte sich um 1 Prozent auf 5.200 Dollar. Die Unsicherheit über die US-Handelspolitik sowie geopolitische Risiken im Nahen Osten stützten die Nachfrage nach sicheren Häfen weiter, erklärten Marktteilnehmer. Silber legte noch stärker zu, nämlich um 4 Prozent. Grund dafür seien die Unruhen in Mexiko nach dem Tod des Drogenkartellanführers "El Mencho", hieß es. Denn Mexiko sei ein wichtiger Silberlieferant.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   65,49  +0,1    0,07      65,42 
Brent/ICE   70,98  +0,2    0,13      70,85 
 

Die Ölpreise kamen etwas zurück, nachdem ein überraschend starker Aufbau der US-Rohölvorräte gemeldet worden war. Der WTI-Preis sank um 0,3 Prozent. Auf der anderen Seite stützten aber Befürchtungen, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskalieren könnte, so Beobachter.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

GELDPOLITIK SÜDKOREA

Die südkoreanische Notenbank hat ihren Leitzins zum sechsten Mal in Folge stabil gehalten. Die Bank of Korea erhöhte ihre Wachstums- und Inflationsprognosen und signalisierte damit keine Veränderungen über die nächsten sechs Monate.

POLITIK USA / KUBA

Die US-Regierung lockert einige ihrer Beschränkungen für Treibstofflieferungen nach Kuba und erlaubt den Weiterverkauf von venezolanischem Öl an Privatunternehmen auf der kommunistischen Insel.

AGILENT

hat im jüngsten Quartal einen geringeren Gewinn verbucht und verwies zur Begründung auf die Belastung durch einen Schneesturm in den USA. Der Anbieter von Laborbedarf und -dienstleistungen veröffentlichte am Mittwoch für das erste Geschäftsquartal einen Gewinn von 305 Millionen US-Dollar oder 1,07 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch 318 Millionen Dollar oder 1,11 Dollar je Aktie betragen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,36 Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten mit 1,37 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 1,81 Milliarden Dollar gerechnet.

HONG KONG EXCHANGE

Quartalsnettogewinn und Umsatz sind gestiegen, da eine starke Marktstimmung die Handels- und Notierungsaktivitäten in dem asiatischen Finanzzentrum weiter antrieb. Der Börsenbetreiber teilte mit, dass der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 4,335 Milliarden Hongkong-Dollar gestiegen sei. Damit wurde die Konsenserwartung von 3,76 Milliarden Hongkong-Dollar übertroffen.

QANTAS

Die größte australische Fluggesellschaft hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 ihre bereinigte Geschäftsentwicklung verbessert und eine Erhöhung der Aktionärsausschüttungen angekündigt. Der bereinigte Vorsteuergewinn belief sich auf 1,46 Milliarden Australische Dollar, ein Anstieg von 5,1 Prozent. Der Umsatz stieg um 6,3 Prozent auf 12,9 Milliarden Australische Dollar. Auf statutarischer Basis betrug der Nettogewinn 925 Millionen Australische Dollar, was einem Anstieg von 0,2 Prozent entspricht. Die Fluggesellschaft kündigte Ausschüttungen von 450 Millionen Australischen Dollar an.

SALESFORCE

wies für das am 31. Januar beendete Quartal einen Gewinn von 1,87 Milliarden US-Dollar oder 2,07 US-Dollar je Aktie aus. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 1,82 Milliarden US-Dollar oder 1,75 US-Dollar je Aktie betragen. Ohne Berücksichtigung bestimmter Sondereffekte lag der bereinigte Gewinn je Aktie laut Factset bei 3,81 Dollar und damit über den von Analysten erwarteten 3,05 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 11,20 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 11,19 Milliarden Dollar prognostiziert.

ZOOM

Das Videokonferenzunternehmen wies für den am 31. Januar beendeten Zeitraum einen Nettogewinn von 674,1 Millionen US-Dollar oder 2,22 Dollar je Aktie aus, verglichen mit 367,9 Millionen Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn belief sich auf 1,44 Dollar je Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten 1,49 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz wuchs um 5,3 Prozent auf 1,25 Milliarden Dollar und übertraf damit die Prognose der Wall Street von 1,23 Milliarden Dollar.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2026 01:58 ET (06:58 GMT)

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